{"id":439,"date":"2022-08-27T20:40:52","date_gmt":"2022-08-27T23:40:52","guid":{"rendered":"https:\/\/qr8or.work\/?page_id=439"},"modified":"2023-01-03T15:34:22","modified_gmt":"2023-01-03T18:34:22","slug":"rollingstone","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/qr8or.work\/index.php\/rollingstone\/","title":{"rendered":"Rollingstone"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"439\" class=\"elementor elementor-439\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4c318e7 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"4c318e7\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;content_width&quot;:&quot;boxed&quot;}\" data-core-v316-plus=\"true\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-323ff00 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"323ff00\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<style>\/*! elementor - v3.17.0 - 08-11-2023 *\/\n.elementor-heading-title{padding:0;margin:0;line-height:1}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title[class*=elementor-size-]>a{color:inherit;font-size:inherit;line-height:inherit}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-small{font-size:15px}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-medium{font-size:19px}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-large{font-size:29px}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-xl{font-size:39px}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-xxl{font-size:59px}<\/style><h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Rollingstone<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-216d204 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"216d204\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<style>\/*! elementor - v3.17.0 - 08-11-2023 *\/\n.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-stacked .elementor-drop-cap{background-color:#69727d;color:#fff}.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-framed .elementor-drop-cap{color:#69727d;border:3px solid;background-color:transparent}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap{margin-top:8px}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap-letter{width:1em;height:1em}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap{float:left;text-align:center;line-height:1;font-size:50px}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap-letter{display:inline-block}<\/style>\t\t\t\t<p><a href=\"https:\/\/www.gerolsteiner.land\/\"><strong>www.gerolsteiner.land<\/strong><\/a><\/p><p><strong>GEROLSTEIN UNTER WASSER<br \/>Ein-Flu\u00df<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0a0820b elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"0a0820b\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Geschichte von Gerolsteiner Entwicklung<br \/>In verflixten 7 Jahren konnten mit 100.000en Euros Ihrer, unser aller Steuergelder aufgep\u00e4ppelte Planungsb\u00fcros bisher weder Ideen streuen, noch Enthusiasmus entfachen oder gar einen Dialog dar\u00fcber starten, was es in Gerolstein alles an wunderbaren M\u00f6glichkeiten geben kann von mit Millionen gef\u00f6rderter Stadtentwicklung und Stadtumbau.<br \/>Nun tun es eben andere. Ehrenamtlich, als B\u00fcrgerschaftliches Engagement.<\/p><p>Was f\u00fcr G\u00e4ste des Wasser-ber\u00fchmten Gerolstein immer wieder ein abschreckendes R\u00e4tsel ist, daran wollen sich Einheimische nicht weiter gew\u00f6hnen.<br \/>Die B\u00fcrger_innen Gerolsteins w\u00fcnschen sich eine nachhaltige Stadtentwicklung.<br \/>Das, was die Stadt kann, in ihrer Wiege liegt und f\u00fcr den B\u00fcrger da ist.<\/p><p>Gerolstein wird nur gef\u00f6rdert, weil Mainz, Berlin und Br\u00fcssel Gerolstein als Sanierungsfall betrachten. Viel Zuviel an Fehlentwicklungen hat es in den letzten Jahrzehnten gegeben. Zu viel ist gewurschtelt worden, zu viel ist in Gerolstein zerst\u00f6rt worden, zu viel Privatinteressen und zu wenig Gemeinwohl, zu viel an Chancen wurden vertan, gar nicht erst erkannt, zu viel an Zeit wurde ausgesessen.<br \/>So kann es nicht weitergehen. Es reicht.<\/p><p>Folgerichtig tauscht die CDU praktisch ihre komplette Fraktion im neuen Stadtrat aus. Doch reicht das?<br \/>Was stellen die vom Grundgesetz bestellten und finanzierten Parteien Gerolstein und seinen B\u00fcrger_innen in Aussicht \u00fcber eine gemeinsame und prosperierende Zukunft?<\/p><p>Es ist best\u00fcrzend wenig. Mehrheiten finden sich nach wie vor nur f\u00fcr den alten Stiefel der \u00fcber Jahrzehnte all den Schaden und die Leere anh\u00e4ufte.<br \/>Besinnung, Eingest\u00e4ndnisse, Neuausrichtung? Sie bleiben bisher aus.<\/p><p>Was die Politik nicht konnte, verhinderte dann eine private Firma und verbannte erstmal das Schrecken eines shoppings vom Brunnengel\u00e4nde. So entband die Gesch\u00e4ftsleitung von GEROLSTEINER letzten Sommer die Planer von FACO von deren Diensten rund ums Brunnengel\u00e4nde. Stadt-B\u00fcrgermeister Bongartz verwies nach der Entlassung zu Recht darauf, dass \u201e..f\u00fcr die Stadt immer im Mittelpunkt gestanden habe: Bringe diese oder jene Idee die Stadt weiter, f\u00fchre sie zu einer Belebung der Innenstadt. Und er wisse, dass die B\u00fcrger \u201emehr als nur Gesch\u00e4fte wollen\u201c\u2026<\/p><p>Wenn dem so ist, dann darf, dann sollte auch \u00fcber das Wirken des von der Stadt selbst beauftragten Planungsb\u00fcros FIRU nachgedacht werden. Denn, wenn ein shopping auf dem Brunnengel\u00e4nde, so BM Bongartz \u2026 \u201cder(en) Schwerpunkt war, den FACO durchsetzen wollte\u201c \u2026 dann gilt das nicht minder auch f\u00fcr FIRU.<br \/>\u00dcberhaupt, die gesamten, l\u00e4hmenden Auflagen, die allein das Brunnengel\u00e4nde zwischenzeitlich fluteten, sind mehr als urs\u00e4chlich mit der beiden B\u00fcros v\u00f6llig verfehlten Planungen von Gerolsteiner Stadtentwicklung verbunden.<\/p><p>Zur Erinnerung: FIRU arbeitet seit Jahrzehnten gemeinsam mit ECE, dem gr\u00f6\u00dften shopping-mall-Ersteller der BR Deutschland. Fast jeder ostdeutschen Stadt wurde so nach der Wende auf der gr\u00fcnen Wiese oder auf alten Industriestandorten die Innenstadt geraubt. Als Akt von sog. Konversion, FIRU\u00b4s Kerngesch\u00e4ft.<br \/>Wen wundern dann noch die Folgen heute in den \u201eneuen\u201c Bundesl\u00e4ndern?<br \/>Sollte nun etwa auch noch der Rest vom Westen ran?<br \/>Gerolstein als ein weiteres, billiges Opfer?<\/p><p>FIRU\u00b4s Mitgr\u00fcnder und leitender Kopf ist Prof. Steinebach. Er wiederum ist ebenso Chef des 800.000 Euro schweren, 3-j\u00e4hrigen, bundesrepublikanischen Modellprojekts, \u201ewie k\u00f6nnen junge Menschen mit Fluchterfahrung in der Provinz sesshaft werden\u201c, mit Sitz in Gerolstein.<br \/>Auf der Zielgeraden sind die bisherigen Ergebnisse des Projekts sehr \u00fcberschaubar. Sie h\u00e4tten so aus der Fachliteratur kopiert werden k\u00f6nnen. Schlie\u00dft sich so der Kreis?<\/p><p>Unabh\u00e4ngig von der Debatte um die vertragliche Bindung an FIRU, es gibt auch andere Wege die zum Erfolg f\u00fchren. Z.B. kann \u00fcber das EU-Programm LEADER-Vulkaneifel eine unabh\u00e4ngige F\u00f6rderung beantragt werden, so dass zumindest die Moderation und bisher vorgegaukelte B\u00fcrgerbeteiligung des Stadtumbaus Gerolstein nicht weiter von Eigen-Interessen, sondern von Gemeinwohl-Interessen geleitet werden.<\/p><p>Immerhin 1 mio. EURO werden dieses Jahr wieder in der Vulkaneifel vergeben.<br \/>Nicht nur weil das sonstige Niveau auch bei den bisherigen Projekten sehr \u00fcberschaubar ist, Gerolstein w\u00e4re mit seinem Anliegen unschlagbar.<br \/>Doch hat Gerolstein in den 10 Jahren der Existenz der LEADER-V-F\u00f6rderung \u00fcberhaupt schon mal ein Konzept erfolgreich genehmigt bekommen?<br \/>Herr Kowall in Daun ber\u00e4t Gerolstein sehr gern. Auch Privatpersonen k\u00f6nnen gef\u00f6rdert werden.<\/p><p>Der allgegenw\u00e4rtige, l\u00e4hmende Stillstand machts erforderlich, machts n\u00f6tig:<br \/>Gerolstein braucht dringend einen ergebnis-offenen Dialog, runde Tische, den Start einer Kommunikation, einer Ideen- und Konzeptsammlung und eines Meinungs-Austauschs unter allen, mit allen, der Bev\u00f6lkerung, der Politik, der Wirtschaft, der Verwaltung, den Auflagen erteilenden Beh\u00f6rden, u.v.m..<br \/>Eine professionell und von Partikularinteressen befreite Moderation kann das starten, begleiten und mit vielerlei eigenem Wissen und F\u00f6rderoptionen bereichern. Zus\u00e4tzlich streuen externe Fachbeitr\u00e4ge Impulse mit hinein, die der existenziell wichtigen Selbstfindung Gerolsteins dienlich sind.<\/p><p>Die St\u00e4dte sind voll von Verkehr. Mieten sind teuer. Doch w\u00e4hrend Innen-St\u00e4dte der gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte weiter sehr attraktiv sind, ver\u00f6den im Land die Dorfkerne und die ehemaligen Zentren der Kleinst\u00e4dte zusehends weiter. Die Provinz ist zudem \u00fcberaltert, stock-konservativ, abweisend, uncool, und Kulturangebote, sowie qualifizierte, spannende Arbeitspl\u00e4tze sind eher rar. Mobilit\u00e4t reduziert sich fast nur auf\u00b4s Auto.<br \/>Das Abgehangen-sein ist selbst gew\u00e4hlt und \u00fcberall greifbar.<\/p><p>Trotz allem hat l\u00e4ngst wieder eine Bewegung raus aufs Land begonnen. Doch der Zuzug ist nicht zuf\u00e4llig, sondern wohl \u00fcberlegt und orientiert sich nach Kriterien die gleicherma\u00dfen auch f\u00fcr Gro\u00df-St\u00e4dte gelten.<br \/>Das \u201eKo-Dorf\u201c macht die Runde. Wie k\u00f6nnen die klassischen Vorteile des Lebens in einer Gro\u00df-Stadt auf das Land \u00fcbertragen werden ohne dort die allgemeine Lebensqualit\u00e4t zu schm\u00e4lern?<br \/>Im Gegenteil, die Lebensqualit\u00e4t soll sich f\u00fcr alle bessern.<\/p><p>So sind viele und vieles in Bewegung, Gewinner und Verlierer. Es wird neu gemischt.<\/p><p>Den eigenen, existierenden Bestand zu sichern, gar Prosperit\u00e4t und Attraktivit\u00e4t auszu\u00fcben, f\u00fcr Touristen, f\u00fcr Zuzugwillige und, zu allererst, f\u00fcr die Einheimischen, ist l\u00e4ngst entkoppelt vom Vorhandensein alter Mythen, wie dem Anschluss an die 2-millionste deutsche Autobahnabfahrt oder der Daseinsversorgung in gr\u00e4sslichen shopping-Arealen mit nur Billig-Billig.<\/p><p>Was z\u00e4hlt, h\u00e4lt und anzieht ist Qualit\u00e4t statt Masse, sind \u00c4sthetik, Authentizit\u00e4t, Wohn- und Aufenthaltsqualit\u00e4t in einer Stadt\/Dorf, Gemeinschaft, das generelle Kultur-, Jugendfreizeit- und Ausbildungs-Angebot vor Ort, eingerahmt vom qualitativ-quantitativen Anschluss an den \u00d6PV (\u00d6ffentlichen Personen-Verkehr).<\/p><p>Derart Zukunftsf\u00e4higkeit herzustellen, durch angestrebten, nachhaltigen Stadtumbau und Stadtentwicklung Gerolsteins, ist eine gro\u00dfe Aufgabe. Daher ist das Vorhaben auch unabdingbar verbunden mit einer dauerhaften Finanzierung. Sowohl im Aufbau der Ma\u00dfnahmen, in seinem Unterhalt, als auch im laufenden Betrieb. Nur so kann\u00b4s gehen. Und so l\u00e4uft\u00b4s:<\/p><p>Seit einigen Jahren kursieren viele Ideen, Vorschl\u00e4ge und Konzepte durch die Bev\u00f6lkerung der Stadt und seines Umlands, was denn eigentlich Stadtumbau und Stadtentwicklung f\u00fcr Gerolstein bedeuten k\u00f6nnten.<br \/>Doch nicht alles wurde bisher offen ausgesprochen, oder publiziert. Manches ist schon \u00e4lter, der eigentliche Prozess der Erneuerung sollte ja auch bereits seit Jahren laufen.<br \/>So oder so, alles ist es wert gesammelt, aufgeschrieben und kommuniziert zu werden.<br \/>So entstand nachfolgender Handlungs-Katalog. Angereichert mit Erg\u00e4nzungen, durch aktuelle Anfragen und Anregungen, ist es nun ein Res\u00fcmee, ist es ein Konsens von gut 3 Jahren Gespr\u00e4che und Korrespondenzen mit allen politisch Verantwortlichen und Parteien im Gerolsteiner Land, seiner Vertretung in Berlin, mit Ministerien in Mainz, mit der Gesch\u00e4ftsleitung von GEROLSTEINER, sonstiger Unternehmer_innen in Gerolstein, mit vielen weiteren und nat\u00fcrlich zahllosen B\u00fcrger_innen.<\/p><p>Auf dieser Grundlage der Erkenntnis kann nun ein offener Dialog, eine Aussprache, sogar Entscheidungen dar\u00fcber stattfinden, was passt, was nicht, was machbar ist, was nicht, was noch fehlt, was nicht.<br \/>Es ist endlich ein Anfang.<\/p><p>Begonnen wird beim Verst\u00e4ndnis dar\u00fcber, wie eigentlich sich die Kern-Stadt Gerolstein nach Au\u00dfen r\u00e4umlich definiert, darstellt und wie die in gesamter Ost-West-Ausdehnung das Tal Gerolsteins durchstreifende<br \/><strong><br \/>B410-BRUNNENSTR. \/SARRESDORFER STR. \/PR\u00dcMER STR.<\/strong><br \/>in ein modernes, gesamtst\u00e4dtisches Leben integriert werden kann.<\/p><p>Zurecht sieht das Rathaus die \u00dcberwindung der trennenden B410 als gro\u00dfe, zentrale, stadtpolitische Aufgabe an. 15.000 Fahrzeuge am Tag sind ein gro\u00dfer Stress- und Aggressionsfaktor.<br \/>Seiner ganzen L\u00e4nge nach zieht sich durch Gerolstein ein breites, staubiges, schwarz-graues, Leben abweisendes, Leben gef\u00e4hrdendes Band einer no-go-Area, einer no-cross-Area. So ist es ein Unding f\u00fcr eine jede Kommune. Die einstige Lebensader ist l\u00e4ngst zu einem wesentlichen St\u00f6rfaktor, zu einem gro\u00dfen Hemmnis st\u00e4dtischer Entwicklung geworden.<\/p><p>Gleicherma\u00dfen zerschneidet die B410 den st\u00e4dtischen Lebensraum, wie ihr Verkehr ihn mit Feinstaub bedeckt, besonders aber verl\u00e4rmt. Im gesamten Talbereich ist dies l\u00e4ngst ein gro\u00dfes Problem und \u00c4rgernis. Gesundheit, Wohlbefinden und Immobilien leiden.<\/p><p>Abhilfe b\u00f6te die Bundestra\u00dfe komplett nach Au\u00dferorts zu verlagern, sie in einen Tunnel zu vergraben, Verkehrsstr\u00f6me umzuleiten, gar einzuschr\u00e4nken, und\/ oder, weil so einfach, die H\u00f6chstgeschwindigkeit zu reduzieren.<br \/>Wird in diesen Zeiten, sogar mit Unterst\u00fctzung der Polizei, ein allgemeines Tempolimit, u.a. auf Autobahnen, weiter diskutiert und gefordert, dann ist jetzt der Moment schnell zu handeln. Gerolstein braucht ein sch\u00e4rferes Tempolimit im Sinne der Entwicklung der Stadt und zur Sicherheit und Wohlbefinden seiner B\u00fcrger_innen.<\/p><p>Unabh\u00e4ngig der gro\u00dfen Debatten ist dennoch schnell, kosteng\u00fcnstig und ohne Landverbrauch ein neues, inner\u00f6rtliches, angemessenes, neues Tempolimit f\u00fcr Gerolstein zu realisieren. Durch f\u00fcnf parallele, kurzfristig durchf\u00fchrbare Ma\u00dfnahmen.<\/p><p>Bei der Umsetzung hilft, erstens, ein eigenes, inner\u00f6rtliches Beispiel. Wie im Norden der Stadt erfolgreich praktiziert, erwirken auch die Errichtung von Kreisverkehren an den O-W-&amp; S-Ortsgrenzen, in G-Lissingen an der Philipp-Reis-Str., nahe Pelm an der Brunnen-\/Ecke Hauptstr. und nahe dem RWE, \u00fcberhaupt mal den Hin-Durchfahrenden einen Hinweis und Vorstellung davon, dass nun ein st\u00e4dtischer Siedlungsraum folgt. Dort, wo viele Menschen leben, junge und alte, es einen Lebensraum gibt den es zu respektieren und nach au\u00dfen selbstbewusst darzustellen gilt.<br \/>Bei bis zu erlaubten und oft \u00fcberschrittenen 70 km\/h findet dies bisher kaum statt. Das \u00dcberqueren der B410 in H\u00f6he der Eselsbr\u00fccke ist, nicht nur f\u00fcr Geheingeschr\u00e4nkte, lebensgef\u00e4hrlich. L\u00e4sst es der Verkehrsfluss zu wird Gerolstein faktisch durchrast, glatt \u00fcberfahren. Warum?<\/p><p>Zweitens gilt dann zwischen allen \u00e4u\u00dferen Kreisverkehren Tempo 30.<br \/>Was woanders, in vielen St\u00e4dten und Gemeinden, machbar ist, sollte Gerolstein Ansporn genug sein um derart die StVO in Ortslage nachhaltig und \u00fcberall anzupassen.<br \/>Erst am 22.1.19 hat Frankfurt\/M entschieden (CDU, SPD, Gr\u00fcne B90, Linke), zuk\u00fcnftig in der gesamten Innenstadt nur mehr Tempo 30 zu dulden. Langfristig soll die gesamte Innenstadt sogar Autofrei werden.<br \/>Selbstbewusst fordern viele deutsche Kommune einen Mobilit\u00e4tswandel.<\/p><p>L\u00e4rm, Feinstaub, Gef\u00e4hrdung, auch die der lebenswichtigen Gerolsteiner Mineralquellen, und das allgemeine Anliegen eines Luft-Kurortes sind bew\u00e4hrte Argumente es auch lokal umsetzen zu k\u00f6nnen.<br \/>Warum sollte Gerolstein nicht sowieso auch ein Kurort sein?<\/p><p>Die dritte Ma\u00dfnahme w\u00e4re gar keine. Das passt gut, zum, alten, Gerolstein. Denn die alte Hochbr\u00fccke bleibt einfach bestehen, so wie sie ist, da sie jetzt schon entschleunigt.<br \/>Der Neubau einer autobahnbr\u00fccken-\u00e4hnlichen, LKW-gerechten Durchquerung der Mitte w\u00e4re sowieso ein unvergleichbarer Akt der Zerst\u00f6rung Gerolsteins und seine Reduktion auf einen reinen Verkehrsort. Wer kann sowas wollen?<br \/>Gerolstein w\u00e4re nur mehr Teil einer Transitstrecke. Somit k\u00e4me das Ende von Zusammenhalt. Dann br\u00e4uchte es auch keine Stadtentwicklung und Millionen-F\u00f6rderungen mehr.<\/p><p>In Bezug darauf, wie Gerolstein vom LKW-Transit zu ent-lastern (Prof. Monheim, Uni Trier) ist, birgt der die Mosellandschaft entstellende Hochmosel\u00fcbergang, zumindest f\u00fcr Gerolstein, einen kleinen Segen. Viele LKW-Fahrten werden von Gewerbegebieten im Pr\u00fcmer Land und von Belgien aus den direkten Weg nach Rhein-Main und S\u00fcddeutschland \u00fcber die neue Verbindung nehmen und nicht mehr die Region via Gerolstein auf der Suche nach Autobahn-Anschlu\u00df queren.<\/p><p>Kommt dann endlich auch eine dringend erforderliche Besinnung bei GEROLSTEINER, ihr eigentlich nur Natur-Gut nicht nur schwer Natur-belastend zu transportieren, sondern auch \u00f6kologischer per Bahntransport zum Kunden zu bringen, dann wird sich die LKW-Frequenz auf der Gerolsteiner Hochbr\u00fccke in der Summe sehr stark reduzieren.<br \/>Noch mehr von der Stra\u00dfen-Verkehrslobby prognostizierte LKW-Fahrten, sowie den sich hieraus ergebenden \u201eAbriss der Hochbr\u00fccke und Beschleunigung des Verkehrs\u201c (LBM-Zitat) w\u00e4ren dann endlich obsolet.<br \/>Zudem w\u00e4re die absurde Teilung Gerolsteins in der Abriss- und Bauphase von ca. 2 ganzen Jahren dann endlich vom Tisch.<\/p><p>Sicherere Fu\u00dfwege und einen angebauten Radweg braucht die alte Hochbr\u00fccke indes doch sehr wohl. Will sie wahrlich Menschen verbinden, Fu\u00df- und Radwege verkn\u00fcpfen und eine lebendige Br\u00fccke einer Stadt bestehend aus 2 Stadth\u00e4lften sein.<br \/>Ein enges Netz an sicheren Fu\u00dfg\u00e4nger-Querungen von Haupt-Verkehrsstra\u00dfen braucht Gerolstein dringend. Wo Fu\u00dfg\u00e4nger_innen denn auch tats\u00e4chlich Vorrang haben. Entsprechende Schilder und Fahrbahnfarbe reichen erstmal aus.<br \/>Bewegt sich dann mal wieder was in Gerolstein, dann werden, als vierte Ma\u00dfnahme, zahlreiche zu-Fu\u00df-gehende den Stra\u00dfenverkehr weiter entschleunigen.<\/p><p>Sogar die weitere Erschaffung von Auto-Parkpl\u00e4tzen ist dann machbar, als f\u00fcnftem Akt der Entschleunigung. Es kann gemeinsam gelingen. W\u00e4re sogar etwas Besonderes, denn es sichert weiter obendrein das Leben und die Unversehrtheit der zu Zu-Fu\u00df-Gehenden.<\/p><p>Exempel dessen, wie sowas aussieht, sollte gen\u00fcgend sein, was in etwa entlang des Flora-Geb\u00e4udes bereits vorhanden ist. Nur braucht es eine andere Abfolge als bisher. N\u00e4mlich NICHT Fahrbahn, Gehweg und dann Autoparken, dass zerquetscht Fu\u00dfg\u00e4nger_innen, sondern neu und dann gut so: Fahrbahn, Parkstreifen, ggf. Radweg und abschlie\u00dfend der B\u00fcrgersteig.<\/p><p>So w\u00e4re der Puffer nicht mehr der Gehweg. Und die sich dort Bewegenden, wie z.B. auch Ihre (Enkel-) Kinder, Alte, Mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte, etc.. sie alle h\u00e4tten dann ihre Ruhe und w\u00e4ren in Sicherheit.<br \/>Das Zusammenwirken und Abstimmen der Autofahrenden untereinander f\u00e4nde dann auf deren Fahrbahnen und Parkstreifen statt. Das erfordert Aufmerksamkeit, ergo eine Geschwindigkeitsreduzierung.<\/p><p>L\u00e4ngs-, aber haupts\u00e4chlich Schr\u00e4gparken bietet sich in vielen Abschnitten der Brunnenstr., bei Bedarf sogar \u00f6stlich des Brunnengel\u00e4ndes an. Auch zu Anfang und am Ende der Sarresdorferstr., rund um den Bahnhof, in der Raderstr., usw..<\/p><p>Ein verkehrsgerechter Umbau der Bundesstra\u00dfe zur nachhaltigen Stadtentwicklung obliegt dem Bund. Das \u00f6rtliche Landesamt Mobilit\u00e4t (LBM), das ehem. Stra\u00dfenbauamt, sollte dies erwirken und planen k\u00f6nnen.<\/p><p>Die Befriedung und Entschleunigung der gesamten B410 in Ortslage, besonders der Brunnenstr., ist dann \u00fcberhaupt mal die Voraussetzung, dass Reisende bei der Durchfahrt mit ihrem Auto auch die Mu\u00dfe h\u00e4tten den einmaligen Burgberg zu bewundern, um sich f\u00fcr einen unv-erhofften Halt zu wappnen.<\/p><p>Nicht mit 50 km\/h Durchfahren, Umherschauen, Entdecken und dabei alles Leben ringsherum gef\u00e4hrden.<br \/>Nur bei gem\u00e4\u00dfigter Fahrgeschwindigkeit, von unter 30 km\/h, sollte das passieren. Dann gerne.<br \/>Eine Stadt, die derart wirbt, einl\u00e4dt, verr\u00e4t freudige Erwartungen, von dem was es alles zu entdecken gibt, oder g\u00e4be \u2026., z.B. eine<\/p><p><strong>GEROLSTEINER ALTSTADT<\/strong><br \/>Sie braucht bestimmt nicht noch mehr Fragmentierungen durch zerst\u00f6renden Abriss und Aufgabe der st\u00e4dtebaulichen Einheit. Das ist schon zur Gen\u00fcge geschehen, weshalb sie so darniederliegt.<br \/>Was das einstige Zentrum nun einfordert, ist zumindest der Weiterbestand seiner baulichen Geschlossenheit und \u00fcberhaupt mal seine Anerkennung als die historische Geburtsst\u00e4tte des Burgdorfs Gerolsteins.<\/p><p>Was andernorts selbstverst\u00e4ndlich ist und als Altstadt schon f\u00fcr sich selbst steht, als \u00d6rtlichkeit gefeiert wird, so seine Anziehungskraft aus\u00fcbt, ist in Gerolstein fast nur ein Ort zum Vergessen.<br \/>Nicht breite Schneisen, enge Gassen sind attraktiv. M\u00fchlenstr., obere Hauptstr., Bergstr., Dreestreppchen, die winkeligen Wege um den Stadtturm und nat\u00fcrlich das, was erdr\u00fcckt von Dieselschwaden hinter Gestr\u00fcpp und M\u00fcll wie eine alte Stadtmauer anmutet und eine ist, sind das originale Areal innerhalb der einstigen Stadtmauer und ein Ensemble von Altstadt und entsprechend zu ehren, zu lichten und zu verbinden.<\/p><p>Als Einheit ist es baulich und r\u00e4umlich zu fassen, ist zu beleuchten, ggf. damit zu erg\u00e4nzen, auch an Gewerber\u00e4umlichkeiten und Antikem, was Krieg, Auszug an den Stadtrand und autoverkehrsgerechte Planungen hinweggerafft haben.<\/p><p>Inmitten der, sich dann neu gefundenen, Altstadt liegt weiterhin ihre Perle, eine regionale Einmaligkeit, das Duett von steil aufragendem Burgfels und das vor ihm thronende \u201eAltes Rathaus\u201c.<\/p><p>Was ihm, und dem Fels dahinter fehlt, ist die alte Vielfalt dieser Umgebung. Der zu beiden geh\u00f6rige, historische Vorplatz, einer der Richtpl\u00e4tze Gerolsteins, der mit dem Pranger, dem Ort totalit\u00e4r-juristischer Strafaus\u00fcbung.<\/p><p>In Zeiten von Demokratieverdrossenheit auch eine wichtige M\u00f6glichkeit die Wahrheit totalit\u00e4rer Systeme deutlich dar- und auszustellen.<\/p><p>Was Herr Bitschene \u00fcber Jahre anstrebte, sollte nun als Wieder-Anlage, als Teil des modernen Stadtumbaus endlich stattfinden.<br \/>Somit st\u00fcnde die Gerolsteiner Herzkammer wieder auf. Eine derartige Besinnung und geschichtliche Zuordnung von Gerolsteiner Kultur w\u00e4re ein wahrhaftiges Stadt-Fenster, w\u00e4re ein High-Light von Alt-Stadt-Kultur.<\/p><p>Derart weitere Anpassungen und Neu-Orientierungen sind vielfach erforderlich. Da dem \u201eAltes Rathaus\u201c der Behinderten-gerechte Zugang fehlt und es auch als Museum eine zu geringe Besucher-Frequenz auswei\u00dft, ist die bisherige Nutzung des altehrw\u00fcrdigen Hauses seiner Pracht und Wichtigkeit wegen nicht entsprechend. Im Winterhalbjahr ist es gar gr\u00f6\u00dftenteils geschlossen. Das ergibt zusammen wenig Sinn.<\/p><p>Dem Naturkunde-Museum b\u00f6te sich eine neue, gemeinsame Heimst\u00e4tte vieler Kultur-Einrichtungen auf dem kommenden, neuem Brunnengel\u00e4nde an, in einem Kultur-Tempel. So wie es bereits viele nennen und wollen.<br \/>So k\u00f6nnte das \u201eAltes Rathaus\u201c selbst eines bald kommenden Tages eine (Alters) Pension mit Wohnflair, ein qualitatives Restaurant f\u00fcr Einheimische, f\u00fcr Reisende mit Anspruch und f\u00fcr tempor\u00e4re Fachkr\u00e4fte eines bald wieder strahlkr\u00e4ftigen, gewandelten Brunnengel\u00e4ndes beherbergen.<\/p><p>Alle G\u00e4ste, gemeinsam, erbr\u00e4chten der auferstehenden Altstadt eine starke Belebung. Eine Besucherfrequenz wie lange nicht mehr.<\/p><p>K\u00e4me dem nahen Platz der Normaluhr dann auch endlich die Bedeutung zu, die er als Ausgucker in die H\u00f6he zur L\u00f6wenburg ganz nat\u00fcrlich schon hat und der Weg nach oben zur L\u00f6wenburg, durch die Botanik, bek\u00e4me Akzentuierungen und Landschaftsgestaltung, durch flie\u00dfendes Wasser, einen kleinen Wasserfall, durch koordinierte, kunstbehaftete Bepflanzungen und ein weiteres, l\u00e4ngst existierendes Stadt-Fenster auf halber H\u00f6he auf einem Felsen w\u00fcrde ausgebaut, dann h\u00e4tte Gerolstein ein unwiderstehlich vielf\u00e4ltiges, attraktives, ewig aktives und uriges Innere der Vielfalt.<\/p><p>Die L\u00f6wenburg, die Burg Gerhardstein, einst Zentrum der Zivilisation der Grafschaft Gerolstein und selbst noch in der jungen Bundesrepublik eine bedeutende St\u00e4tte gesellschaftlicher Freude, ist in den letzten Jahrzehnten beinahe zu einem abwesenden Ort verk\u00fcmmert.<br \/>G\u00e4be es die Kompagnie der Burgschauspieler (_innen) und das Neujahrsbegr\u00fc\u00dfen nicht, die L\u00f6wenburg auf dem imponenten Burgfels, hoch \u00fcber der Ortschaft, w\u00fcrde in Vergessenheit geraten.<br \/>Gerecht und angemessen ist es nicht.<\/p><p>All das was es schon an genehmigten Mitteln des Bund-Land-Programms gibt, zus\u00e4tzlicher F\u00f6rderungen durch das Soziale Stadt \u2013Programm, eines evtl. Aufbaus eines Quartiers-Managements, Bundes-St\u00e4dtebau-F\u00f6rderungen und das Innenministerium in Mainz u.v.m., alle warten seit Jahren auf kreative Vorschl\u00e4ge aus Gerolstein. Wie es seine Stadt, seinen Stadtkern sanieren m\u00f6chte, wie es Gesch\u00e4ftigkeit, Wohnen und Mobilit\u00e4t neu ordnen kann und seine Bev\u00f6lkerung in die Planungen integrieren will und hierbei finanziert werden soll.<\/p><p><span class=\"highlight\">Die Ideen sind schon da. Packen wir\u00b4s an.<\/span><\/p><p>Handwerker der Region haben unl\u00e4ngst ihr Engagement f\u00fcr leer-stehende, stark sanierungsbed\u00fcrftige Altstadt-H\u00e4user bekundet. An ihnen lie\u00dfen sich neue Methoden der Altbauinstandsetzung lernen und studieren, zur Selbstqualifizierung und um die H\u00e4user als Akt b\u00fcrgerschaftlichen Engagements f\u00fcr eine neue, vielf\u00e4ltige Nutzung, auch kultureller Art, wiederherzurichten.<\/p><p>Hierbei k\u00f6nnen und sollten auch Natur-Materialien bei der Haussanierung zum Einsatz kommen. Die Eifel hat eine Vielzahl von bew\u00e4hrten Baumaterialien, wie Lava, Basalt, Holz die generell auch beim Hausneubau Verwendung finden k\u00f6nnten.<\/p><p>Diesen Perspektiven und Prinzipien von Altstadt-Aufbau praktisch diametral gegen\u00fcbergestellt ist das FIRU-Konzept von Stadtentwicklung und FIRU\u00b4s Abriss von Stadt-Balkone &amp; Stadt-Fenster.<\/p><p>Stadt-Balkone einer Stadt sind eigentlich Stadt-Landschaft-pr\u00e4gende Orte mit einem besonderen Ausblick, die dann durch Bepflanzungen und das Aufstellen von Stadt-Mobiliar, wie Sitz-B\u00e4nke, zum Verweilen und Ausschau einladen.<\/p><p>Doch FIRU schaffte es selbst diese Konzeption zu destruieren. Nach deren Interpretation sind Stadt-Balkone in Gerolstein solche Orte, die erstmal durch Abriss von Stadt-H\u00e4usern geschaffen werden m\u00fcssten.<br \/>Welche Unglaublichkeit von lokaler Unkenntnis und Stadt-Euthanasie. Wahrscheinlich sollten am Ende nur Durchsichten geschaffen werden um das angestrebte Brunnen-shopping allseitig sichtbar zu machen und um gleichzeitig dem wenigen an Flair in der Einkaufsstr. der Hauptstr. ein totales Ende zu bereiten.<\/p><p>Was eigentliche Stadt-Balkone &amp; Stadt-Fenster im Stande an Stadt-Entwicklung f\u00fcr Gerolstein bewirken zu k\u00f6nnen, zeigen bereits Bestehende, wie das auf der Munterley, auf dem Auberg, oder zahlreiche im Rathaus-Umfeld der renaturierten Kyll.<br \/>Dieser Konzeption nach k\u00f6nnen noch viele folgen, wie der auf dem Vorplatz des \u201eAlten Rathaus\u201c, oder auf dem Anstieg zur St. Anna-Kirche.<br \/>Am Ende diesen Gesamt-Katalogs von Ideen-Zusammenstellungen stehen weitere, findige Orte, reif f\u00fcr einen nachhaltigen Stadt-Balkon.<\/p><p>Von FIRU\u00b4s allgemeiner Stadtplanungen sind dennoch deren zerst\u00f6rende Interpretationen von Stadt-Balkone so ziemlich das Einzige was in der Politik h\u00e4ngen geblieben ist.<br \/>So grassiert immer noch in einigen K\u00f6pfen die hierzu erforderliche und ach so beliebte Abrissbirne. \u201eDen Blick freilegen auf die Hauptstr.\u201c, als ginge es um einen Feldzug.<\/p><p>Gro\u00dfe und kleine St\u00e4dte haben in den letzten Jahren auf dem Weg ihr Zentrum wieder zu finden ihre alte Mitte wiederaufgebaut. Dresden, Frankfurt\/M, Essen, Potsdam, Hildesheim, N\u00fcrnberg, usw. usf..<br \/>Sogar Ost-Berlin r\u00fcstete seine historische, feudale Mitte 1987 wieder auf. Weitere Zentren wollen bald folgen, wie Hannover.<br \/>Aber nicht nur im Gro\u00dfen, Monschau, Marmagen, M\u00fcnstermaifeld, Monreal, Mayen, Bad M\u00fcnstereifel, Manderscheid, Malmedy, Mayscho\u00df, u.v.m. zeigen\u00b4s doch auch klein und lokal in der Eifel wie es geht.<br \/>Und Gerolstein?<\/p><p><strong>EINE HAUPTSTRASSE<\/strong><br \/>hat Gerolstein nur mehr dem Namen nach. Ihrer haupts\u00e4chlichen Funktionen beraubt, im Bestand bedroht und ohne Visionen fristet sie ein sehr schwieriges Dasein.<br \/>W\u00fcrde ein Abriss, wie einige es wohl nur aus Verzweiflung vorschlagen konnten, von einigen Stadt-H\u00e4usern und altem Hotel zur Schaffung von \u201eStadt-Balkone mit Durch-Blick\u201c kommen, w\u00e4re die jetzige Hauptstr. endlich am Ende.<br \/>Sie w\u00e4re nur mehr ein windiger Ort mit dem jetzigen Aus-Blick auf eine l\u00e4rmende Bundesstra\u00dfe, auf eine graue Platte von Brunnengel\u00e4nde, auf die Abgasrohre eines Gro\u00dfbr\u00e4ters und auf zahlreiche, meist leere Park-Pl\u00e4tze.<br \/>Wer kann sowas wollen? Es kann kein Freund sein.<br \/>Selbst b\u00f6te die (obere) Hauptstr. im heutigen Zustand von au\u00dfen, von der B410 und sonstwo aus, nur den freien Ein-Blick ins wahrliche Nichts (ins Wenige). Diese Leere herauszustellen und dann f\u00fcr anziehend zu erkl\u00e4ren, ist noch nicht einmal als naiv zu bezeichnen.<\/p><p>Attraktivit\u00e4t und Anziehungskraft erlangen Stadtquartiere durch das Herausstellen ihrer Besonderheiten und Eigenarten. Nicht ihr Aufgeben und Zerst\u00f6ren ist anziehend, sondern ihr w\u00fcrdevolles Dasein, ihre Authentizit\u00e4t.<\/p><p>Was kurzfristig der Hauptstr. helfen vermag und dem qu\u00e4lenden Leer-Stand etwas die Bl\u00f6\u00dfe n\u00e4hme, F\u00fclle g\u00e4be, w\u00e4re die Einrichtung einer Raum-B\u00f6rse.<br \/>So k\u00f6nnten leerstehende Ladenlokale f\u00fcr ein geringes Entgelt Tage-, Wochen- und Monats-Weise unkompliziert angemietet werden.<br \/>Gerne im Sinne einer Event-Kultur, einer Plattform private Hobbys auszustellen, f\u00fcr Tages-M\u00fctter, soziale Gruppen, angehende Pet-Shops, f\u00fcr Gerolsteiner Memorabilia, Eifeler Genussmittel, Mitmachende zu finden und um ganz einfach mal eine Gesch\u00e4ftsidee ohne gro\u00dfe Vetragsbindungen auszuprobieren.<\/p><p>Die \u00dcbereinstimmung mit den Eigent\u00fcmern vorausgesetzt und mittels einer \u00fcberhaupt-mal-Nutzung mit der Aussicht auf eine Belebung und m\u00f6glichen Mieteinnahmen, kommt denn dann zusammen was zusammengeh\u00f6rt.<br \/>Ein erster Akt von Wiederbelebung der Hauptstr. w\u00e4re getan.<\/p><p>Ist Bewegung in den Ladenlokalen, so findet diese auch wieder vermehrt auf der Stra\u00dfe statt. Bereits stattfindende Stra\u00dfenfeste, wie der Weihnachtsmarkt, w\u00e4ren wesentlich mehr vor Ort integriert und weitere Stra\u00dfen-Aktivit\u00e4ten, wie Live-Musik, Kaffee trinken und einfach Zusammensein k\u00f6nnten folgen.<\/p><p>Ist die historische Gerolsteiner Altstadt wieder ein Ort der Entdeckungen und Begegnungen, so ist ein zweiter Akt vollbracht, die bleierne Zerrissenheit der alten Haupt-Gesch\u00e4fts-Str. zu wandeln in eine Stra\u00dfe der Vielfalt.<\/p><p>Wie ein gemaltes Bild von Landschaft sind die Staffelungen der Natur in Gerolstein, vom Tal der Kyll \u00fcber die H\u00e4nge bis zu den Felsen mit der Burg obenauf. Diese Vollkommenheit, dieser Reichtum und Vielfalt an Natur und Historie ist schon einmalig, erinnert tats\u00e4chlich an alte Landschafts-Malerei von Motiven jenseits der Alpen.<br \/>Welcher Flecken auf Erden, zumindest in der Eifel, h\u00e4tte nicht gerne was davon?<\/p><p>Der Innen-Stadt, des Zentrums wirtschaftliches Fundament liegt tats\u00e4chlich wesentlich im Fundament ihrer eigenen Stadt-H\u00e4user, den Ladenlokalen zur Brunnenstr.. G\u00e4be es dort eine signifikante Belebung, dann z\u00f6ge von dort aus, wie durch Kapillare, von unten nach oben der Saft der dann auch die \u00d6konomie der eigentlichen Hauptstr. wiederbelebt.<\/p><p>Was das Hauptstra\u00dfen-Fundament in der Brunnenstr. als Anziehungskraft eines modernen Kaufens, als Angebots-Vielfalt des t\u00e4glichen Bedarfs und speziellerer W\u00fcnsche, auszu\u00fcben vermag steht in direktem Zusammenhang mit dem was auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite, der dann entschleunigten B410, generiert werden kann, z.B. auf dem<\/p><p><strong>BRUNNENGEL\u00c4NDE<\/strong><br \/>Gerolstein, Mineral-Wasser, das Brunnengel\u00e4nde und seine Quellen sind einfach eine starke Einheit.<\/p><p>Dennoch sind in dieses 4-S\u00e4ulen-B\u00fcndnis in den letzten Jahren neue Dynamiken eingebrochen, die es vor gro\u00dfe Herausforderungen stellen.<br \/>Daher braucht Gerolstein dringend eine Mehr-Wert-Strategie, eine Vision f\u00fcr die Zukunft f\u00fcr sein weltber\u00fchmtes Mineral-Wasser und seinen Quellort.<\/p><p>Gerolsteiner lebt auf Kosten seiner Substanz an reichhaltigen Bodensch\u00e4tzen.<br \/>Nur ausbeuten allein reicht nicht mehr. Reichte eigentlich nie. Das machen sonst nur krankende, sog. Entwicklungsl\u00e4nder. Das war und ist weder nachhaltig noch zukunftsorientiert.<\/p><p>Tats\u00e4chlich kann Gerolsteiner Mineral-Wasser wesentlich mehr und wird viel Neues bewirken.<\/p><p>Gerolstein &amp; Wasser ist ein Alleinstellungsmerkmal. Ist ein Pr\u00e4dikat mit gro\u00dfer Potenz.<br \/>Wasser ist das Gold des 21. Jahrhundert. Das Pfand, was Gerolstein in der Welt hat, als Wasser- &amp; Brunnen-Stadt, gilt es nun in seinen vielf\u00e4ltigen Dimensionen einzul\u00f6sen. Z.B. durch ein<\/p><p><span class=\"highlight\">Wasser-Institut<\/span>\u00a0Eine wahrhaftig Gerolsteiner Ressourcen bindende Nachnutzung des ehemaligen Brunnenbetriebsgel\u00e4ndes w\u00e4re eine Mehr-Wert-Steigerung des ber\u00fchmten Wassers durch eine Landes-, Bundes- und EU-betriebene Forschungs- und Lehr-Anstalt, ein Wasser-Institut.<br \/>Ein Institut der Beobachtung, des Quell-Studiums, der Analyse, der Praxis, der Anwendung, der Erkenntnissuche, der Forschung, der Innovation, der Wissens-Ansammlung und der Wissens-Vermittlung, inmitten einer vielf\u00e4ltigen Geologie eines riesigen Mineral-Wasser-Vorkommens.<\/p><p>Derart zusammengef\u00fchrt, in ein einziges Institut, es w\u00e4re so eine Einmaligkeit. Und damit eine exzellente Basis zur Zusammenarbeit als Praxis-, Lehr- &amp; Au\u00dfenstelle mit zuk\u00fcnftigen Partnern im Umfeld der Eifel: dem UNESCO-Wasser-Institut in Koblenz, mit den UN-, Bundes- und Entwicklungs-Einrichtungen in Bonn, mit dem GTZ in Bonn, mit Unis mit Wasser-Fakult\u00e4ten, wie in K\u00f6ln, in Aachen, in Trier, etc. im In- und Ausland.<\/p><p>Ein Gerolsteiner Wasser-Institut w\u00e4re ein idealer Ort von Sommer-\/Ferien-Akademien zahlreicher Universit\u00e4ten zum Thema Wasser, zur Fortbildung von weltweiten G\u00e4sten, von Wissenschaftlern, ihren Studenten, von Fachleuten und sonstiger Interessierter.<br \/>Mangels Angebote finden diese Veranstaltungen bisher zumeist in Orten ohne jedweden Wasserbezug statt. Ferien-Akademien anzubieten w\u00e4re somit das ureigene Portfolie eines Wasser-Instituts einer Brunnenstadt Gerolstein.<\/p><p>Wasser ist die wichtigste Ressource unseres Planeten, ist das blaue Gold.<br \/>Wasser ist auch Grundlage immer zahlreicherer Konflikte. Wasser hat weltweit eine gro\u00dfe politische, gesellschaftliche, \u00f6kologische, wirtschaftliche und zivilisatorische Dimension.<br \/>\u00dcberschwemmungen oder zu wenig Wasser sind Ursachen von Migration und deren Folgen, weltweit.<br \/>Gerolstein hat das Wissen vom Wasser. Es gibt universellen Bedarf. Diesen gilt es f\u00fcr Gerolstein herauszufiltern und dann zu f\u00f6rdern. Z.B. in Zusammenarbeit mit einer weiteren UNESCO-Einrichtung, dem Delfter Institut f\u00fcr WATER EDUCATION.<\/p><p>\u201eQualit\u00e4t statt Masse\u201c hatte GEROLSTEINER selbst in seiner Krise vor 10 Jahren verk\u00fcndet. Nehmen doch Tafelwasser, Discounter-Wasser und Kohlens\u00e4ure-Anreicherung in Haushalten mit eigenem Leitungswasser immer mehr zu.<\/p><p>Weiter zu forschen ist auch eine ideale Partnerschaft zur Sicherung der Quellen. Im Fokus stehen Qualit\u00e4t UND Quantit\u00e4t. Die Quellen d\u00fcrfen nicht \u00fcberlastet werden, wie es, als abschreckendes Beispiel, Nestl\u00e9 in Vittel betreibt.<\/p><p>Vielfach drohen im Gerolsteiner Land, bereits wohl dokumentierte, ernste Gefahren. Mineralien-Abbau, von Lava und Kalk, konventionelle Chemie-Landwirtschaft, Pestizide, Keime, Gifte, Medikamentenr\u00fcckst\u00e4nde, Gefahrguttransporte in Quellbereichen, toxischer Reifen- und Bremsabrieb im Grundwasser, u.v.m. sind gro\u00dfe Herausforderungen, die es dringend zu kontrollieren gilt. In Gerolstein und anderswo.<br \/>Die hohe Wasserqualit\u00e4t zu bewahren ist die Haupt-Aufgabe und ist das Haupt-Verkaufsargument des deutschen Premium-Mineralwasser-Anbieters.<\/p><p>Gemeinsam und in Verschmelzung mit einem Kompetenz-erweiterten Wasserwerk der VG, w\u00e4re eine starke, exemplarische Partnerschaft geschaffen.<br \/>Von der koordinierten, lokalen Mineral-Wasserentnahme bis hin zu neuen, \u00f6kologischen Verfahren der Reinigung allen verschmutzten Wassers im Gerolsteiner Land, inklusive der Oberfl\u00e4chenwasser, wie der Kyll.<br \/>Nur so l\u00e4sst sich \u00fcberhaupt langfristig und dazu nachhaltig der Ertrag von GEROLSTEINER, dem beinahe Monopolist der Wirtschaft der gesamten Region, sichern.<\/p><p>GEROLSTEINER ist ganz und gar Gerolstein. Und umgekehrt. Diese Einheit ist unaufl\u00f6slich.<br \/>Und Mineral-Wasser ist ein \u00f6ffentliches, allgemeines Gut. Ist kein un-endliches Reservoir, sondern Teil eines gigantischen Wasser-Zyklus. Dessen Teil wir alle sind und durch unser Tun beeinflussen.<br \/>Ein Zyklus der sich jeden Tag neu ergibt. Oder nicht, nicht mehr.<\/p><p>Das weltber\u00fchmte Mineral-Wasser nur auszubeuten und schnellstm\u00f6glich fort zu bringen, ist beinahe zu einfach, ist beinahe unw\u00fcrdig.<br \/>Tats\u00e4chlich ist das Mineral-Wasser eine Quelle der Arbeit, seiner Entlohnung und, seit jeher, auch eine ewige Quelle der Tugend, der Kultur und des Wissens.<\/p><p>Beispiele von regionaler Wissenschaft sind der bald kommende TU K\u00f6ln Campus in Erftstadt-Liblar. Auserw\u00e4hlt, unter vielen Bewerbungen, weil die Ortschaft im Umfeld von K\u00f6ln an einer Bahnstrecke liegt, der Eifelstrecke.<br \/>Ein weiteres Beispiel ist die Au\u00dfenstelle der Uni Trier im bereits entfernteren Birkenfeld\/Hunsr\u00fcck.<br \/>Ansonsten findet sich nichts an Wissenschaft. Nullo. Weit und breit.<br \/>F\u00fcr eine Nation, dessen Lebensstandard so sehr vom Wissen abh\u00e4ngt, ist das ein Offenbarungseid.<br \/>Doch das Wasser-Institut in Gerolstein wird das \u00e4ndern.<\/p><p>Junge Menschen beleben und m\u00fcssten mal nicht in die Ferne umziehen, wo sie blieben, um eine hochqualifizierte Ausbildung zu erlangen. \u00dcberhaupt entst\u00fcnden, zus\u00e4tzlich zu den wenigen bei GEROLSTEINER, weitere, hoch-qualifizierte Arbeitspl\u00e4tze am Wasser inmitten einer bisherigen Wissenschaftsw\u00fcste Eifel.<\/p><p>Ein Gleichgewicht an wissenschaftlichen Institutionen ist auch in Rheinland-Pfalz Pflicht. Die Landesregierung wird Ihre Forderung nach einem Wasser-Institut umsetzen, wird ihr entsprechen. RLP m\u00f6chte mit vielen \u00f6ffentlichen Mitteln Nachhaltigkeit im Land f\u00f6rdern.<br \/>Das BMBF in Berlin\/Bonn f\u00f6rdert speziell die Forschung der Bio\u00d6konomie und die Bundesregierung hat erst jetzt wieder ihre Forschungsstrategie, 3,5% des BIP in Forschung zu investieren, bekr\u00e4ftigt.<\/p><p>Es braucht nur Ihren Willen zur Realisierung eines Gerolsteiner Wasser-Instituts und eine Definition \u00fcber seine anzustrebenden Kompetenzen als Wissenschaftsstandort.<\/p><p>Weitere Landesprogramme, wie ZIRP, m\u00fcssen auch nicht nur die Pfalz und Rheinhessen begl\u00fccken. Innen-&amp; Entwicklungs-Minister Lewentz, Staatsminister Kern und andere in Mainz haben es Ihnen, bereits vor Jahren, mitgeteilt und freuen sich auf das, was da kommen mag an konkreten, sinnbehafteten Vorschl\u00e4gen.<br \/>Das Mainzer Wirtschaftsministerium bietet in seiner Strategie der Entwicklung l\u00e4ndlicher R\u00e4ume und der Akademie l\u00e4ndlicher Raum ganz dezidierte F\u00f6rderoptionen, z.B. die der Landschaf(f)t an.<br \/>Machen Sie Gebrauch davon. Was meistens mangelt sind gute, passende, stimmige Ideen und Konzepte. Hier stehen sie.<\/p><p>Aller Anfang ist der Wille Gerolsteins, sein nat\u00fcrliches Anrecht und das Selbstverst\u00e4ndnis seines Alleinstellungsmerkmals in Deutschland.<br \/>Nicht Bitten und Betteln, sondern ein Austauschen in Augenh\u00f6he, sind Voraussetzung, so teilte Mainz es mit.<\/p><p>Die das Brunnengel\u00e4nde mit Auflagen geflutet habenden Beh\u00f6rden, wie SGD Nord, KV in Daun, und sonstige, werden dies auch aus \u00dcberzeugung und entsprechend der F\u00f6rdervorgaben aus Berlin und Br\u00fcssel gegen ein, mittlerweile nun, grandios gescheitertes, gnadenlos unsinniges, null nachhaltiges shopping-Projekt getan haben.<br \/>Einige h\u00e4tten sich ein goldene Nase verdient und Gerolstein h\u00e4tte sich wahrhaftig seine Zukunft verbaut.<\/p><p>Die Einheit von Wasser und Brunnengel\u00e4nde nicht verstanden zu haben, ignoriert zu haben, vielleicht aus Arroganz und Gier heraus den vermeintlichen Provinzlern schon noch ein Eigen Ding eines Gesch\u00e4ftspartners verkaufen zu k\u00f6nnen, war wohl der destruktivste Planungsansatz von FIRU &amp; FACO. FACO musste gehen. Was ist nun mit FIRU?<\/p><p>War die graue Platte vorher bereits \u00fcber Jahrhunderte bebaut, so sollte mit nachhaltigen, zukunftsweisenden Projekten eine Zusammenarbeit wieder mit allen, eben auch allen Beh\u00f6rden, m\u00f6glich sein. Letztendlich sind sie, wie wir alle, dem Gemeinwohl verpflichtet.<\/p><p>Wasser ist eine gro\u00dfe Mehr-Wert-Sch\u00f6pfung. Die lokale Wirtschaft ist vom Wasser geflutet. Gerolstein, Dreis, Daun, usw\u2026, sogar Bitburg.<br \/>Pelm hat, noch, Spitzentechnologie, mit seinen Substraten und Wissen von Wasserentsalzung und Wasserreinigung.<br \/>Ist die Politik wach genug diese Kr\u00e4fte vor Ort zu binden? Denn Pelmer Spitzentechnologie ist auf jeder wichtigen Messe zur Wasseraufbereitung erfolgreich vertreten.<br \/>In M\u00fcrlenbach werden Pumpen von Weltrang konzipiert und gebaut.<\/p><p>Wasser ist das \u00f6konomische Blut, die hei\u00dfe Glut der Vulkaneifel, besonders Gerolsteins. Ist das Wasser rein, unvergiftet und massenhaft vorhanden, lebt es sich gut und entspannt damit.<br \/>Doch wann wird mehr daraus, wann kommt die Veredelung, als es nur abzusaugen, abzuf\u00fcllen und abzutransportieren?<\/p><p>Ein Gerolsteiner Wasser-Institut w\u00e4re ein Think Tank. Hierdurch entst\u00fcnde tats\u00e4chlich ein neues Selbstverst\u00e4ndnis und w\u00e4re Impulsgeber und Anziehungskraft von weiterem, nachhaltigen Wirtschaften, von Firmen-Neugr\u00fcndungen, von start-ups,.<br \/>Diese k\u00f6nnten in der Gr\u00fcnderzeit-Industrie-Architektur des Oos und in der alten Verwaltung von GEROLSTEINER, als kooperierende Orte, ihre ersten Heimst\u00e4tten finden.<\/p><p>Ein neues Zusammenleben am Mehr-Wert der Edel-Ressource Wasser w\u00fcrde sich so \u00fcber ganz Gerolstein einstellen. Ein Entstehen einer ganzheitlichen, einer wohl noch nie seit den R\u00f6mern so lebendigen, Gerolsteiner Wasser-Kultur.<br \/>Es dauerte ja auch nur knapp 2000 Jahre \u2026..<\/p><p>Gerolstein hat die Kompetenz und den Namen vom Wasser. Das ist schon heute ein Exportschlager. Die Menschheit ist durstig. Das Wissen vom Wasser wird ein weiterer Exportschlager.<\/p><p>1 Mrd. Menschen haben heute schon keinen Zugang zu sauberem, oder \u00fcberhaupt, zu Wasser. Daran mu\u00df sich was \u00e4ndern.<br \/>Wasser-Techniker_innen aller Regionen und Kontinente k\u00f6nnten nach Gerolstein kommen um neue Techniken zu studieren und neue Praktiken zu \u00fcben, wie sauberes Wasser auffindbar, (wieder)verf\u00fcgbar und gereinigt wird.<br \/>Gleichzeitig wird Gerolstein zum Ort ihres Austauschs untereinander. Menschen kommen zusammen, teilen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. So verbreitet sich, wie lokale, effiziente Praktiken weltweite Anerkennung und Verbreitung finden.<br \/>Letztendlich k\u00f6nnen diese Techniker_innen, gemeinsam mit Gerolsteiner Fachkr\u00e4ften, die Welt bereisen um den Menschen vor Ort genie\u00dfbares Wasser wieder nahe zu bringen.<\/p><p>So vielf\u00e4ltig die Herausforderungen, so vielf\u00e4ltig sind die zu erbringenden L\u00f6sungen. Deutschland f\u00e4llt dabei eine gro\u00dfe Verantwortung zu.<br \/>UN-Institutionen im Gerolsteiner Umfeld, der UNESCO-Geo-Park Vulkaneifel, das UNESCO-Wasser-Institut Koblenz, die deutsche UNESCO-Kommission in Bonn, das UNESCO-UNEVOC-Zentrum in Bonn der Vermittlung einer nachhaltigen Arbeitswelt und das weltgr\u00f6\u00dfte UNESCO-Institut for Water Education in Delft, sind schon da und w\u00e4ren auch hier Partner in der Sache eines Wasser-Instituts Gerolstein.<\/p><p>Die Oberfl\u00e4che der Erde, wie der Inhalt unseres K\u00f6rpers, beide bestehen zu \u00fcber 70% aus Wasser.<br \/>Wasser ist Leben. Was ein Wasser-Institut auch dazu zu leisten vermag, sind weiteren Fachbesuchern, besonders und gerade aber auch einem internationalen, touristischen Publikum mit einem pers\u00f6nlichen Wissens-Durst, Kongresse, Tagungen, Events und Messen generell und rund ums gro\u00dfe Thema Wasser anzubieten. Von seiner Entstehung, seiner Reinheit, seinen vielf\u00e4ltigen Kr\u00e4ften und Anwendungen bis zum tats\u00e4chlichen Verk\u00f6stigen, u.v.m..<br \/>Diese Einmaligkeit findet doch nirgends statt.<br \/>Dem weltweit guten Ruf Gerolsteins w\u00fcrden viele folgen. Denn Gerolstein und GEROLSTEINER sind nun mal in aller Munde.<\/p><p>Ist GEROLSTEINER, bei internationalen Mineralw\u00e4ssern, nicht Marktf\u00fchrer in Japan? Ist es in den USA eben auch nicht unbekannt? Wie auch in S\u00fcd-Korea, in Russland und generell \u00fcberall in den Be-Ne-Lux-Staaten stark vertreten? Insgesamt \u00fcberall dort, wo es auch Reise-lustige V\u00f6lker gibt.<br \/>In konzertierten Aktionen lie\u00dfe sich doch sogar auf den Etiketten der Flaschen im Handel selbst was davon verbreiten und anbieten.<\/p><p><span class=\"highlight\">Kultur-Tempel<\/span>\u00a0Gerolstein ist zwar der Ort mit den bekanntesten und meistgetrunkenen Quellen ganz Deutschlands, wovon aber im Stadtgebiet sich praktisch nichts wiederfindet. Wo nichts vor Augen, ist nichts im Sinn?<br \/>Eine Identifikation mit dem Wasser findet fast nicht statt. Es ist maximal eine Etikette.<br \/>Eine Unglaublichkeit die nach Ver\u00e4nderungen schreit.<br \/>Gerolstein braucht den Ort der Kultur vom Wasser.<\/p><p>Dazu f\u00e4llt immer wieder der Name Kultur-Tempel. Er ist die Chance mit vielerlei Nutzungen und Finanzierungsoptionen dem Natur- und Kultur-Gut Wasser die B\u00fchne zu verleihen, die es dringend braucht und verdient.<\/p><p>GEROLSTEINER ist ein unab\u00e4nderlicher Teil Gerolsteins.<br \/>GEROLSTEINER k\u00f6nnte seinen j\u00e4hrlich bisher \u00fcber 17.000 G\u00e4sten mal eine w\u00fcrdige St\u00e4tte eines Besucher-Zentrums anbieten und ihr Kultur-Gut des Wassers, das Element Wasser, nicht nur in Industriehallen am Stadtrand, sondern auch kulturgeladen und spektakul\u00e4r an der eigenen Quelle mitten im Zentrum eindrucksvoll pr\u00e4sentieren.<br \/>Dann k\u00e4men sicherlich noch viel mehr Besucher. Die dann GEROLSTEINER als Multiplikatoren weiter in die Welt hinaustragen.<br \/>Ein merkantiler Mehr-Wert der allein f\u00fcr sich die Investitionen amortisiert.<\/p><p>Der Kultur-Tempel, ein gemeinsames Haus, gemeinsamer Finanzierungen von Gerolstein, GEROLSTEINER, dem UNESCO-Geo-Park Vulkaneifel, sowie EU-, Bundes- und Landeszusch\u00fcssen.<br \/>Des UNESCO-Parks Gerolsteiner Anteil, das Wasser, sein Entstehen, als gro\u00df-artige, plastische, interaktive, multimediale Zurschaustellung dessen, wie zwischen Devongestein, Magma und Lava das einzigartige Gerolsteiner Mineral-Wasser entsteht. Innerhalb dieser mineralischen, geologischen Einmaligkeit inmitten des Gerolsteiner Tals. Hier genau h\u00e4tte die UNESCO seinen bestm\u00f6glichen Platz das Ph\u00e4nomen Wasser in der bestm\u00f6glichen Weise an seinem deutschlandweit Wasser-bekanntesten Ort der \u00d6ffentlichkeit zu pr\u00e4sentieren.<\/p><p>Wo sich in Daun bereits so viel an Verwaltung angeh\u00e4uft hat, mehr und mehr hinzukommt, k\u00f6nnte auch als Akt einer notwendigen Dezentralisierung die UNESCO-Park-Leitung im Kultur-Tempel auf dem Brunnengel\u00e4nde seine zentrale Wirkungsst\u00e4tte finden.<br \/>Daun liegt zwar zentraler im UNESCO-Park. Dennoch ist, \u00e4hnlich wie das eher geographisch periphere Berlin zur BR Deutschland, Gerolstein im Sinne der Repr\u00e4sentanz eines Vulkaneifel-Geo-Parks der passendere Hauptort mit seinem wesentlich reicheren Portfolio von Geologie, Geographie und Kulturhistorie. Zudem erbringt der wesentlich bekanntere Stadt-Name eine zus\u00e4tzliche Anziehungskraft. Schlie\u00dflich ist sowas ja wohl auch gewollt.<br \/>Es braucht eine Identifikation wo sie eben machbar ist.<\/p><p>Einer derart vereinenden Einrichtung eines Kultur-Tempels b\u00f6te sich auch die Chance, durch das Zusammenkommen weiterer Nutzungen, zus\u00e4tzliche Synergien zu erzeugen.<br \/>Das zu wenig frequentierte Naturkundemuseum, mit seinen erstklassigen mineralischen Sammlungen, wie die der Privatsammlung des BM Bongartz, und das zu selten ge\u00f6ffnete Museum Villa Sarrabodis, mit seinen erdgeschichtlichen und kulturhistorischen hervorragenden Artefakten des Gerolsteiner Landes, w\u00e4ren ideale Erg\u00e4nzungen und Partner in einem gro\u00dfen, gemeinsamen Haus, eines Kultur-Tempels.<br \/>Auch hier k\u00e4me zusammen, was zusammengeh\u00f6rt. Die gesamte Gerolsteiner Kultur und Geologie der Jahrhunderte, Jahrtausende und Jahrmillionen w\u00e4ren in einem Haus vereint, pr\u00e4sentiert innerhalb eines spektakul\u00e4ren, zeitgen\u00f6ssischen Ausstellungs-Designs.<br \/>Die Kultur von Museen ist eine Gerolsteiner Tradition. Fortsetzung folgt!<br \/>Es braucht nun nach Jahrzehnten wieder eine Erneuerung der Gerolsteiner Museums-Landschaft, einen Wechsel ins 21. Jahrhundert.<br \/>Moderne Museen sind wichtiger denn je, sind \u00fcberlebenswichtige Kulturvermittler und obendrein touristisch sehr attraktiv.<\/p><p>Das Zusammenkommen von Naturkundemuseum und dem Museum Villa Sarrabodis w\u00e4re dann endlich die Gelegenheit ihre Exponate zeitgem\u00e4\u00df, akzentuierter und in thematischen und historischen Schwerpunkten auszustellen.<\/p><p>Aus anderen Museum, aus RLP und anderswo, k\u00f6nnten, z.B. hierzu erg\u00e4nzend, entsprechend Bild- und Tonmaterial zur zeitgem\u00e4\u00dfen Vermittlung f\u00fcr eine bestimmte Ausstellung und ihr Thema ausgeliehen werden.<br \/>So werden runde, effiziente, Kosten sparende und gleichzeitig, in der Summe, gro\u00dfartige, anziehende, vermittelnde Pr\u00e4sentationen daraus.<\/p><p>In zus\u00e4tzlichen Ausstellungsr\u00e4umen, mit Museen entsprechender Infrastruktur, d\u00fcrften dann auch in Sonderschauen die Kulturg\u00fcter ausgestellt werden, die ureigen Gerolsteiner sind. Die einst im Gerolsteiner Land ausgegraben wurden, aber dann, als lokale Zeitgeschichte, Gerolstein verlie\u00dfen, nach Museen in Trier und anderswo.<br \/>So entst\u00fcnde eine weitere Identifikation mit der heimatlichen Scholle.<\/p><p>Auch kann tempor\u00e4r in den Kultur-Tempel kommen, was ansonsten ebenso einen Bezug zur regionalen, zur europ\u00e4ischen Kulturgeschichte hat und aus vielen Museen als tempor\u00e4re Leihgabe bezogen werden kann und in au\u00dfergew\u00f6hnlichen Pr\u00e4sentationen die Menschen in veritablen Mengen anz\u00f6ge.<\/p><p>Die Eisenbahn revolutionierte die abgelegene Eifel. Maler aus England und Holland residierten in der Wasser-Burg Lissingen und fanden, wie einige mehr, noch selbst im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert reichlich urspr\u00fcngliche Motive von Landschaft und den wenigen Einheimischen bei ihrer landwirtschaftlichen Arbeit.<br \/>Die Werke dieser Epoche f\u00fcr eine Ausstellung im Kultur-Tempel zusammen zu tragen w\u00e4re Heimat-Einblick und Verbundenheit par excellence.<\/p><p>Nat\u00fcrlich gilt das auch f\u00fcr Moderne Kunst. Zum Thema Wasser, z.B.. Von f\u00fchrenden Ateliers, aus Sammlungen, von regionalen K\u00fcnstler_innen-Gruppen, aus Museen Moderner Kunst rein ins Gerolsteiner Vergn\u00fcgen und zur gesellschaftlichen Anregung.<br \/>So gel\u00e4nge auch mal ein Bild Gerhard Richters, dessen Malerei die teuersten eines lebenden, deutschen Malers sind ins Antlitz der Vulkaneifel.<br \/>Garantiert!<\/p><p>Ein Kultur-Tempel f\u00fcr Gerolstein.<br \/>Ein Engagement von GEROLSTEINER das Not tut und Gut tut. GEROLSTEINER bezahlt NICHTS f\u00fcr das Ausbeuten, die Entnahme des Wassers, aus unser aller Erde, an die Allgemeinheit. Kein sog. Bruchzins f\u00fcllt das Stadts\u00e4ckel. Arbeit und Lohn geben, Steuern zahlen, kleine Projekte f\u00fcrs Image und Marketing streuen ist f\u00fcr alle Unternehmungen normal.<br \/>Ein nicht mehr weiter ben\u00f6tigtes Firmengel\u00e4nde, das Brunnengel\u00e4nde, einer \u00f6ffentlichen Nutzung zu \u00fcbertragen ist ehrenwert. Aber auch nur 1 weiterer Schritt zu einer l\u00e4ngst wieder notwendigen Zusammenkunft der unzertrennlichen Partner von GEROLSTEINER und Gerolstein.<br \/>Es w\u00e4re nach dem totalen Auszug des industriellen Abf\u00fcllens von Mineral-Wasser an den Rand in ein Gewerbegebiet nun ein stadtwichtiges und signaltr\u00e4chtiges Engagement am Ort seiner Gr\u00fcndung, weiterhin dem Ort seiner wichtigsten Quellen.<\/p><p>Ein Engagement f\u00fcr den Ort, dessen Namen es tr\u00e4gt und benutzt. Es w\u00e4re dringend geboten sich f\u00fcr eine gemeinsame Sache, eines Kultur-Tempels, als integriertem Besucherzentrum, einzubringen.<br \/>Das Engagement und das konkrete Bekenntnis zu einem gemeinsamen Kultur-Tempel des Wassers in Gerolstein w\u00e4re nichts mehr als von dem, was der GEROLSTEINER Mutterkonzern, die BITBURGER, f\u00fcr seine Bierstadt f\u00fcr normal h\u00e4lt und nat\u00fcrlich dort anbietet.<\/p><p>Nat\u00fcrlich w\u00e4re ein Kultur-Tempel auch ein st\u00e4ndiger Ort der Vermittlung. F\u00fcr Klassen und ganze Schulen erg\u00e4be sich eine spannende, lebendige und Jugend-gerechte Tiefenreise in Kultur und Natur.<br \/>Wer mag diesen p\u00e4dagogischen Ansatz zur Nachhaltigkeit nicht nutzen wollen?<\/p><p>Hier beg\u00e4nne auch die immer dringlich werdende F\u00f6rderung von zuk\u00fcnftigen Nachwuchskr\u00e4ften. Mit Begeisterung f\u00fcr die Sache durch ihre eindrucksvolle Demonstration.<\/p><p>Wer es gerne individuell und ausf\u00fchrlicher hat, ob alt oder jung, kann Kurse und workshops besuchen in denen des Kultur-Tempels Vielfalt in Einzelthemen fachlich, p\u00e4dagogisch und partizipativ vermittelt werden.<\/p><p>Ein entsprechender, qualitativ hochwertig aufgestellter Kultur-Tempel ist bei leitenden Personen \u00fcbergeordneter Landes-Beh\u00f6rden gedanklich f\u00fcr Gerolstein schon l\u00e4ngst reserviert. Bei Ihnen wohl nun auch.<\/p><p>Manch eine\/r mag ihn namentlich nur anders benennen, bei gleicher Beschreibung. Ein solcher Kultur-Tempel b\u00f6te entsprechende Fachvortr\u00e4ge, Fachfilmvorf\u00fchrungen u.v.m., innerhalb eines eigenen Vortragssaals.<br \/>Der auch mal ein Theatersaal sein kann. Oder der Hort ist einer Auff\u00fchrung einer Operette von Jacques Offenbach.<\/p><p>Nat\u00fcrlich gibt`s auch einen Shop. F\u00fcr Kulturg\u00fcter, f\u00fcr regionale Erzeugnisse, f\u00fcr Medien- und Printerzeugnisse und dem Zurschaustellen aller sonstigen, touristischen Angebote. Eben auch der des gro\u00dfen UNESCO-Geo Park Vulkaneifel.<br \/>Ein Caf\u00e9, ein Bistro, mit Gen\u00fcssen ausschlie\u00dflich von Eifeler Manufakturen, vielleicht sogar nur als Zubereitungen mit regionalen Rezepten, wie in alten Tagen, sind der kulinarische Zusammenhalt und der Ort Erlebtes zu verdauen.<\/p><p>Variierende Dauerausstellungen, einzigartige Sonderausstellungen, all die Kultur drum herum, die Kultur der Natur, ein derartiger Kultur-Tempel w\u00e4re nie langweilig, nie angestaubt, h\u00e4tte immer was Neues, h\u00e4tte eine maximal hohe Anziehungskraft und Verweilqualit\u00e4t. F\u00fcr Touristen und, besonders, f\u00fcr die Einheimischen st\u00fcnde immer ein attraktives, frisches, kulturelles Angebot bereit. W\u00e4re ein Haus der st\u00e4ndigen Begegnungen.<br \/>Ganz so wie es die moderne Museums-P\u00e4dagogik vorschl\u00e4gt.<\/p><p>Das Brunnengel\u00e4nde &#8211; ein Schl\u00fcssel-Projekt. Der Gang in die Zukunft, in seine neue Welt der Nachhaltigkeit, will Gerolstein nun gehen.<br \/>Nicht um Firmen, Investoren, Privatpersonen, etc. zu bereichern, nein, ausschlie\u00dflich um das Gemeinwohl zu st\u00e4rken, daf\u00fcr wird Gerolstein gef\u00f6rdert.<\/p><p>Gerolstein ist reich gesegnet an Natursch\u00e4tzen, in und auf der Erde.<br \/>Doch es beutet die Rohstoffe nur aus, baut sie ab. Gerolstein lebt gem\u00fctlich von der Substanz. Sonst macht es praktisch nichts.<br \/>Ist die Substanz mal aufgebraucht oder kontaminiert oder sonst wie unbrauchbar, dann war\u00b4s das. Ciao.<\/p><p>Bisher gibt\u2019s nicht mal im Ansatz ein \u00f6ffentlich-offizielles Konzept, oder gar Debatte oder Stellungnahme dar\u00fcber.<br \/>Es wird wohl dem Zufall \u00fcberlassen.<br \/>Doch der gef\u00f6rderte Stadtumbau ist genau die Verpflichtung sich dieser Thematik zu stellen und etwaige Weiter-Entwicklungen der Brunnen-Stadt Deutschlands anhand seiner Ressourcen ins Auge zu fassen.<\/p><p>Der Stadtumbau und die Annahme von Mitteln aus Mainz, Berlin und Br\u00fcssel ist ein au\u00dferordentliches Bekenntnis zu den deutschen\/europ\u00e4ischen Zielen der UN Agenda 2030, des Pariser Klimaschutzabkommens und der Vorgaben der jeweiligen Regierungen in Bezug auf Nachhaltigkeit.<br \/>In der Summe sind somit Stadtumbau und Stadtentwicklung ein gesellschaftlicher Umbau des Bisherigen, hin zur Nachhaltigkeit. Die jeweiligen Ortschaften und ihre Bev\u00f6lkerung fit zu machen f\u00fcr die Herausforderungen einer globalen Welt. Denn sie ist pr\u00e4senter denn je, und es ist erst der Anfang.<\/p><p>Eine Altherren-Politik, die noch im Denken in der alten Bundesrepublik feststeckt, muss sich \u00e4ndern und sich nun den Vorgaben anpassen. Dass sie sich damit schwertut, zeigt wie viel, wie fast gar nichts sie in den letzten 7 Jahren hat an Wandel bewerkstelligen k\u00f6nnen. Bis heute, fast unvorstellbar, gibt es noch nicht mal ein Forum und eine B\u00fcrgerbeteiligung.<\/p><p>Der Stadtumbau, die Stadtentwicklung umfassen besonders einen Wandel in der Mobilit\u00e4t, weg vom Individualverkehr, und eine R\u00fcckbesinnung auf den Typus eines Stadt- und Dorfzentrums, weg von der Zersiedlung des Raums hin zu einer St\u00e4rkung der Institutionen im Siedlungs-Inneren.<\/p><p>Und so kommt die Reifepr\u00fcfung.<br \/>Ist Gerolstein ambitioniert und innovativ genug zukunftsf\u00e4hig zu sein?<br \/>Was tragen die B\u00fcrger_innen, die Verwaltung, die Politik und die Wirtschaft alles dazu bei?<br \/>Verdient sich Gerolstein all die F\u00f6rderung, all das viele Steuergeld, welches \u00f6ffentlich investiert werden soll?<\/p><p>Was wird kommen, was wird sich in ganz Gerolstein ver\u00e4ndern?<\/p><p>Doch selbst das Brunnegel\u00e4nde hat noch mehr zu bieten, einen<\/p><p><span class=\"highlight\">Aqua-Park\u00a0<\/span>Die M\u00f6glichkeit das Ph\u00e4nomen des edlen Wassers in Gerolstein in aller \u00d6ffentlichkeit darzustellen, zu pr\u00e4sentieren und mit vielen Menschen zu teilen bietet ein Aqua-Park.<br \/>Da das Gr\u00fcne Umwelt-Ministerium in RLP mit Millionenaufwand die Kyll sowieso bis zum Brunnengel\u00e4nde renaturiert, kann ein Aqua-Park daran unmittelbar anschlie\u00dfen und W\u00fcnsche Gerolsteins aufnehmen und umsetzen.<\/p><p>Immer wieder wird von weithin sichtbaren, gro\u00dfen Wasser-Toren, als Gerolsteiner Teil des UNESCO-Parks, wird von Wasser-Font\u00e4nen, dem \u201eHier-ist-Gerolstein\u201c, dem r\u00f6mischen \u201eQUI GEROLSTEIN\u201c, als Teil der Gerolsteiner Identit\u00e4tsstiftung, gesprochen.<br \/>Hier w\u00e4re ihr Platz. Und der von vielem mehr.<\/p><p>Der Kinder, der Jugendlichen, der Erwachsenen, Einheimische, wie Besucher die sich im Spiel des Wassers wohl f\u00fchlen, die in einem ganzj\u00e4hrig aktiven Natur-Park der Wasser- und Natur-Attraktionen ihren Ort f\u00e4nden.<br \/>Wo Wasser durch Pflanzenornamente, Botanik, Skulpturen, Wasserkaskaden, eine Parkwelt der Phantasie flie\u00dft, der artistischen Illuminierungen, der Sounds vom Wasser, ist ebenso ein Ort der Kontemplation.<\/p><p>Ein Spa voller Gesundheit Reinstes, an Mineralien und intakten Strukturen reiches Gerolsteiner Wasser ist ein Quell von Gesundheit.<br \/>Ein weiterer Aspekt der Edel-Ressource Wasser, den es behutsam zu f\u00f6rdern gilt.<\/p><p>Wohlergehen wird immer mehr in Abh\u00e4ngigkeit und von der Verf\u00fcgbarkeit von gutem Wasser gesehen. Der Genuss von Mineral-Wasser und die Therapie mit derart heilendem Wasser nimmt einen stark steigenden Stellenwert in der gesamten Erdbev\u00f6lkerung ein.<br \/>Zu Recht. Tats\u00e4chlich sind heilende Kuren auf Wasserbasis ebenso in aller Munde. Nur ein Beispiel.<br \/>Wie Hydro-Therapien. Dazu sagt die Charit\u00e9, Europas gr\u00f6\u00dfte Klinik: \u201eWasser sei das wohl \u00e4lteste Heilmittel der Welt.\u201c<\/p><p>Gerolstein kann auch da was bieten. Daf\u00fcr hat es einen Namen in der Welt.<br \/>Ein GEROLSTEINER Ur-Quell w\u00e4re zudem eine idealtypische Erg\u00e4nzung f\u00fcr diese gro\u00dfe Nachfrage. Zur Verk\u00f6stigung ausschlie\u00dflich vor Ort.<\/p><p>Wellness und Sauna, nat\u00fcrlich Thermen, all ihre Unterk\u00fcnfte und der ihrer G\u00e4ste. Vielleicht sogar ein Freibaden bis zur renaturierten Kyll. Wer w\u00fcrde es nicht mit Gerolstein, als nat\u00fcrlich dazugeh\u00f6rig, verbinden?<\/p><p>Was immer auf dem wichtigen Brunnengel\u00e4nde geschehen wird, es hat unzweifelhaft einen unmittelbaren und sehr gro\u00dfen Einfluss auf sein Umfeld, die Innen-Stadt, die gesamte Stadt, gar die gesamte Region.<br \/>Die gro\u00dfe, aktuell noch graue Platte ist ein gro\u00dfer Teil des Brunnengel\u00e4ndes.<br \/>Ein anderer sieht noch rein \u00e4u\u00dferlich so aus wie seit Jahrzehnten, das nicht minder wichtige und benachbarte<\/p><p><strong>FLORA-GEB\u00c4UDE<\/strong><br \/>Die alte Gerolsteiner Innen-Stadt braucht dringend wieder einen attraktiven Supermarkt. Es gibt keine ad\u00e4quate Lebensmittel-Nahversorgung der Bev\u00f6lkerung im Zentrum.<br \/>Die unmittelbare, zentrale Ansiedlung eines Lebensmittelanbieters klassischer Pr\u00e4gung, als Vollsortimenter (Supermarkt) mit Gerolsteiner Tradition, in die bestehende Innen-Stadt generiert zus\u00e4tzlich mit seinen K\u00e4uferstr\u00f6men eine \u00f6konomische Belebung des traditionellen Kaufreviers der Haupt-Einkaufs-Stra\u00dfe.<br \/>Die Heim-Holung in die Innen-Stadt von nach Sarresdorf II Auto-abgehauener Kundschaft ist ein elementarer Akt des Stadtumbaus. Damit kann sich wieder eine gew\u00fcnschte Vielfalt an Ladengesch\u00e4ften ergeben, die in der Summe, eine gro\u00dfe Attraktivit\u00e4tssteigerung des gesamten Umfelds, aus Hauptstr.\/Brunnenstr., dem Fundament der Innen-Stadt, bewirken.<\/p><p>Doch, wo ein separat gelegenes, Brunnengel\u00e4nde-shopping eine stark aufsaugende Konsum-Insel geworden w\u00e4re und das Ableben der Hauptstr. besiegelt h\u00e4tte, und wo ansonsten f\u00fcr einen Hit oder Edeka bisher Raumanspr\u00fcche nicht befriedigt werden konnten, darf nun mit Kreativit\u00e4t nachgebessert werden.<br \/>Und flugs gibt\u2019s Mehr-Werte noch dazu.<\/p><p>In der oberen Etage des ehemaligen Flora-Geb\u00e4udes ist nicht nur gen\u00fcgend, es ist ein idealer Platz f\u00fcr einen derartigen Supermarkt. Z\u00f6ge er dort ein, so b\u00f6te ihm eine \u00dcberbr\u00fcckung der Brunnenstr. einen direkten Zugang zur Hauptstr.\/Brunnenstr. und seinen Auto-Parkpl\u00e4tzen entlang der Brunnenstr..<\/p><p>Nicht nur w\u00e4re das Flora-Geb\u00e4ude mal etwas viel mehr als nur ein toter Monolith inmitten der Stadt, dieser neue Verkaufsort w\u00e4re tats\u00e4chliche durch die Deckung des t\u00e4glichen Bedarfs, durch die Nahversorgung und die Sicherung der Lebensqualit\u00e4t eine weitere, direkte Belebung von Gerolsteins alter Mitte.<br \/>Obendrein w\u00e4re er f\u00fcr die Kundschaft auch ein wunderbarer Aussichtspunkt, ein Stadt-Balkon. Mit Blick auf den Burgberg, die neue Altstadt, das Dolomitental, die Kultur im Umfeld, das Wasser-Institut, das Freizeitvergn\u00fcgen und die vielen Ladengesch\u00e4fte im reformierten Umfeld.<\/p><p>W\u00e4re die Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberbr\u00fcckung dann auch noch schick, z.B. mit Pflanzen und aus Glas, eventuell in Form einer gro\u00dfen, liegenden Mineral-Wasser-Flasche, dann st\u00fcnde dem eine Nutzung als anspruchsvolles Supermarkt-Eifel-Bio-Restaurant gut zu Gesicht.<br \/>Schon h\u00e4tte dieser Glask\u00f6rper einen eigenen Schutz, eine enorme Anziehungskraft und Aufenthaltsqualit\u00e4t und b\u00f6te, obendrein, den unterquerenden, untergebenen Stra\u00dfenverkehr als Unterhaltung an.<\/p><p>Die momentane Nutzung des Flora-Geb\u00e4udes durch GEROLSTEINER lie\u00dfe sich auch sicherlich im hinteren Bereich des gro\u00dfz\u00fcgig gro\u00dfen Brunnengel\u00e4ndes realisieren.<\/p><p><strong>LANDESAMT MOBILIT\u00c4T \u2013 LBM &#8211; UMZUG<\/strong><br \/>Als veritabler Arbeitgeber und Anbieter auch hochqualifizierter Arbeitspl\u00e4tze braucht ein wohl notwendiger Aus- und Umzug einen neuen Standort und damit einen Neubau. Als \u00e4sthetisch ansprechenden Bauk\u00f6rper, als Energie-Selbsterzeuger, als am Wasser gelegener Solit\u00e4r, ist es als garantierte Belebung unbedingt unmittelbar in der Innen-Stadt zu halten. Vorstellbar im Umfeld des Brunnengel\u00e4ndes, an der Kyll oder auf der R\u00fcckseite der Post.<br \/>Dort, thronend mitten im Tal, mit benachbarter, kleiner, romantischer Br\u00fccke \u00fcbers Wasser. In der Sonne \u00fcber Terrassen an den Ufern der renaturierten Kyll sinnieren und mit unverbautem Blick auf die \u00f6kologische Eisenbahn lie\u00dfe sich hervorragend gut planen. Garantiert.<\/p><p><strong>NOCH LBM-GEB\u00c4UDE<\/strong><br \/>Was f\u00fcr andere Geb\u00e4ude \u00fcberall im Land m\u00f6glich ist, sollte auch in Gerolstein nach dem Auszug des LBM mit der alten Sprudel-Verwaltung machbar sein.<br \/>Erstens eine Sanierung des Geb\u00e4udes, zweitens als Haus in der Innen-Stadt B\u00fcror\u00e4ume f\u00fcr kommende Brunnengel\u00e4nde-Nachfragen verf\u00fcgbar zu stellen. Und, drittens, des Hauses Ausweisung als Wirtschaftsf\u00f6rderungszentrum der VG.<br \/>Alle gr\u00f6\u00dferen Gemeinden der Eifel haben sowas, z.T. schon seit Jahrzehnten. Nur Gerolstein trottet ohne umher.<\/p><p>Zusammen mit dem OOS, als dem zuk\u00fcnftigen start-up-Ort der Vulkaneifel, bilden die beiden zudem ein starkes Team.<\/p><p>Letztendlich sind Rengen, Nerdlen, Weinsheim, Wiesbaum, Wittlich usw. nicht urs\u00e4chlich interessante Produktions-, Gewerbe- und Innovations-Standorte. Einzig massive finanzielle F\u00f6rderungen, Steuerabschreibungen, kostenbefreite Ansiedlungen, Subventionen, etc. haben Firmen bewogen sich dort anzusiedeln. Dies erfolgreiche Prinzip sollte auch Gerolstein zu Teil kommen.<\/p><p><strong>RONDELL<\/strong><br \/>Inmitten von Stra\u00dfenl\u00e4rm und ewig leeren, riesigen Parkpl\u00e4tzen fristet das Rondell ein Mauerbl\u00fcmchen-Dasein. Das Rondell ist eigentlich eine architektonische Sch\u00f6nheit. Es geht nur v\u00f6llig unter.<br \/>Doch auch seine Umgebung wird sich optimieren. Weniger Verkehrsstress, neue Nachbarn und mehr Gesch\u00e4ftigkeit, mehr Begegnung und viel Kultur werden kommen.<\/p><p>Was es ansonsten selbst noch zum Gerolsteiner Wandel beitragen kann, ist die Erweiterung durch den Anbau eines weiteren Stadt-Balkons.<br \/>Dort, im Oberdeck, wo nach dem shopping, links neben dem Aufzug, die Wand eines absto\u00dfenden Fensters Besuch abweist, kann ein Stadt-Balkon mit wundersch\u00f6nem Ausblick \u00fcber die sich dann entschleunigende Brunnenstra\u00dfe hinweg auf die renaturierte Kyll, den Bahnhof und die Dolomiten entz\u00fccken.<\/p><p>Die Aufenthaltsqualit\u00e4t im Rondell w\u00e4re sodann enorm gesteigert. Putzt sich das Treppenhaus mit dieser, neuen Energie heraus, so w\u00e4re die Einladung zum Verweilen komplett.<br \/>Wo Menschen zusammenkommen, ist gleichzeitig auch eine soziale Kontrolle, untereinander. Zum Schutz und zur Freude aller.<\/p><p>Geschieht denn dann noch Pr\u00e4gendes in Richtung Westen, dann g\u00e4be es eine st\u00e4dtische Einheit, eine gro\u00dfe Gemeinsamkeit mit dem<\/p><p><strong>HOTEL KAISERHOF &amp; HUTTER-PARKPLATZ<\/strong><br \/>Das Geschick Gerolsteins traditioneller Einkaufsstra\u00dfe ist hautnah verbunden mit dem Erfolg k\u00fchnen Unternehmertums und pers\u00f6nlichen Engagements ganz weniger Menschen. Sie halten ein gesch\u00e4ftiges Innenstadtleben aufrecht. Danke!<\/p><p>Derart lokales Shopping zu f\u00f6rdern, w\u00e4re doch eigentlich ein Auftrag von gef\u00f6rderter Stadtentwicklung gewesen. Also, in erster Linie, genau das zu unterst\u00fctzen, was bereits Gut tut.<br \/>Aber genau das Gegenteil sollte geschehen \u2026.die Planer von FIRU und FACO wollten es so.<\/p><p>W\u00e4re ein Brunnen-shopping gekommen, es h\u00e4tte die Reste des verbliebenen Gerolsteiner Einzelhandels zu Grunde gerichtet.<br \/>Jetzt, in der Stunde null, wo ein shopping abgewendet werden konnte, kann sich besonnen werden auf das was Sinn macht. Was die Stadt belebt und wie auch davon die Gerolsteiner Gesch\u00e4ftswelt profitiert.<\/p><p>Gl\u00fccklicherweise soll der Kaiserhof nicht weichen. Er will nicht. Tot gesagte leben eben l\u00e4nger.<br \/>Jungen Touristen, als die zuk\u00fcnftigen, zahlungskr\u00e4ftigen, \u00e4lteren Touristen, leben heutzutage mehrheitlich, wie in den Ballungsr\u00e4umen, sowieso F\u00fchrerschein- und Autofrei. Der Jugend b\u00f6te sich, wie vielen weiteren Reisenden allen Alters und Herk\u00fcnfte auch, gegen\u00fcber vom nahen Bahnhof, ein Hostel zur \u00dcbernachtung an.<\/p><p>Wie gew\u00fcnscht, nat\u00fcrlich beleben die G\u00e4ste des Hostels auch die kargende Hauptstr..<br \/>Im Hostel selbst bietet eine einzigartige Gastronomie und besondere Veranstaltungen, wie Jam-Sessions, Live Music, Battle Rap, Ethnomusic, Spiele-Abende, Vortr\u00e4ge und Diskussionen, usw. usf. dann die M\u00f6glichkeit zur sozialen Kontaktaufnahme und Austausch von G\u00e4sten mit jungen Einheimischen und auch den sesshaft gewordenen, jungen Migranten mit Fluchterfahrung an.<\/p><p>F\u00fcr die Jugend um 20 und dar\u00fcber, f\u00fcr die es praktisch, au\u00dfer gew\u00f6hnlichen Kneipen, Manta-Treffen und Testosteron-PS-Posing, seit dem, momentanen, Lokschuppen-Ende, keine besonderen und anziehenden Freizeit- und Kultur-Angebote mehr gibt, entst\u00fcnde ein vortrefflich attraktiver Ort.<br \/>So in der Art f\u00fchrten es bereits Herr Bitschene und weitere zusammen.<\/p><p>Kommt ein Wasser-Institut, eine Belegung des Brunnengel\u00e4ndes, oder \u00dcberhaupt generell, Gerolstein darf sich nat\u00fcrlich auch kulturell etwas mehr herausputzen.<br \/>F\u00fcr zuk\u00fcnftige Studenten, f\u00fcr jedes Alter, f\u00fcr G\u00e4ste und Einheimische, f\u00fcr Menschen mit Kultur-Anspruch.<br \/>Das Programm des Lokschuppens, das Kino in Hillesheim, der Verein eine Welt Forum sind beste Zeugnisse davon, dass es ein derart gro\u00dfes Potential im Gerolsteiner Land gibt und dringend ein wahrhaftiges Kultur-Angebot f\u00fcr junge Erwachsene einfordern.<\/p><p>Die Ma\u00dfnahmen zum Kaiserhof-Umbau, der Unterhalt und der weitere Ausbau, z.B., zur Ausbildungsst\u00e4tte gastronomischer Berufe f\u00fcr junge Menschen mit Fluchterfahrung, w\u00fcrden vom Bund finanziert.<br \/>Eben im Rahmen auch der weiterhin wichtigen Fl\u00fcchtlingsthematik.<\/p><p>Wozu auch das von Herr Prof. Steinebach, dem FIRU-Kopf, geleitete Pilot-Projekt \u201eIntegration Innovativ\u201c in Gerolstein etwas beitragen k\u00f6nnte.<br \/>Doch au\u00dfer einer veritablen Beratungsarbeit der Frau Marx im Gerolsteiner Rathaus f\u00fcr Menschen mit Fluchterfahrung ist es sehr still ums Projekt herum.<br \/>Die Auftaktkonferenz vor 1 \u00bd Jahren war krachend gescheitert. Niemand wollte mit den Kaiserslauterer Projektmachern zusammenarbeiten. Ein weiterer Blick auf die web-site zeigt: so gut wie keine Infos, keine Fortschritte, keine neuen Erkenntnisse.<br \/>Was passiert nur mit den 800.000 Euro F\u00f6rdergeldern?<\/p><p>Wollen wir uns auf Gerolstein konzentrieren.<br \/>Ein ehemaliges Hotel Kaiserhof, mit seinen urigen Zimmern im originalen Stil der 50er Jahre, mit Gemeinschaftsr\u00e4umen, als Hostel l\u00e4ge es genau im Trend. Ein Aufenthalt w\u00e4re erschwinglich und definitiv was Anderes, als in ewig gleichen Karton-Hotels notgedrungen zu n\u00e4chtigen.<br \/>Ein Hostel KaiserhofFNUNG, eben authentisch, Identit\u00e4ts-stiftend, was eine eigene, pr\u00e4gende Historie hat, eben etwas was in einen besonderen Ort passt und eben schon da ist. Eben genau das ist, ein Ort der interkulturellen Begegnung. Ein Ort, wonach junge Leute, jenseits einer PS-Kultur, suchen.<\/p><p>Eine Gesellschaft, ob die eines Landes oder die eines Dorfes, braucht die Jugend. Ohne sie gibt\u2019s kein \u00dcberleben.<br \/>Doch was tut Gerolstein f\u00fcr seine Jugend, f\u00fcr seine jungen Erwachsenen? Wie werden ihre Bed\u00fcrfnisse nach zeitgerechter Spitzen-Ausbildung, modernen Arbeitsstrukturen, Kulturangeboten, Naturschutz und Gemeinschaft erf\u00fcllt?<br \/>Versteht eine Altherren-Politik, warum immer Freitags immer mehr Sch\u00fcler_innen dem Unterricht fernbleiben und demonstrieren gehen?<\/p><p>Ein Jugend-Parlament ist ein wichtiger Weg. Wenn es vor Entscheidungen, die Jugendliche betreffen, angeh\u00f6rt werden soll, dann ist das nur zu gut.<br \/>Doch welch eine Entscheidung betrifft nicht die Jugend? Es gibt sie nicht.<br \/>Also braucht es in der Alten-Leute-Politik und den R\u00e4ten der Region eine st\u00e4ndige Vertretung der Jugend, als voll Stimmberechtigte.<br \/>Wer die Jugend halten und ihnen Perspektiven vor Ort offerieren will, der kann nicht anders als ihnen an den bekannten Strippen und Seilen vorbei Mitsprache und Mitgestaltung einzur\u00e4umen.<\/p><p>F\u00fcr einen neuen Kaiserhof, ein Hostel KaiserhofFNUNG, ein Kulturzentrum f\u00fcr junge Erwachsene, braucht es nur einen Willen, eine Entscheidung, einen Antrag, einen Tr\u00e4ger der die Aufgaben \u00fcbernimmt und etwas Reiselust. Um n\u00e4mlich von anderen zu erfahren, wie sie es taten, als auch sie vor einem Leerstand standen der mal ein Hotel im Zentrum war.<\/p><p>Ein touristisches Angebot, ausgerichtet mal nicht f\u00fcr Autoreisende, t\u00e4te sowieso gut. Ist obendrein ein riesiger Markt. Denn allein im nahen K\u00f6ln haben \u00fcber 60% der Bev\u00f6lkerung kein Auto. Tendenz stark steigend.<br \/>Was f\u00fcr viele Eifelaner_innen wie der Verlust von Menschenw\u00fcrde erscheint, ist allein f\u00fcr 600.000 K\u00f6lner_innen zumeist eine bewusste Entscheidung und Ausdruck von purer Lebensfreude.<\/p><p>Seit Jahren sinken stetig die \u00dcbernachtungszahlen, trotz gro\u00dfen Aufwands von lokalen Touristikgesellschaften.<br \/>St\u00e4ndig ansteigend ist nur der Tagestourismus wild umherfahrender Autoreisender. Eine teure touristische Infrastruktur nach der anderen wird abgefahren.<br \/>Wie Sie es selbst l\u00e4ngst bemerkt haben, als lokaler Erwerb bleibt dabei immer weniger \u00fcbrig. Eine Spirale die, wie auf den Balearen oder in den Alpen, ganze Regionen kirre und platt macht.<\/p><p>Anders der eigentliche Bahntourist. Er\/sie kann und will nicht mal gleich weiter. Was wie ein Nachteil des einen, gew\u00e4hlten Transportsystems aussieht, ist eine bewusste Entscheidung f\u00fcr ein Reiseziel.<br \/>Bahnreisen ist entschleunigte Entspannung. Und vor Ort, f\u00fcr die Hoteliers, f\u00fcr die Hostels, die Restaurants und die Gesch\u00e4fte genau die G\u00e4ste, die Impulse mitbringen, Kultur aufsuchen, die Essen gehen und auch mal \u00fcber Nacht bleiben.<\/p><p>Anstatt auf einen sog. Schandfleck als vorgeschobenen Hemmschuh zu verweisen, t\u00e4te die Stadt gut daran endlich die Chance Kaiserhof wahrzunehmen. Und was zu tun. Dann w\u00fcrde sich auch im Umfeld wieder was tun.<\/p><p>Ganz zu Recht sehen Planer den das zuk\u00fcnftige Hostel Kaiserhof umgebenden Hutter-Parkplatz vor einer Aufwertung. Wie k\u00f6nnte auch ein riesiger, meist wenig benutzter Auto-Parkplatz eine Verbindung vom Tal, Bahnhof und Durchgangsstra\u00dfe hinauf zu Burgberg, Flanieren und Einkaufen erf\u00fcllen?<br \/>Es kann so nicht funktionieren.<\/p><p>Entscheidungen und Ma\u00dfnahmen der nahen Zukunft werden die Brunnenstr. ver\u00e4ndern. Neue Dynamiken entstehen, die es augenscheinlich machen auch den Hutter-Parkplatz in diesen Wandel zu integrieren.<br \/>Seine Mono-Funktion des Auto- und Bus-Parkens wird \u00fcbergleiten in die Multi-Funktionalit\u00e4t eines modernen Stadtplatzes.<\/p><p>Obwohl jeden Samstag ein sehr erfolgreicher\u00a0<span class=\"highlight\">\u00d6ko-Markt<\/span>\u00a0auf den mit Parkfeldern \u00fcberpinseltem Asphalt stattfindet, besitzt der Platz weder eine Aufenthaltsqualit\u00e4t, noch einen Charme oder gar eine umfasste Nische in der ein nachhaltiger Handel eigentlich stattfinden k\u00f6nnte, sollte.<br \/>Es wirkt wie ewig schlecht improvisiert.<\/p><p>In Punkto Attraktivit\u00e4t, die auch ohne weiteres symbolhaft, in jedweder Beziehung, f\u00fcr die dahinterliegende Hauptstr. und auch als ihr Portal assoziiert werden kann, versagt dieser Ort, der Hutter-Parkplatz, total.<\/p><p>Niemand, ob mit dem Auto, dem Rad, der Bahn oder zu Fu\u00df unterwegs, f\u00fchlt sich willkommen oder gar eingeladen auf eine Entdeckung.<br \/>Gesellten sich dazu noch durch Abrisse geschaffene, riesige Baul\u00fccken, dann w\u00e4r\u00b4s geschehen \u2026. doch sowas braucht keiner.<\/p><p>Sollten denn selbst die Gerolsteiner_innen die Hauptstr. schon nicht zum Flanieren und Einkaufen finden, generell, oder weil sie nicht attraktiv genug ist, so k\u00f6nnte die Stadt mal mit ihrer Kennzeichnung entlang der Hauptverkehrsstra\u00dfen UND am Bahnhof beginnen.<br \/>Denn wo ist der Hinweis f\u00fcr Autoreisende, f\u00fcr Bahn-, Bus- und Radreisende, f\u00fcr Wanderer, dass es \u00fcberhaupt eine Haupt-Einkaufs-Str. in Gerolstein geben soll?<\/p><p>Durch derart Basisarbeit und Wurzelbehandlungen am Unwesen und Unt\u00e4tigem der Stadt k\u00f6nnten dem l\u00e4ngst institutionalisierten Wochenmarkt am jetzigen Handels-Platz durch eine bauliche Idee eines Marktplatzes eine Aufwertung und Aufwartung geschenkt werden.<br \/>Auch mit Pavillon, Fr\u00fchst\u00fcck und Toilette. Ein Ort der f\u00fcr sich auch zum Verweilen einl\u00e4dt, dem Hutter-Parkplatz ein Gef\u00fchl von Geschlossenheit g\u00e4be und dann auch von der renaturierten Kyll bis zu den h\u00f6chsten H\u00f6hen der L\u00f6wenburg ein st\u00e4dtebauliches Ganzes beg\u00e4nne aufzubauen.<\/p><p>Hat sich die Stadt-Gesellschaft derart entschieden, folgt gerne die lokale Wirtschaft.<br \/>Erstmal w\u00fcrde der \u00d6ko-Markt nach der lokalen Marktplatz-Gestaltung noch attraktiver sein und wesentlich mehr Menschen anziehen.<br \/>Zweitens k\u00f6nnten beinahe verwaiste H\u00e4user der Umgebung mit zum Wandel beitragen.<br \/>Z.B. durch eine Umgestaltung des Arnoldy-Hauses. In die jetzigen Garagen z\u00f6ge nach Umbau ein shopping-Magnet ein, der Pflege z.B.. Zwischen dem Hutter-Parkplatz und der Hauptstr. entst\u00fcnde parallel auch eine ansehnliche, ersichtliche und frequentierte Verbindung mit (Roll-) Treppe und Flair.<\/p><p>Auch k\u00f6nnte hier eine Gerolsteiner Unternehmung Quartier beziehen um das Einkaufsgut den Menschen nach Hause zu liefern, anstatt alles immer nur im PKW transportieren zu m\u00fcssen. Den vielen Senioren w\u00e4re es allemal eine Freude.<br \/>Die k\u00f6nnten auch per online und per Telefon ihre Order bestellen. Und schon beg\u00e4nne die Phase, wie dem allgemeinen online-Handel begegnet werden kann. Doch wohl vordringlich nur mit Qualit\u00e4t und Pr\u00e4senz.<\/p><p>Gerolstein ist bedauerlicherweise nicht die einzige Gemeinde, die ihre Mitte verloren hat. Gl\u00fccklicherweise will sie ihr Zentrum wiederfinden. Der Staat hilft dabei mit Millionen.<br \/>Doch im \u00fcberschaubar gro\u00dfen Gerolstein ist vieles sehr weitl\u00e4ufig, vieles an den Rand abgewandert und vieles einer Auto-Erreichbarkeit untergeordnet worden.<br \/>Mit den Folgen die nun alle zu tragen haben.<\/p><p>Der\u00a0<span class=\"highlight\">geb\u00fcrtige Rheinland-Pf\u00e4lzer<\/span>, Prof. Harald Simons, bekannter Berliner Wissenschaftler f\u00fcr Demographie und regionale Wirtschaft, umschreibt seinen L\u00f6sungsansatz einfach so: \u201eZiel sollte sein, dass m\u00f6glichst jedermann\/frau , der (die) in der Stadt wohnt, oder zu tun hat, einmal am Tag \u00fcber den Marktplatz oder durch die Haupt-Einkaufsstra\u00dfe l\u00e4uft.\u201c<\/p><p>Wohl m\u00f6glich liegt in dieser Aussage das eigentliche Ph\u00e4nomen der Gerolsteiner Misere begraben. Wer praktisch nur mehr aus der Windschutzscheibenperspektive Gerolstein wahrnimmt, der erkennt kaum mehr als genau die Notwendigkeiten eines die Allgemeinheit so sehr belastenden Auto-Verkehrs.<\/p><p>Dem praktisch gegen\u00fcber sind Zu-Fu\u00df-Gehende, Wanderer und Radfahrende. Erstmal stinken sie normalerweise nicht, sind nicht laut, gef\u00e4hrlich und Raumeinnehmend. Daf\u00fcr nehmen sie den gesamten Stadtraum wahr, seine Verbundenheit untereinander, oder ihr fehlen. Bauen stets einen weiten Kontakt zur Stadt und zu den Menschen auf, erm\u00f6glichen Begegnungen. Ein Gef\u00fchl von Dorfleben, von Stadtleben und von Gemeinschaft stellt sich ein.<\/p><p>Wer, der sich f\u00fcr das Gerolsteiner Geschick berufen F\u00fchlende, begeh(r)t seinen Wunschort noch?<br \/>Herr Bongartz ist \u00f6fter zu Fu\u00df anzutreffen. Tim Steen f\u00e4hrt wohl generell Rad und Bahn.<br \/>Machen Sie doch auch mal eine derart gute Figur.<\/p><p>Nach Jahrzehnten des Auszugs aus dem Zentrum, der Individualisierung ist viel Einsamkeit in deutschen St\u00e4dten, Stuben und Landen eingekehrt.<br \/>Der Donut-Effekt stellte sich ein. In der Mitte ist \u00d6dnis und Leere, w\u00e4hrend drum herum, in einem Ring, sch\u00f6n parzelliert und getrennt voneinander Wohnen, Kaufen, Freizeit und Arbeiten stattfindet.<br \/>Keine Begegnung mehr, nein. Sch\u00f6n isoliert nur noch ein Nebeneinander.<\/p><p><span class=\"highlight\">England hat ein eigenes Ministerium f\u00fcr\/gegen Einsamkeit<\/span>.<br \/>Diesem tristen Sozialph\u00e4nomen zu begegnen ist auch Aufgabe einer jeden Gemeinde. U.a. deswegen erhalten die St\u00e4dte und Gemeinden die Millionen-F\u00f6rderungen, wie auch Gerolstein.<\/p><p>Den notwendigen Wandel zu vollbringen ist dadurch m\u00f6glich, in dem Gerolstein versucht den alten Kern wieder zu aktivieren, den inneren Raum eher verdichtet als weiter abrei\u00dft, Sonderzonen f\u00fcr \u00f6kologisches Wohnen einrichtet, neue Mobilit\u00e4tsformen ausprobiert, Baugebiete nicht mehr immer weiter weg ausweist und \u00f6ffentliche R\u00e4ume der Begegnung durch strukturelle und bauliche Ma\u00dfnahmen schafft.<\/p><p><strong>PARKPL\u00c4TZE F\u00dcR AUTOS UND BUSSE BRAUCHT DAS LAND<\/strong><br \/>Parkraum anzulegen, entlang der Stra\u00dfen, wie in St\u00e4dten total \u00fcblich, anstatt ihm ganze Pl\u00e4tze, als Parkpl\u00e4tze, zuzuweisen, macht Sinn und ist Stadt- wie Lebensraum-vertr\u00e4glicher.<\/p><p>So bietet sich f\u00fcr wohl erprobtes Schr\u00e4g- und L\u00e4ngsparken direkt und unmittelbar neben der Fahrbahn im Gerolsteiner Stra\u00dfenraum gen\u00fcgend Platz an. Derart Parken entschleunigt so allgemein den Stadt-\/Durchgangsverkehr. Was besonders zu Fu\u00df Gehende erfreut und es sicherer macht. Gerade f\u00fcr Kinder und Alte.<br \/>So wird die Stadt allgemein angenehmer, die Aufenthaltsqualit\u00e4t steigert sich und die Besucher-Frequenz erh\u00f6ht sich.<\/p><p>Gro\u00dfe Parkpl\u00e4tze m\u00f6gen um Stadien herum sinnvoll sein. Doch in St\u00e4dten, gar in Kleinst\u00e4dten, als derart allseits anzutreffendes, wie in Gerolstein, sind sie ein \u00e4sthetischer und wirtschaftlicher Super-Gau.<br \/>Sie kosten nur. Beim Aufbau, wie beim Unterhalt. Und sehen immer Schei\u00dfe aus.<\/p><p>Noch schlimmer: Au\u00dfer denen die sowieso kommen m\u00fcssen, generiert sich f\u00fcr alle anderen statt einer Einladung eher eine Abweisung.<br \/>Nichts wie weg hei\u00dft es dann. Hier ist ja nichts los und grausam sieht\u00b4s obendrein aus. Dann geben Autofahrende nur mehr Gas. Und nach der Eselsbr\u00fccke r\u00f6hrt es dann schon sch\u00f6n, wenn die Tachonadel sich an 100 km\/h ann\u00e4hert.<br \/>Das kann nicht weiter Teil einer aufgekl\u00e4rten Stadt sein.<\/p><p>Das\u00a0<span class=\"highlight\">Projekt Blaue Welle<\/span>\u00a0der Kyll-Renaturierung ist ein Segen. Es entschleunigt so sehr und bringt die Natur weiter in den Vordergrund. Endlich verbindet sich Gerolstein mit einem seiner vielen Wasser. Die Kyll wird geehrt, wie es ihr geb\u00fchrt. Was vor dem Rathaus bereits geschah, l\u00e4sst f\u00fcr das weitere hoffen.<\/p><p>Das Areal an den Kirmeswiesen erf\u00e4hrt nun ebenso eine Umstrukturierung und wird weniger Auto-Parkraum, daf\u00fcr mehr Aufenthalts- und Erlebnisraum, bieten. Das, wof\u00fcr eine Stadt steht.<\/p><p>Soll der Hutter-Parkplatz auch eine Stadt-tragende Funktion \u00fcbernehmen, werden Auto-Parkfl\u00e4chen weiter weichen.<\/p><p>Auto-Stellpl\u00e4tze an f\u00fcr sich sollten sowieso so unauff\u00e4llig wie nur m\u00f6glich sein. Wo Autoverkehr sowieso stattfindet, fallen, ergo, Auto-Stellpl\u00e4tze weniger auf.<\/p><p>Sind es dennoch eigene Areale, die zum Auto-Parkraum werden, sollten sie den Platz, das Areal aufwerten. Nicht umgekehrt. Eine Brache, z.B., oder eine Nische einer Bebauungsl\u00fccke, inzwischen von hohem Gr\u00fcn, B\u00e4umen, oder hinter gro\u00dfen Geb\u00e4uden. Aber eben nie zu gro\u00df angelegt und nie zu dicht beieinander.<\/p><p>Hinsichtlich dieser Kriterien hat Gerolstein bei der Auto-Parkraum-Umstrukturierung noch gen\u00fcgend viel zu tun. Die Anlage weiterer, neuer Auto-Parkpl\u00e4tze bietet sich indes aber auch an.<\/p><p>Zu den bereits erw\u00e4hnten, entlang der innerst\u00e4dtischen Hauptverkehrsstra\u00dfen, stets in der Abfolge Fahrbahn, Parkraum, Gehweg, sind neue Auto-Parkpl\u00e4tze auch auf den Brachen zu Anfang von Sarresdorf anzulegen.<br \/>Zu benennen ist ebenso der bald neue Auto-Parkplatz hinterm Postgeb\u00e4ude. Nat\u00fcrlich dann mit Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radfahrbr\u00fccke als Verbindung zum Brunnengel\u00e4nde.<br \/>Weitere Auto-Abstellpl\u00e4tze k\u00f6nnten entstehen auf einem Park-optimierten Bahnhof-\/Post-Vorplatz.<\/p><p>Der Umbau und die bereits zugesagte F\u00f6rderung des Bahnhof- &amp; Post-Vorplatzes ist zudem eine weitere M\u00f6glichkeit neue \u00c4sthetik, einen nachhaltigen Stadtumbau und neue Anspr\u00fcche an Mobilit\u00e4t zusammen zu bringen.<br \/>Parkpl\u00e4tze f\u00fcr Autos und Busse m\u00fcssten mal wesentlicher weniger Raum-verschwenderisch angelegt werden.<\/p><p>Der neue Bahnhof schlie\u00dft auch endlich den Kasselburger Weg ins engere Bahnhofs-Viertel mit ein. Ein Auto-Parken ist in dieser Stra\u00dfe fortlaufend m\u00f6glich und auch eine weitere Entschleunigung des Verkehrs.<\/p><p>Vieles braucht dann zum Weiterkommen oft nur eine Verbindung, einen neuen Steg oder Treppe. Und schon sind die Leute am \u2026<br \/><strong><br \/>BAHNHOF &amp; in \u00d6PNV-MOBILIT\u00c4T<\/strong><br \/>Kaum einer der Bahnh\u00f6fe der einst fl\u00e4chendeckenden Eisenbahn der Eifel liegt so sehr inmitten der Stadt, wie der der Brunnenstadt.<br \/>Das l\u00e4sst, wie kaum andernorts in der Provinz, eine moderne \u00d6PNV- &amp; fu\u00dfl\u00e4ufige Erreichbarkeit ganz vieler Beh\u00f6rden, Institutionen, Schulen, Wirtschaft, Tourismus, Handel und Wohnen zu und planen. Denn in Zeiten des Klimawandels, dem Tod durch Feinstaubbelastung, dem Pariser Klimaschutzabkommen, der Verl\u00e4rmung der St\u00e4dte, seiner Gesundheitsgefahren, usw. ist die Reduzierung von Autofahrten oberstes Staatsziel und \u00fcberall machbar.<\/p><p><span class=\"highlight\">Sonntags-Einkauf\u00a0<\/span>So ganz nebenbei ist ein Bahnhof auch der Ort zur Reise-Bedarfsdeckung und bietet somit die einmalige Chance in der Eifel eines sonnt\u00e4glichen Einkaufs. Wie der in einem auf Eifeler Erzeugnisse spezialisierten Gesch\u00e4fts.<br \/>So bek\u00e4me der Bahnhof eine lang vermisste, allgemeine Aufmerksamkeit. Selbst streng sich nur Auto-Bewegende k\u00e4men mit dem \u00d6PNV in Kontakt. Derart Ann\u00e4herung kann nur von gro\u00dfem, generellem und allgemeinen Interesse sein.<\/p><p>Umbau des Bahnhofs anpassen Die Deutsche Bahn befindet sich allgemein in einem gro\u00dfen Umbruch. Milliarden werden investiert in die Ert\u00fcchtigung und Ausbau von Strecken, Bahnh\u00f6fen und rollendem Material.<br \/>Die gesamte Eifelstrecke steht langfristig vor einer Aufwertung und Elektrifizierung. Nebenstrecken, wie anderswo, k\u00f6nnen reaktiviert werden, touristisch erfolgreiche Bahnen w\u00fcrden wieder regelm\u00e4\u00dfig fahren.<br \/>Der verz\u00f6gerte Umbau des Bahnhofs sollte nun zu einer Plan-Anpassung hinsichtlich der zuk\u00fcnftigen Rahmenbedingungen f\u00fchren.<\/p><p>Der Eifelstrecke-Umbau ist von \u00fcbergeordneter Bedeutung. Er braucht aber dadurch nicht weniger den Einsatz, die Unterst\u00fctzung und den Willen von der Eifeler Bev\u00f6lkerung und ihrer Politik.<\/p><p>So ist in Zeiten demographischen Wandels, der Abwanderung der sich beruflich qualifizierenden, jungen Menschen bei gleichzeitigem Verbleib, sogar Zuzug, der \u00e4lteren Generationen, die generelle Aufrechterhaltung, das Angebot von \u00f6ffentlich organisierter Mobilit\u00e4t einer der Ma\u00dfnahmen, die Land-St\u00e4dte und die kleinen D\u00f6rfer vor dem Niedergang oder gar vor dem Aussterben bewahren k\u00f6nnen.<\/p><p>Eine Altherren-Politik des angeblich gerechten Autos und ein Senioren-Autofahren, bis sprichw\u00f6rtlich ins eigene Grab, d\u00fcrfen dabei kein Ma\u00dfstab sein.<\/p><p>Mit dem RLP-Takt und dem hiesigen Ausbau des Busverkehrs in der Region Daun und Kelberg zeigt die Landesregierung und der Verkehrsverbund Trier, VRT, dass sie vieles verstanden haben.<br \/>Doch wenn eine einfache 1-Weg-Bus-Fahrt von Gerolstein nach Daun satte 6,20\u20ac kostet, dann ist das komplett kontra-produktiv und es grenzt an ein Wunder, dass es \u00fcberhaupt Fahrg\u00e4ste gibt.<\/p><p>Zum Vergleich: ein Ganztagsticket f\u00fcr ganz Berlin mit \u00fcber 300 S- &amp; U-Bahnh\u00f6fen, mehr als 800 Bushaltestellen und einem Fahrangebot rund um die Uhr, kostet 7\u20ac. Das nicht minder erfolgreiche Land Luxemburg verlangt sogar nur 2\u20ac. Ab 2020 ist der Transport sogar frei.<br \/>Berlin und Luxemburg investieren in den Transport, w\u00e4hrend der Vulkaneifel-Kreis Busunternehmen subventioniert. Entsprechend fahren riesige Busse leer durch die Landschaft und erzeugen, au\u00dfer Dieselschwaden, nur eines mehr:<br \/>derart<br \/><span class=\"highlight\"><br \/>\u00d6PNV will keiner, bringt wenig bis gar nichts und kostet nur.<\/span><br \/>Vielleicht helfen einer, \u00fcber Jahre tagenden Mobilit\u00e4ts-Kommission auf Kreisebene, einfach nur ein paar Klicks. Schon zeigen zig-Hinweise, wie andernorts, unter vergleichbaren Bedingungen, sich Mobilit\u00e4t nachhaltig ver\u00e4ndern lie\u00df. Und es sich lohnte.<br \/>Das gefundene Ergebnis braucht dann nur den Willen es vor Ort umzusetzen.<\/p><p>Warum sollte in Gerolstein nicht in einem festen Takt zu festen Zeiten zirkulierende Klein-Busse die st\u00e4dtischen Ortslagen, Quartiere und die Stadtteile mit der Innenstadt verbinden?<br \/>\u00dcberall wird vom Wunder des Takts gesprochen. Probieren Sie es doch mal aus.<\/p><p>Tut sich touristisch mal was Ansprechendes, w\u00fcrde mal ein Auto-freier Urlaub in der Vulkaneifel beworben, so w\u00e4re dies auch f\u00fcr G\u00e4ste eine Option die Bahn oder einen Bus zu nehmen.<br \/>Fahrten vom zuk\u00fcnftigen Kultur-Tempel zu den Abf\u00fcllanlagen von GEROLSTEINER im Industriegebiet k\u00f6nnten auch am Bahnhof Mitarbeitende aufnehmen, bzw. sie an diesen zur\u00fcckbringen.<\/p><p>Das beinahe alleinige Ausrichten des FDP-Verkehrsministeriums in Mainz beim \u00fcber\u00f6rtlichen \u00d6PV auf den Busverkehr indes birgt 3 wesentliche, strukturelle Schwachstellen und Gefahren in sich.<br \/>Weil auf der Landstra\u00dfe unterwegs, unterliegt der Bus diesen Konditionierungen, vom oft widrigen Eifel-Wetter \u00fcber Bauma\u00dfnahmen, Sperrungen, bis zum gelegentlichen Stau.<br \/>Gravierender indes ist die Option, die Verwaltungen gerne ziehen, wenn offiziell wieder mal verk\u00fcndet wird, dass \u201ewegen geringer Nachfrage wieder aus dem Angebot gestrichen\u201c wurde. Nat\u00fcrlich ersatzlos.<br \/>Wer sich auf den Bus-\u00d6PNV Anschluss verlie\u00df, ein Haus entlang einer Buslinie kaufte, macht nun was daraus?<\/p><p>Nicht nur die wesentlich g\u00fcnstigeren Tarife der Schienenbef\u00f6rderung, sondern auch und gerade der eigene, feste Schienenweg machen es m\u00f6glich, dass Angebote g\u00fcnstig sind und nicht mal eben so Schienenwege aufgegeben werden k\u00f6nnen.<br \/>Also, langfristige Lebensplanung UND \u00d6PNV geht nur mit der Schiene.<\/p><p>W\u00e4hrend die Autobahn-m\u00e4\u00dfige Verbindung zwischen den Eifel-St\u00e4dtchen Daun und Blankenheim bis zu 1 Mrd. Euro kosten w\u00fcrde, entst\u00fcnde, parallel zur meist gut ausgebauten A60\/B51, eine weitere Nord-S\u00fcd-Stra\u00dfenverbindung in der d\u00fcnn besiedelten Eifel.<br \/>Also eine weitere Transitstrecke, die prinzipiell nicht dem regional geringen Stra\u00dfenverkehr dient, sondern Autofahrende der Metropolen zu Tagestouren ohne gro\u00dfartige Einkehr und \u00dcbernachtung in hiesiges animiert und ansonsten weiter den LKW-Transit-Wahnsinn fr\u00f6nt und f\u00f6rdert. Mit allen Konsequenzen f\u00fcr die Menschen \u00fcberall und die sch\u00f6nen Landschaften.<\/p><p><span class=\"highlight\">Wer Stra\u00dfen s\u00e4t erntet eben Verkehr<\/span>. Bis heute unwiderlegt.<br \/>Nachher lamentieren, es g\u00e4be mehr Verkehr in den D\u00f6rfern der Eifel zwischen den einzelnen Autobahnen ist dabei gleichzeitig naiv wie heuchlerisch.<br \/>Der Verkehr der Eifel-Autobahnen und Fernstra\u00dfen ist gr\u00f6\u00dftenteils Transitverkehr. Besonders LKW haben kein Fahrtziel in der Eifel. Sie durchfahren nur die Eifel und meist deswegen, weil in Luxemburg Kraftstoff billig ist.<br \/>Also warum noch mehr LKW-Verkehr in die Eifel mit noch mehr Transitstrecken anlocken? Es macht keinen Sinn.<\/p><p>Und Tagestourismus im Auto ist schlechthin das Unheil allen Tourismus. Er verbraucht wahnsinnige Ressourcen, benutzt die lokale, teure touristische Infrastruktur und hinterl\u00e4sst praktisch nur Dreck und sonst keinen Cent an Einnahmen.<br \/>Nur Planungsb\u00fcros, wie LBM und sonstige, die Bauindustrie, Tankstellen und die Autoindustrie haben was davon.<\/p><p>Nicht noch mehr Stra\u00dfen macht attraktiv. Es ist der nachhaltige Umgang mit seiner Heimat und ihre eigene Innovationskraft. Das befl\u00fcgelt eine Region. Mehr braucht es nicht.<br \/>Der Rest ist Propaganda irgendeiner gierigen und destruktiven Lobby und ihrer<br \/>Eigent\u00fcmer. Den immer reicher werdenden Milliard\u00e4ren und Wirtschafts-Clans.<br \/>Dem etwas entgegen zu setzen ist auch Teil eines Stadtumbaus und Stadtentwicklung. Also der Entwicklung, der Bewusstseinsmachung der Bev\u00f6lkerung.<\/p><p>Ein pfleglicher Umgang mit der Heimat Eifel sind die Reaktivierungen der Eifel-Eisenbahn-Nebenstrecken von WestEifelBahn und EifelQuerBahn, sowie die Ert\u00fcchtigung der seit 1945 eingeschr\u00e4nkt fahrenden Bahn auf der Eifelstrecke von K\u00f6ln bis Trier.<br \/>W\u00e4hrend ganz viele der lokalen Altherren-Politik weitere 30km A1 f\u00fcr knapp 1 Mrd. Euro Kosten schweigend zur Kenntnis nehmen, ist gleichzeitig deren Aufschrei \u00fcber die Elektrifizierung der Eifelstrecke von 163km L\u00e4nge f\u00fcr bis zu schnell prognostizierten 500 mio. Euro gigantisch.<br \/>Nat\u00fcrlich ist diesen Altherren, Eifel-\u00d6ffentlichkeit ist leider praktisch immer noch nur m\u00e4nnlich und \u00e4lter, auch jeder Cent schon 1 zu viel um auch die Nebenstrecken zu ert\u00fcchtigen.<\/p><p>Doch w\u00e4hrend LKW praktisch ohne Kontrollen von Polizei und Zoll Billionen von Fahrkilometern anh\u00e4ufen und, z.B., \u00fcber marode Stra\u00dfen-Br\u00fccken weiter munter rasen d\u00fcrfen, soll es bei der Bahn gef\u00e4lligst ganz sicher zu gehen.<\/p><p>So musste eine Eisenbahnbr\u00fccke in Lissingen einfach mal weg. Das LBM erkannte eine gro\u00dfe Gefahr. Andere der WestEifelBahn sollen nur f\u00fcr 800.000 Euro wieder befahrbar sein und ein, nat\u00fcrlich erforderlicher Neubau, der Eisenbahnbr\u00fccke bei Pelm \u00fcber die Kyll, w\u00e4re nur f\u00fcr sage und schreibe 14 mio. Euro zu haben.<\/p><p>W\u00e4hrend bei Bundesverkehrswegen, was Anderes ist ein Schienenweg nicht, der, wie die DB-Unternehmung selbst, zu 100% dem Bund geh\u00f6rt, alles zum Ausbau und Erhalt zu 100% aus dem Bundeshaushalt beglichen wird, also zu allermeist Autobahnen und Bundesstra\u00dfen, so sollen im Fall der Nebenbahnen die kleinen, klammen Kommunen 15% beisteuern.<br \/>Dass das nicht sein kann, nicht sein muss, sollte CDU-Eifel-MdB Schnieder doch mal in Berlin und Mainz erk\u00e4mpfen.<\/p><p>Nat\u00fcrlich w\u00e4re es sehr wohl sehr vern\u00fcnftig Eisenbahn-Infrastruktur den Bed\u00fcrfnissen der Zeit gem\u00e4\u00df qualitativ anzupassen, zu ert\u00fcchtigen und auszubauen. Vieles ist einfach absurd marode. Vieles wirkt wie in Afrika.<br \/>Denn die alte Bundesrepublik sah die Welt nur mehr durch die Windschutzscheibe und hat ganz vieles an nachhaltiger Eisenbahn abgebaut oder vergammeln lassen.<br \/>Mit den fatalen Folgen heute von Dauer-Stau, Dauer-Stress und Klima-Wandel.<\/p><p>Doch diese Erkenntnis ist in der lokalen Altherren-Politik noch nicht angekommen. Sie leben noch in der seligen Zeit ihrer Jugend. Als ein kleiner K\u00e4fer die Menschheit befreite.<br \/>Und der Glaube daran, das Auto und der LKW werden\u00b4s schon richten, lebt bei ihnen weiter. Es ist ihr ewig vorgetragenes Mantra, ihr Credo, wider besseren Wissens und Erfahrungen.<br \/>Wollten sie nicht doch alle, als Christdemokraten, die Sch\u00f6pfung bewahren?<br \/>Ist Gerolstein nicht ein vom Auto- und LKW-Verkehr und von der totalen Auto-Erreichbarkeit entstellter Lebensraum den es nun zu sanieren gilt?<\/p><p>Wer Autofahren mag, soll das doch tun. Aber bitte nicht auf Kosten aller sonstiger.<br \/>Das Auto hat seine spezifischen Besonderheiten, Vorteile und Bequemlichkeiten. Jedes Mobilit\u00e4tssystem hat derart.<br \/>Doch das Destruktive des Autoverkehrs und sein Alleinstellungsanspruch sind einzigartig.<\/p><p>Was sonst \u00fcberall l\u00e4ngst \u00fcberwunden ist, soll in der Eifel noch weiter w\u00fcten. Unglaublich, aber die Eifel-Auto-Lobby versucht alles was sie sonst nicht verhindern kann an \u00d6PV-Mobilit\u00e4t abzuschaffen, abzubauen, zu marginalisieren, zu disqualifizieren und gegeneinander aufzubringen, als Volkswirtschaftlich widersinnig und unzeitgem\u00e4\u00df zu deklarieren, als viel zu teuer und unwirtschaftlich darzustellen und als Hobby einiger auf Kosten der Gemeinschaft zu diffarmieren.<br \/>Nichts wird ausgelassen. Den Auto-Lobbyisten ist nichts zu peinlich.<\/p><p>Doch wof\u00fcr? Gegen was wird gek\u00e4mpft? Geht es darum ein Monopol zu schaffen, eine Diktatur des Autos?<br \/>Ist es ein \u00c4rgernis, dass auch ihr Steuergeld in einen \u00d6PV flie\u00dft, aber sonst kein \u00f6ffentliches Geld ihr Auto bezahlt?<br \/>Wohl alles vorstellbar. Wahrscheinlich sind Autofetischisten innerlich so unfrei, brauchen den Rausch des ICH WILL WEITER WEIL ICH NOCH NICHT ANKAM, dass sie, wie im Zwang, unter Leistungsdruck, sich nur in einer solchen Diktatur als dazugeh\u00f6rig wiedererkennen k\u00f6nnen?<br \/>Oder steht ein Auto f\u00fcr die versprochene Freiheit des demokratischen Lebens?<br \/>In denen sich ganz viele nur geg\u00e4ngelt f\u00fchlen und glauben im Auto die letzte Bastion von Freiheit verteidigen zu m\u00fcssen.<br \/>Ganz so wie es die Autowerbung wunderbar vorgaukelt. Und sie, einmal mehr, nur Opfer sind, sich als Opfer anbieten.<br \/>Nicht von ungef\u00e4hr kommt die Weisheit: je potenter das Auto, desto impotenter sein Besitzer.<\/p><p>Wehret den Anf\u00e4ngen. Nein, es ist schon weit fortgeschrittener. Wehret der Vollendung dieser perfiden Lebensvorstellung eines angeblich omnipotenten Autos und seiner implizierten Ideologie alles andere an (\u00d6PV-)Mobilit\u00e4t abschaffen zu wollen.<\/p><p>Das Auto ist unbestritten heute das zentrale Problem. Die Auto-Erreichbarkeit von allem hat sich als das gro\u00dfe gesellschaftliche, \u00f6konomische, \u00f6kologische und zivilisatorisches Problem dargestellt und hat mittlerweile nicht nur das kleine Gerolstein, sondern praktisch die ganze Welt erfasst.<\/p><p>Los Angeles und China, die einstigen Ikonen wilden Auto-Wachstums, haben verstanden und sind heute l\u00e4ngst Vorreiter einer Mobilit\u00e4tswende.<br \/>Ein Stadtumbau in Gerolstein muss nun dringend auch ein Umbau der Mobilit\u00e4t sein.<\/p><p>MdB Schnieder fordert zwar pflichtbewusst die Eifelstrecken-Elektrifizierung und den Ausbau der Schiene. Als Erz-Konservativer der Bewahrung der Sch\u00f6pfung ganz nahe, meint er dabei nicht die noch bestehenden Nebenbahnen-Ert\u00fcchtigungen. Au\u00dfer zur Schau, ansonsten f\u00e4hrt er selbst keine Bahn. Wohl jede Woche f\u00e4hrt er vom Bundestag in seine Wahl-Heimat, und zur\u00fcck, mit dem Auto.<\/p><p>Obwohl am Wochenende sogar die Z\u00fcge aus K\u00f6ln noch um 2 Uhr morgens in Gerolstein ankommen und Berlin und Gerolstein per Schiene weniger als 6 Stunden auseinanderliegen.<br \/>Das schafft ein Auto nie. Au\u00dfer, es w\u00fcrde gerast, zumindest schneller als erlaubt.<\/p><p>Immerhin wei\u00df Herr MdB-Schnieder was von den sehr erfolgreich fahrenden Wasserstoff-Brennstoffzell-Z\u00fcgen in Niedersachsen. Was Herr Schnieder aber aus der Hauptstadt in die Eifel noch mitnehmen k\u00f6nnte, w\u00e4re die Erkenntnis, dass elektrischer Eisenbahnverkehr nicht unbedingt eine aufwendige Oberleitung braucht.<br \/>Der gesamte S-Bahnbetrieb in Berlin, wie auch Hamburgs, ist elektrisch und bezieht seinen Strom aus einer neben dem Gleis montierten Stromschiene.<br \/>Ganz einfach, praktisch und recht preisg\u00fcnstig.<\/p><p>Das w\u00e4re schon mal ein guter Ansatz den Eifelstrecken-Eisenbahnverkehr \u00f6kologisch und spurtstark auf Strom umzustellen. Das ersparte Geld kann dann<br \/>in die Ert\u00fcchtigung der Gleise gehen, in \u00dcberwindung von wahrlichen Brems-Schikanen und die Erstellung einer kompletten Zweigleisigkeit.<\/p><p>Bis 1945 war das zwar schon so. Der 2. Welt-Krieg hinterlie\u00df dann eine beinahe durchgehende Eingleisigkeit zwischen Gerolstein und Trier. Also praktisch eine Einbahnstra\u00dfe. Unvorstellbar bei Stra\u00dfen, die von der Auto-Ideologie in Massen zwischenzeitlich in Nord-S\u00fcd-Richtung in der Eifel gebaut wurden. Es sogar noch mehr werden sollen.<br \/>Doch seit 75 Jahren ist es die entbl\u00f6\u00dfende Wahrheit des wichtigsten Mobilit\u00e4tstr\u00e4gers der Eifel, wie jeder Zug sich von einem freien Gleis zum n\u00e4chsten durchhangeln muss. Mit all den Nachteilen, Attraktivit\u00e4tsschwund, schleichende Z\u00fcge und h\u00e4ufige Versp\u00e4tungen im t\u00e4glichen Bahnbetrieb.<\/p><p>Trotz all dieser Dem\u00fctigungen. Die Bahn lebt, f\u00e4hrt, wird immer h\u00e4ufiger benutzt, ist trotz all der G\u00e4ngelungen beliebter denn je und Hoffnungstr\u00e4ger einer neuen Mobilit\u00e4t und gesellschaftlichen Zusammenlebens.<\/p><p>Der Raumordnungs-Bericht 2017 Ihrer Bundesregierung, der Bericht zu \u201eDaseinsvorsorge sichern\u201c, verleiht eindeutig der Schiene ein gewichtiges Potential dieses Ziel f\u00fcr Sie zu erreichen.<br \/>Nicht nur kann eine regelm\u00e4\u00dfig rollende Bahn die Bev\u00f6lkerungszahl in der Provinz stabilisieren. Sondern sie sei auch sogar die Voraussetzung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung zu einer allgemein funktionierenden Lebensgrundlage fern der Ballungsr\u00e4ume.<\/p><p>Zus\u00e4tzlich zum\u00a0<span class=\"highlight\">Bahnausbau ist das zweite strategische Potenzial zur Sicherung der Daseinsvorsorge\u00a0<\/span>die Existenz oder die Schaffung von Ausbildungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr hochqualifizierte Berufe. Also dass, was ein zuk\u00fcnftiges Gerolsteiner Brunnengel\u00e4nde leisten und offerieren kann.<br \/>Die Erreichbarkeit dieser Ausbildungsst\u00e4tten, f\u00fcr zusehends mehr junge Menschen ohne F\u00fchrerschein und ohne Auto, sollte mit der Schiene, wo es sie gibt, gew\u00e4hrleistet sein.<\/p><p>K\u00e4me ein Wasser-Institut, oder sonst eine Einrichtung von \u00fcberregionaler Bedeutung, nach Gerolstein, w\u00e4re es mehr als augenscheinlich, wie wichtig der Schienenanschluss von Bedeutung ist. Ja geradezu eine Voraussetzung ist.<br \/>Wie das Beispiel des zuk\u00fcnftigen, 2500 Studenten umfassenden, Campus der TU K\u00f6ln in Erftstadt-Liblar, nur allzu deutlich zeigt. Die Universit\u00e4t wird es nur dort geben, weil Liblar einen guten Schienenanschluss per Eifelstrecke hat.<\/p><p>Schienenanschluss und Ausbildungsoptionen zur Hochqualifikation sind integraler Bestandteil einer Konzeption der Weiterentwicklung der zentralen Orte. Also einer besonderen St\u00e4rkung einzelner, gr\u00f6\u00dferer Orte einer Region. Also deren Ausstattung mit zuk\u00fcnftig erforderlicher Infra-Struktur, mit bestens ausgebildetem, sog., Humankapital und deren moderner Mobilit\u00e4tsanspr\u00fcche.<\/p><p>Das Wohlergehen ganzer Regionen ist somit aufs engste verbunden mit dem Wohlergehen der jeweiligen Hauptorte. Im Falle der neuen VG eben auf Gerolstein.<br \/>Ein alsbald zu erstellender Zukunftsentwurf dieser neuen Region sollte, nach dem erprobten Vorbild sehr vieler anderer Regionen, dar\u00fcber hinaus Entwicklungen in der VG nur mehr entlang von Schienentrassen vorsehen.<br \/>Gl\u00fccklicherweise gibt\u2019s es noch einige.<\/p><p>Doch wo eine Strukturschw\u00e4che der Eifel ansonsten gerne nachgesagt wird, kann gleichzeitig nicht ihre Infrastruktur an Eisenbahn, an nachhaltiger Mobilit\u00e4t, demontiert werden. Wie soll sowas gehen und zusammenpassen?<br \/>Wer macht sowas? Mit welchen Absichten? Wer l\u00e4sst sowas geschehen?<\/p><p>Die letzten Nebenbahnen, WestEifelBahn &amp; EifelQuerBahn, abzurei\u00dfen w\u00e4re ein Akt, den sonst noch nicht mal fremde, verfeindete M\u00e4chte t\u00e4ten nach deren Invasion. Selbst die w\u00e4ren gl\u00fccklich \u00fcber jeden Meter Schiene.<\/p><p>Obwohl das Grundgesetz ausdr\u00fccklich das Schienennetz als zu erhalten und als auszubauen definiert, ist es mit einem FDP-freie Auto-Fahrt f\u00fcr freie B\u00fcrger-Staatssekret\u00e4r Andy \u201eMagic\u201c Becht dar\u00fcber zu sprechen und zu verhandeln schwierig.<br \/>Als veritabel pf\u00e4lzisch erfolgreicher Musiker besingt Becht zwar gerne einen Hobo, den G\u00fcterzugreisenden des Wilden Westens, (..einsam zieh ich durch die Stra\u00dfen\u2026die Z\u00fcge fahren jetzt schon nicht mehr&#8230;ich wollt nur ein Hobo sein\u2026auf dem Weg\u2026wohin die Gleise f\u00fchren\u2026ein Gef\u00fchl, als w\u00e4r ich 2. Wahl\u2026ein Gef\u00fchl, als w\u00e4r ich in einer falschen Welt\u2026), doch im macht-politischen Alltag vertritt er seinen Direkt-Wahlkreis Germersheim.<br \/>N\u00e4mlich den Ort des gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen LKW-Werks.<br \/>In dessen Nachbarschaft, vom gleichen Konzern, ein ebenso riesiges Motoren- und, obendrein, ein riesiges Bus-Werk, existiert.<br \/>Mag da wer eine Verbindung erkennen \u2026 warum er und so singt und so und so politische Entscheidungen trifft, die eine ganze Region von gigantischen Ausma\u00dfen in die Verkehrlichkeit eines sog. 3. Welt-Landes katapultiert?<\/p><p>H\u00e4tte Daimler nicht seine Bahnsparte 2001 verkauft, vielleicht h\u00e4tte die Eifel Grund zur Hoffnung auf den Erhalt seiner Infrastruktur.<br \/>Au\u00dfer Sie tun es. Unterst\u00fctzen und fordern Sie ihre politischen Vertreter.<\/p><p>Es ist ein alter Hut bei vielen Wirtschafts-Liberalen, zuerst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.<br \/>Wirtschaftliche Entscheidungen der Wirtschafts-Liberalen sollen, nicht erst seit M\u00f6venpick, die Reichen st\u00e4rken. Sie sind nicht f\u00fcr Sie. Sie sollen zahlen.<\/p><p>Ein weiterer, alter Hut sind die Tatsachen, dass die Eifel, aufgeteilt in mehrere Staaten und Bundesl\u00e4nder, politisch uneins ist und nie eine gute Verbindung zu Rheinhessen und die Pfalz, zur Landesregierung in Mainz hatte.<br \/>Das war in Zeiten der CDU Regierung extrem unausgewogen. In Zeiten der Gr\u00fcnen hat sich es stark verbessert. Siehe die Eifel-Ministerin H\u00f6fken und ihr Programm der Kyllrenaturierung.<br \/>Das wirkt nachhaltig.<\/p><p>Dennoch scheinen die Menschen in dieser d\u00fcnn besiedelten Region auf ewig konservativ zu w\u00e4hlen und sind, obendrein, eben auch nicht ein gro\u00dfes Reservoir von Stimmen, als dass es sich lohnen w\u00fcrde sie f\u00fcr andere Parteien einfangen.<br \/>Umso mehr ist es nun wichtig zu verstehen, was zuk\u00fcnftig gew\u00e4hlt wird, ob es sich lohnt in eine Altherren-Politik weiter Vertrauen zu schenken?<\/p><p>Unabh\u00e4ngig von jedem Kreuzgang alle x-Jahre, es ist unab\u00e4nderlich die zivilen Kr\u00e4fte einer Gesellschaft weiter auszubauen, B\u00fcrgerbeteiligungen, etc. und sich in seiner eigenen Kraft und Selbstbestimmtheit bewusst zu sein und sie als Gemeinschaft, als Gesellschaft zu finden.<\/p><p>Von dem von Wirtschafts-Liberalen so sehr markt-ideologisch aufgewerteten LKW drohen indes ganz andere Gefahren f\u00fcrs Wohlergehen der Menschen und der Wirtschaft.<br \/>Unglaublich, aber jeder 6. Brummifahrer sitzt alkoholisiert am Steuer. Der Rest ist \u00fcberm\u00fcdet, so vermelden aktuelle Studien.<br \/>Da der Beruf des Bus- und LKW-Fahrers\/Fahrerin so stressig ist und sowieso immer mehr zur Mangelware wird; dem Billig-dumping zu Lasten osteurop\u00e4ischen Fahrpersonals zusehends mehr Grenzen gesetzt werden; die jetzt verabschiedeten, rigiden Kohlenmonoxid-Reduktion bis 2025, bzw. 2030 die Hersteller vor immense, teure Herausforderungen stellen; uvm., dem LKW droht, zus\u00e4tzlich zu weiteren Umweltauflagen, sowieso ein Ende der Expansion.<\/p><p>Darauf ist eine Landes-Verkehrs-Politik und regionale Firmen mit ihren Lieferstrategien, rein auf den LKW-Transport, wie nat\u00fcrlich nicht eingestellt.<br \/>Doch bevor wirklich schlimmes passiert, sich erhebliche Wettbewerbsinkompetenzen f\u00fcr die regionale Wirtschaft ergeben, braucht es somit, auch hier und sehr bald, den Wandel und zus\u00e4tzlich den direkten Draht zur Landesregierung.<br \/>Denn dann hat sich auf h\u00f6chster politischer Ebene, mit der Ministerpr\u00e4sidentin, zu erkl\u00e4ren, wie in Zukunft nachhaltiger, klimaneutraler, umweltschonender und Menschen-vertr\u00e4glicher Verkehr, auch fern der Metropol-Regionen, wie in der Eifel, stattfinden soll und welche Ma\u00dfnahmen dazu n\u00f6tig w\u00e4ren zu ergreifen. Und es ist zu kl\u00e4ren, was unbedingt nicht passieren darf.<\/p><p>Wo ganz Deutschland, selbst das regional wahrhaftig Menschen-leere M\u00e4cPom, mit 50% der Bev\u00f6lkerungsdichte der Eifel, Eisenbahnstrecken ert\u00fcchtigt, reaktiviert, Brandenburg im j\u00fcngsten Strategieplan seine Entwicklungen jedweder Art nur mehr entlang von Eisenbahntrassen vorsieht, in der NRW-Nord-Eifel sogar mehrere Eisenbahn-Nebenstrecken elektrifiziert werden, ist RLP reaktion\u00e4r und in einem l\u00e4ngst \u00fcberholten Transportsystem h\u00e4ngen geblieben.<\/p><p>Mainz will Schienen weiter abbauen oder f\u00f6rdert ganz wenig nur das, was in Rheinhessen und der Pfalz liegt.<br \/>Soll das Land der R\u00fcben und Reben mal wieder hinterherfahren? Wie nur allzu oft.<\/p><p>W\u00e4hrend Bundesstra\u00dfen und Autobahnen zu 100% vom Bund finanziert werden, kann doch nicht einer Steuer-schwachen, kleinteiligen Region 15% und mehr an Gesamtkostenbeteiligung an der Schienenreaktivierung der EifelQuerBahn aufgelastet werden.<br \/>Wer es sich nicht leisten kann, soll eben doppelt bestraft werden.<br \/>Und weiter und weiter hinterherfahren. Richtig so?<\/p><p>Doch gerade die lokale, bundesweit bekannte Wirtschaft k\u00f6nnte was daran \u00e4ndern und mal Bewusstsein demonstrieren.<br \/>Denn das klassische Massengut-Gesch\u00e4ft der G\u00fctereisenbahn passt haargenau auf das Frachtaufkommen der wichtigsten Industrieunternehmen der gesamten Region: Bitburger, GEROLSTEINER und MUH.<br \/>Von den jeweiligen Produktionsst\u00e4tten geht es zumeist in die Ballungsr\u00e4ume, vordringlich dann in gro\u00dfe Verteilerzentren.<br \/>Das sind klassische G\u00fcterbahndestinationen.\u00a0<span class=\"highlight\">Wann beginnen diese Unternehmen, die ausschlie\u00dflich Eifeler Natur-Gut vertreiben, Natur zu verstehen, zu respektieren und beginnen zumindest einen zus\u00e4tzlichen Transport per Bahn?<\/span><\/p><p>Anstatt immer nur die Eifeler D\u00f6rfer Tag und Nacht mit Verkehr, L\u00e4rm und Staub zu \u00fcbers\u00e4hen, t\u00e4te ein Umdenken und Handeln Not.<\/p><p>Auch die Menschen in Gerolstein freuen sich \u00fcber eine Verkehrswende.\u00a0<span class=\"highlight\">Bis zu 1000 LKW durchkreuzen jeden Tag Gerolstein. Es ist der Wahnsinn.<\/span><br \/>Stra\u00dfen, wie die arg gestresste Lindenstr., sind zu dringlichst zu entlaste(r)n, mit regionalen G\u00fcterz\u00fcgen.<\/p><p>Von Pr\u00fcmer Gewerbegebieten mit bestehendem Anschlu\u00df an die WestEifelBahn, von Dauner Gewerbegebieten mit bestehendem Anschlu\u00df an die EifelQuerBahn, von Bitburger Gewerbegebieten mit bestehendem Anschlu\u00df an die Nims-SauertalBahn nach Erdorf, von GEROLSTEINER mit bestehendem Anschlu\u00df an die Eifelstrecke als regionale G\u00fcterz\u00fcge (Prof. Monheim, Trier) bis nach K\u00f6ln-Eifeltor, dem Tor zur Eifel, zur Welt, als dem ICE-G\u00fcterbahnhof des ganzen Westens.<br \/>Mit garantierter Auslieferung sp\u00e4testens am n\u00e4chsten Morgen. So easy.<\/p><p>Wer das verkennt, wesentlich die lokale Altherren-Politik, lebt nicht auf der H\u00f6he der Zeit und den weltweit dringend erforderlichen \u201eWeichenstellungen\u201c hin zu einem \u00f6kologischen Transport in einer bedrohten Welt.<\/p><p>5 Mrd. war der Bundesregierung die Abwrackpr\u00e4mie wert. Zwischen Daun und Blankenheim sollen bis zu 1 Mrd. Euro in einen Autobahnneubau von noch mehr Feinstaub-Killer LKW-Transport vergraben werden. Da sollte Mainz f\u00fcr die so wichtige Umstellung des Transports Eifeler Wirtschaftsg\u00fcter auch ein paar Euro \u00fcbrighaben. Schlie\u00dflich ist auch ein zartes Gr\u00fcn in Mainz bei genauem Hinsehen noch zu erkennen.<br \/>Es gilt wieder mal die Dringlichkeit zu artikulieren um F\u00f6rderungen zu erhalten.<\/p><p>Die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens gilt f\u00fcr alle. F\u00fcr die Politik, f\u00fcr die Wirtschaft, f\u00fcr alle B\u00fcrger_innen, und besonders f\u00fcr die Klimakiller Individual-Verkehr und LKW-Transport.<\/p><p>Eine Altherren-Politik ist wohl immer noch wahrhaftig verbittert und gekr\u00e4nkt dar\u00fcber, dass sie sich von einer Bundesbeh\u00f6rde \u00fcber den Tisch haben ziehen lassen durch den allzu naiven 400.000 Euro teuren An-Kauf der Bahntrasse der WestEifelBahn.<br \/>Oder ist ihr eigentliches Fehlverhalten und Verschwenden von Steuergeldern, dass sie glaubten in ihrem Stolz, Ego und Eitelkeit alles w\u00fcrde sich so f\u00fcgen wie sie es sich in Hinterzimmern ausdachten?<br \/>Ist es das Boshafte, dass sich Menschen f\u00fcr eine nachhaltige Welt einsetzen und dabei zwei, drei sich allm\u00e4chtig f\u00fchlende Herren \u00fcbersahen?<\/p><p>In diese Wunde gekr\u00e4nkter Eitelkeiten passt der Schmerz, den eine Auto-Lobby zu aktivieren vermag, nur allzu trefflich.<br \/>Schon wird gemeinsam gek\u00e4mpft, Seit an Seit, in Worten, in Schm\u00e4hungen, mit fremden Juristen, mit Androhungen, mit dem Vorwurf auf Kosten der Allgemeinheit ein Spiel zu treiben, Br\u00fccken werden abgerissen, usw. usf..<br \/>Es ist abenteuerlich wie sich sprichw\u00f6rtlich und augenscheinlich bei dieser Thematik der Schaum vorm Mund bildet.<\/p><p>Doch es lebe die Demokratie. Bahn bleibt eben Bahnstrecke. Da gelten nicht die altbekannten Mauscheleien einer antiquierten Eifeler Altherren-Politik, sondern Bundesrecht. Was ist also daran verwunderlich und \u00e4rgerlich, wenn jemand, der es kann, einen Bahnfahrbedarf f\u00fcr die WEB anmeldet?<\/p><p>Mit einer Auto-Stra\u00dfe findet auch keine Umwidmung statt, so dass tags darauf aus dem Asphalt rote Rosen sprie\u00dfen k\u00f6nnen. Obwohl es sich viele w\u00fcnschen.<\/p><p>Stilllegung von Bahntrassen ist Verkehrspolitik der alten Bundesrepublik. Heute macht das keiner mehr, weltweit. Im Gegenteil, Eisenbahn ist die Zukunft und bedient den Bedarf und die Notwendigkeiten von morgen.<\/p><p>Auf der reaktivierten Bahntrasse kann G\u00fcterverkehr und Personennahverkehr rollen. Da die Menschen der Eifel so entw\u00f6hnt wurden vom \u00d6PNV braucht es auch seine Zeit und passende Angebote sie wieder zu gewinnen den sicheren und umweltvertr\u00e4glichen Weg zu nehmen.<br \/>Freizeitfahrten der Bahnfreunde f\u00fcr Touristen und Einheimische k\u00f6nnen zudem vielfach verloren gegangene Heimatgef\u00fchle ausl\u00f6sen, gar wiederaufbauen. Wie sie es ja die VulkanEifelBahn bereits \u00fcber viele Jahre sehr erfolgreich auf der EifelQuerBahn unter Beweis gestellt haben.<\/p><p>Und nebenan, Seit an Seit, von Radweg und Nebenbahn, gleiten Radfahrende auf parallelem Veloweg. Falls die Kraft nachher nicht mehr ausreicht, kann die n\u00e4chste Bahn genommen werden.<br \/>So easy. Was f\u00fcr ein Service!<\/p><p>Wer kann solch ideale Mobilit\u00e4tsformen nicht verstehen?<br \/>Gibt\u00b4s nicht! Oder vielleicht liegt\u00b4s am<\/p><p>Radfahren ist auf abgesteckten Pisten, off- wie on-road, auch bei vielen Autofahrenden ein beliebter Freizeitspa\u00df.<br \/>Da viele dann zumeist mit einem Zweirad-beladenen Vierrad anreisen, ist nur mehr ein Auto-Parkplatz und das Vorhandensein der gew\u00fcnschten Zweiradpiste von Belang.<br \/>Ob der ausgesuchte Radweg ansonsten in ein Radwegenetz integriert ist, oder gar Teil einer allgemeinen Radwege-\/Radfahrinfrastruktur vor Ort ist, ist dann von geringerer bis garkeiner Bedeutung.<br \/>So ist zur Umsetzung diesen Hobbys und Freizeitgestaltung, oder f\u00fcr den Bau dieser Infrastruktur fast jedes Mittel recht. Sogar die eigentlichen Urverb\u00fcndeten, von Fahrrad &amp; Bahn, werden so zu deren gegenseitige Konkurrenten erkl\u00e4rt.<\/p><p>Bahn-Freunde gegen Rad-Freunde quatscht eine gestrige Altherren-Politik und die Lokal-Presse, w\u00e4hrend sich die alten, destruktiven M\u00e4chte, die Gerolstein so sehr ausgesaugt und aus pers\u00f6nlichen Interessen missbraucht haben, dass es nun ein mit Millionen zu rettender Sanierungsfall ist, sich in die H\u00e4nde vor Begeisterung klatschen.<\/p><p>Anstatt die \u00f6kologische, nachhaltige und moderner-denn-je-Allianz von Rad &amp; Schiene auszubauen, rei\u00dfen Lobbyverb\u00e4nde in Lissingen Eisenbahn-Br\u00fccken ab. Als ob sie gro\u00dfe Geschichte zu kopieren h\u00e4tten. Und nat\u00fcrlich nur zur Gefahrenabwehr.<\/p><p>Da das LBM zwar Mobilit\u00e4t garantieren soll, darunter aber, per eigener Definition, nur Gummi-bereifte Mobilit\u00e4t versteht, braucht es zur eigenen Bestandssicherung zwangsl\u00e4ufig Mittel und Wege, Auftr\u00e4ge und Besch\u00e4ftigung, wie sie f\u00fcr ihre Klientel Strecken planen k\u00f6nnen.<br \/>Die Landespolitik ist zwingend gefordert eine derart einseitige Ausrichtung abzu\u00e4ndern.<\/p><p>Verantwortliche, die eine Reaktivierung von Schienen-Mobilit\u00e4t kategorisch und aus Kostengr\u00fcnden ablehnen, k\u00f6nnen ja dann das vermeintlich eingesparte Geld den Hinterbliebenen schenken, die ihre Kinder, Eltern, Freunde, Nachbarn und Kollegen in einem immer mehr von Testosteron und Alkohol gesteuerten Stra\u00dfenverkehr verloren haben.<\/p><p>Die Zahlen sind alarmierend.\u00a0<span class=\"highlight\">Hessen hat 2018 fast 15% Zunahme bei t\u00f6dlichen Stra\u00dfen-Verkehrsunf\u00e4llen<\/span>. Allein 4 junge Menschenleben hat das Auto in den ersten 6 Wochen diesen Jahres im Raum Trier hinweggerafft. Dazu zahlreiche Erwachsene. Es ist der Wahnsinn.<\/p><p>Das sind Trag\u00f6dien, Tag f\u00fcr Tag, Nacht f\u00fcr Nacht, die sich auftun.<br \/>Morgen f\u00fcr Morgen berichten Zeitungen und Medien \u00fcber immer neue Schicksale.<br \/>Jedes Todesopfer im Stra\u00dfenverkehr hinterl\u00e4sst im Durchschnitt 100 Trauernde.<\/p><p>Sind Verantwortliche so abgestumpft, so unmenschlich, so Ego-gesteuert und so von Fremden Interessen besessen, dass diese Grausamkeiten an der eigenen Bev\u00f6lkerung bei Ihnen keine Reaktionen mehr hervorrufen, an den Ursachen was Strukturelles zu ver\u00e4ndern?<\/p><p>Wurde hierzu auch ein LBM mal befragt?<br \/>Warum soll eine Beh\u00f6rde und ihre leitenden Angestellten keine Teil-Verantwortung \u00fcbernehmen f\u00fcr all die schweren und t\u00f6dlichen Stra\u00dfen-Verkehrsunf\u00e4lle? Schlie\u00dflich plant und organisiert das LBM den Stra\u00dfenverkehr.<\/p><p>Wo eine Landesbeh\u00f6rde LBM aus Gr\u00fcnden der Gefahrenabwehr Eisenbahn-Br\u00fccken abrei\u00dfen darf, muss konsequenterweise jeder Stra\u00dfen-Verkehrsunfall eine Pr\u00fcfung von, ggf., fahrl\u00e4ssiger Stra\u00dfenplanung, nach sich ziehen.<\/p><p>Zumindest aber muss alles getan werden um den Stra\u00dfenverkehr zuk\u00fcnftig zu entschleunigen. Oder zu ersetzen.<br \/>In Gerolstein ist beides nun m\u00f6glich.<\/p><p>Moderne Mobilit\u00e4t nimmt gerade \u00f6ffentlich, politisch und gesellschaftlich Abstand vom einst seligen Auto. Im Vordergrund steht heute der Mix der Verkehrstr\u00e4ger, vom Flugzeug, \u00fcbers Auto, Zug, Bus, Rad bis zum zu-Fu\u00df-gehen. Gemeinsam erbringen sie dann, der Situation angemessen, die gew\u00fcnschte Transportleistung.<br \/>Es braucht daher dringend eine zeitgen\u00f6ssische Nachjustierung des LBM und seiner Aufgaben.<\/p><p>Die Eifel hat das dichteste Auto-Stra\u00dfen-Netz der ganzen Bundesrepublik. Ein weiterer Ausbau-Bedarf besteht nicht.<br \/>Wie gef\u00e4hrlich indes Radfahren auf normalen Auto-Stra\u00dfen ist, dokumentiert sich leider immer wieder auf\u00b4s neue.<\/p><p>Sollten Teile der Politik und der Verwaltung, inklusive des LBM, es ernst meinen mit den Notwendigkeiten vom Ausbau von Radwegen, warum wird dann mit dem ausschlie\u00dflich touristisch so aufgeladenen Radwegebau zwischen Gerolstein und Pr\u00fcm nun schon \u00fcber 10 Jahre gewartet?<br \/>Platz um die WestEifelBahn ist ausreichend. Wer sucht der findet.<\/p><p>\u00dcberhaupt tut sich beim Radwegebau praktisch nichts. Im Radwegebau f\u00fcr die einheimische Bev\u00f6lkerung hat sich sowieso noch nie was getan.<br \/>Vermeintliche Dringlichkeiten werden wohl nur als Argumente vorgeschoben, was Anderes umzusetzen.<br \/>Das LBM indes h\u00e4tte beim Aufbau einer Radfahrinfrastruktur innerhalb Gerolsteins, auf dem Weg zu und zwischen den vielen D\u00f6rfern der Region, der VG, wahrlich gen\u00fcgend zu tun. Legen Sie los LBM!<\/p><p>Das Rad kann selbst im bergischen Gerolstein eine Alternative zum Auto sein. Wer mag bei der sch\u00f6nen Aussicht davon nicht Gebrauch machen? Also ein Verkehrsmittel f\u00fcr den Alltag sein. So wie es sonst ganz normal ist. Wie z.B. in der bergischen Schweiz.<br \/>F\u00fcr ein mehr an nachhaltigem Radverkehr braucht es \u00fcberall sichere Radwege und Initiativen, wie den vielen, potentiellen Radnutzer_innen geholfen werden kann. Z.B. mit der Reaktivierung einer e-bike-Station, einem Fahrradverleih, z.B. am Bahnhof und \u00f6ffentlichen Stellpl\u00e4tzen.<br \/>In Pelm gibt\u2019s einen Radladen. Warum gibt es keine Filiale in Gerolstein? Sie k\u00f6nnte auch zur Daseinsversorgung \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert werden.<\/p><p>Wie popul\u00e4r selbst in der Region das Radfahren ist, zeigen die vielen, allsommerlichen Rad-Korso auf einmalig abgesperrten Auto-Stra\u00dfen.<\/p><p>Die mit dem Berliner Senat, in Bayern, Frankfurt, in Baden-W\u00fcrttemberg, kurzum den prosperierenden Regionen der Republik, kooperierenden Rad-Initiativen, z.B. \u201eChanging Cities e.V.\u201c, ADFC, st\u00fcnden auch Gerolstein gerne beratend zur Seite, wie sich mit wenig Aufwand vieles an Mobilit\u00e4t nachhaltig ver\u00e4ndern l\u00e4sst.<br \/><span class=\"highlight\"><br \/>Selbst Einkaufen UND Radfahren sind nicht gegens\u00e4tzlich.<\/span><br \/>Mit dem Rad zum Laden, Einkaufen, Bezahlen und die Ware im Gesch\u00e4ft einem Lieferdienst \u00fcberlassen.<br \/>Oder gar online bestellen.<br \/>Was in der Gro\u00dfstadt bereits erfolgreich l\u00e4uft, von REWE und sonstigen kostenfrei oder gegen sehr geringes Entgelt angeboten wird, sollte auch in Gerolstein m\u00f6glich sein.<br \/>Im \u00fcberschaubaren Gerolstein k\u00f6nnte wohl m\u00f6glich erstmal nur 1 Lieferdienst f\u00fcr den gesamten, \u00f6rtlichen Einzelhandel diesen Dienst \u00fcbernehmen.<br \/>Gerne ein \u00f6rtliches start-up!<\/p><p>So vielleicht auch noch Pakete und sonstiges Ausliefern.<br \/>So wird jede Menge Autoverkehr eingespart und Einkaufen wirkt entspannend und nachhaltig. M\u00f6glich mit dem Rad und in Kombination mit einer allgemein g\u00fcltigen Mobilit\u00e4ts-Karte einer gro\u00dfen Mobilit\u00e4ts-Offensive auf dem Land.<\/p><p><span class=\"highlight\">Eine Vulkaneifel-Karte einzuf\u00fchren ist eine sehr struktur-st\u00e4rkende M\u00f6glichkeit<\/span>. F\u00fcr Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Hartz4-Empf\u00e4nger und verdiente Ehrenamtliche Entgelt-frei und ansonsten als individuell gekaufte, gef\u00f6rderte Zeitkarte erm\u00f6glicht sie den kostenfreien, zumindest stark verg\u00fcnstigten Eintritt in Kulturh\u00e4user, wie dem Kultur-Tempel, dem Forum Daun, zu Veranstaltungen, wie wieder im Lokschuppen, oder in \u00f6ffentliche B\u00e4der, Bibliotheken, etc. und nat\u00fcrlich ist die Nutzung des \u00f6rtlich-regionalen \u00d6PNV frei.<br \/>Die Attraktivit\u00e4t und die kosteng\u00fcnstige Nutzung von Kultur und \u00f6ffentlichem Transport ist ein wesentlicher Standortfaktor.<\/p><p>H\u00e4tte der Kreis, die VG, die Stadt sich zwischenzeitlich, seit der gut vor 1 Jahr gestarteten, \u00f6ffentlichen Debatte um den kostenfreien \u00d6PNV, als l\u00e4ndliche Modellregionen beworben, vielleicht k\u00f6nnte sie ihn jetzt schon umsetzen und anbieten.<br \/>Doch auch hier gilt: nicht weiter warten, sondern Chancen weiter erkennen, werben und gewinnen.<\/p><p>Wie attraktiv und werbewirksam w\u00e4re eine derartige Vulkaneifel-Karte f\u00fcr den Tourismus. F\u00fcr junge Familien, f\u00fcr Rentner, f\u00fcr Gruppenreisende, f\u00fcr all diejenigen die generell ohne oder auch mal ohne Auto unterwegs sein wollen, mal einen Auto-freien Land-Urlaub machen m\u00f6chten.<br \/>Am Ende ist es auch eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Besuchern, von transportierten Fahrg\u00e4sten die ein Konzept rechtfertigt und es bezahlt.<\/p><p><strong>VERDICHTEN DER STADTR\u00c4UME<\/strong><br \/>Neue Mobilit\u00e4tskonzepte entbehren nicht von der Verantwortung an anderer Stelle Verkehre erst gar nicht aufkommen zu lassen.<br \/>Bei kaum ver\u00e4nderter Einwohnerzahl permanent neue Baugebiete an immer weiter weg gelegenen \u00d6rtlichkeiten auszuweisen ist dreifach schlimm.<\/p><p>Es erzeugt, erstens, nur Verkehre, die heutzutage noch zumeist per Auto erbracht werden. Ein zersiedelter Raum einzelner H\u00e4user bietet nie ein Gef\u00fchl von Gemeinschaft, f\u00f6rdert so nur, zweitens, die Vereinsamung. Haus-Bau und Stra\u00dfen versiegeln zudem, drittens, extrem den Boden.<br \/>Regen flie\u00dft ab in den n\u00e4chsten Bach und versickert nicht mehr im Boden. U.a. ist weniger Mineral-Wasser-Bildung die Folge.<br \/>Gerolstein gr\u00e4bt sich so sein Eigen Wasser, sein Eigen Elixier ab.<\/p><p>Betreibt und f\u00f6rdert deswegen GEROLSTEINER Aufforstungen in der Region?<br \/>Auf jeden Fall macht es Sinn. Doch ein vielf\u00e4ltiges Unternehmen sollte, anstatt einer Mono-Kultur-Aufforstung und seiner bereits implementierten Rodung, auch eine Vielfalt im dauerhaften Wald f\u00f6rdern.<\/p><p>Die Alt-Stadt wieder zu entdecken, zu beleben, mit Kultur und Kommerz, ist eine stadtwichtige Ma\u00dfnahme um das Wohnen auch im alten Zentrum wieder attraktiver zu machen.<br \/>Ansonsten braucht es zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung generell einer Verdichtung der Nutzung im Stadtinnern. Dazu z\u00e4hlt nat\u00fcrlich das Wohnen.<\/p><p>Ein bald umgebauter Bahnhof erschlie\u00dft demn\u00e4chst den gesamten Stadt-Raum im Umfeld des Kasselburger Weges v\u00f6llig neu.<br \/>Menschen werden sich dem Bahnhof und seiner Mobilit\u00e4tsoptionen wesentlich naher f\u00fchlen.<br \/>Dar\u00fcber hinaus ist dieser Fu\u00dfl\u00e4ufige Anschluss an innerst\u00e4dtische Quartiere auch eine Option den dortigen Raum mit Wohnangeboten zu verdichten.<br \/>Derart, dass die \u00e4lteren Mehrfamilienh\u00e4user um weitere erg\u00e4nzt werden.<\/p><p>Mit einer S\u00fcdexponiertheit, \u00f6kologisch fortschrittlich, Familienfreundlich, Architektonisch ansprechend und praktisch mittendrin in einer neuen und dann lebendigen Stadt Gerolstein sollte es gen\u00fcgend Interesse an dieser zeitgem\u00e4\u00dfen Form des Zusammenlebens geben.<\/p><p><strong><br \/>BRUNNENPLATZ &amp; RATHAUS-ERWEITERUNG<\/strong><br \/>Ein Bekenntnis zu dem einen zentralen B\u00fcrger-Platz, dem Platz der Begegnung, des Zusammenkommens und der Identit\u00e4tsstiftung verdient der Brunnenplatz. Zentrale Lage, Kirmes, sonstige Feiern, Flohm\u00e4rkte und die, leider nur tempor\u00e4re, Reaktivierung des Trinkpavillons zu einem Eis-Caf\u00e9 verdeutlichen das eindr\u00fccklich f\u00fcr alle. Dort tut sich was.<br \/>Derart positiven Erfahrungen zu folgen macht Sinn.<\/p><p>Auf den Hauptort einer nun stattlich gro\u00dfen VG kommen in den n\u00e4chsten Jahren zus\u00e4tzliche Verwaltungsaufgaben hinzu. Sehr wohl kann deren Wirken in neuen Verwaltungsbauten auch eine st\u00e4dtische Belebung bewirken. Wie es der Wunsch und die Vorstellung vieler ist.<\/p><p>Eine dieser Impulse kann die Randbebauung des Brunnenplatzes ausl\u00f6sen. K\u00e4me, nat\u00fcrlich unter Einbeziehung der Vegetation, ein zus\u00e4tzlicher Rathaus-Bau in die Raderstr, westlich angrenzend an den \u201eKIK\u201c, oder auch partiell anstelle diesen Betonzweckbaus des alten Albrecht der 70er, dann w\u00e4re es ein kurzer Amtsweg zum bestehend bleibenden Rathaus und zur sonstigen, weiteren Verwaltung.<\/p><p>Diese Rathaus-Erweiterung, wohl m\u00f6glich erg\u00e4nzt durch eine neue LBM-Bleibe, h\u00e4tte eine direkte Verbindung zur Innenstadt, h\u00e4tte eine fu\u00dfl\u00e4ufige Entfernung zu Bus &amp; Bahn, b\u00f6te Auto-Parkpl\u00e4tze an und w\u00e4re nach einem Architektur-Wettbewerb auch eine bauliche, futuristische, mit erneuerbaren Energien sich selbst versorgende, architektonisch anspruchsvolle, weitr\u00e4umige Umfassung des Brunnenplatzes.<\/p><p>Was andernorts die ber\u00fchmten Rathauspl\u00e4tze sind, k\u00e4me auch nach Gerolstein und gut an.<br \/>Auf der anderen Brunnenplatz-Seite, entlang des bebauten Teils der Stra\u00dfe \u201eKyllweg\u201c, w\u00e4re dann auch gen\u00fcgend Potential vorhanden den gesamten Platz zu einem Ganzen werden zu lassen. Zu einem Platz wo Stadtleben stattfindet.<br \/>Was jetzt noch Garagen sind und Autos hierin n\u00e4chtigen, darf sich nach dem Umbau der sehr wohl schl\u00e4frige Ort in einen von Gesch\u00e4ftigkeit, Gastronomie und Galerien verwandeln. In Orte die zum Verweilen und Genie\u00dfen einladen.<br \/><strong><br \/>KULTUR-CAMPUS ALT SARRESDORF<\/strong><br \/>Gro\u00dfe Geschichte, gro\u00dfe Taten, gro\u00dfartiges b\u00fcrgerschaftliches Engagement,<br \/>davon kann Sarresdorf erz\u00e4hlen.<br \/>Wo eine Stra\u00dfe dazwischen hetzt, stinkt und l\u00e4rmt, liegen lose und ohne innere Bindung in der Landschaft die existierenden Kultur-Oasen von alter &amp; j\u00fcdischer Friedhof Sarresdorf, Biotop des Peschenbachs, Gr\u00fcnderzeit-Architektur-Ikone Oos, Kreisheimatmuseum in der alten Pfarrei Sarresdorf, eine Land-G\u00e4rtnerei, zwei Kleinode an Fachwerkh\u00e4usern, die Erl\u00f6serkirche, Villa Sarrabodis und ihr Museum, r\u00f6mische Thermen, renaturierte Kyll mit Kyll-Park, Rathaus, sowie Brunnenplatz.<\/p><p>Welch eine Ansammlung an Juwelen, umgeben von prachtvollen Bergen, von Munterley und Auberg.<br \/>Diese Energien zu b\u00fcndeln, Synergien zu schaffen, sie zu einem gemeinsamen, gro\u00dfen Ortsteil der Kulturerfahrung, der Andacht, der Einkehr, des Flanierens und einer neuen nachhaltigen Wirtschaftlichkeit zu machen ist eine gerechte Aufgabe.<\/p><p>Das hat auch google erkannt. Genau hier, mittendrin im Kultur-Campus Alt Sarresdorf, stellten sie ihre Kamera auf, um von dieser einzigen \u00d6rtlichkeit, die es google wert schien, einen Rundblick von Gerolstein zu zeigen.<\/p><p><strong>OOS<\/strong><br \/>ist mittendrin und einzigartiges, letztverbliebenes Beispiel der Industrie-Kultur-Historie Gerolsteins. Oos ist \u00e4lter als jedwede Mineralwasserunternehmung.<\/p><p>Doch nicht nachvollziehbar, wie technokratisch sich hier altbackene, engstirnige, ignorante, regionale F\u00f6rderstrategien und die alte Abrissbirne in manch einem Kopf verbinden wollen.<br \/>Denn die SGD-Nord-F\u00f6rderung g\u00e4be es nur, wenn alles von der ehemaligen Drahtfabrik abgerissen w\u00fcrde. Nichts d\u00fcrfte stehenbleiben. Nicht nur die sp\u00e4teren Bauten der reinen Industriewirtschaft, sondern auch die alten, architektonisch einmaligen Gr\u00fcnderzeitbauten des OOS aus dem 19. Jahrhundert m\u00fcssten weg.<\/p><p>Was die Kriege und die Wirren der Nachkriegszeit nicht schafften, will nun eine Altherren-Politik erreichen. Es braucht unseren Widerstand.<\/p><p>\u00dcberregionale Institutionen indes haben den historischen Wert der Gr\u00fcnderzeit-Bauten des Oos erkannt und w\u00fcrden im Falle eines LBM-Neubaus am Standort eines dann abzurei\u00dfenden Oos diesen rechtlich zu verhindern wissen.<br \/>Doch schon jetzt braucht es den Widerstand der Gerolsteinerinnen und Gerolsteiner. Wo sind die Heimataktiven? Erheben Sie bitte Ihr Wort.<\/p><p>GEROLSTEINER hat \u00fcber die Jahre auf dem Brunnengel\u00e4nde auch alles Ansehnliche abgerissen. Zuletzt folgte der Rest. Jetzt ist alles grau.<br \/>Soll es so weitergehen? Planlos. Ideenlos. Konzeptlos.<\/p><p>Alle anderen, alten Industriebauten sind bereits in Gerolstein abgerissen worden. Im Rathaus h\u00e4ngen Erinnerungsfotos von den einstigen Sch\u00f6nheiten. Soll hier wieder Erinnerung, weiter Gerolsteiner Geschichte ausradiert werden?<br \/>Damit Investorentr\u00e4ume bl\u00fchen k\u00f6nnen? Weil ein B\u00fcrgermeister nichts von Stadtentwicklung umsetzen kann? Weil die Politik zuschaut, Nutznie\u00dfer ist, sich ein Verm\u00e4chtnis schaffen wollen, sich Aufbau und eine neue Nutzung eines historischen Baus nicht vorstellen kann und deshalb alles Alte weg muss?<\/p><p>Zu Messen in traditionelle Christenh\u00e4user geht doch auch kaum mehr einer.<br \/>Vergleichbar k\u00f6nnte ja \u00fcber der Kirchen Fortbestand und Existenzberechtigung ja schon mal eine Debatte initiiert werden.<\/p><p>Wird nach beinahe 30 Jahren der Fabrikaufgabe immer noch von dringendem Bedarf von Bodensanierung gesprochen und trotzdem vorerst weiter nichts unternommen, dann ist das nicht mehr seri\u00f6s.<br \/>Entweder sollen hinter vorgeschobenen Argumenten Dinge eingef\u00e4delt werden, Gerolsteiner Spezialit\u00e4t und Beispiel dessen, warum es jetzt einer ganzen Stadtsanierung bedarf. Oder das Schutzbed\u00fcrfnis der Gerolsteiner_innen und von GEROLSTEINER ist nur vorgegaukelt und spielt h\u00f6chstens eine untergeordnete Rolle.<\/p><p>Im Umgang mit der ehemaligen Drahtfabrik OOS gilt das, was so oft in Gerolstein grassiert: aus Ahnungslosigkeit und Inkompetenz im Umgang mit antiken Bauwerken und dem Mangel an Vorstellungskraft, an Kreativit\u00e4t, wie eine neue Nutzung eines historischen Bauwerks sich gestalten kann, entwickelt und formt sich eine Abrissbirne.<br \/>Aus den Augen, aus dem Sinn, ist seine infantile Hoffnung und Triebfeder einer L\u00f6sungs-Findung.<br \/>Das ist destruktiver Aktionismus, der politische Gestaltung vorgaukelt.<\/p><p><span class=\"highlight\">OOS ist ein moderner Ort. Oos ist kein Ort phantasieloser Abriss-Mentalit\u00e4t Eifel-einmaliger Architektur.<\/span><br \/>F\u00fcr sowas, wie eine Gr\u00fcnderzeit-Fabrik-Lofts\/Fabrik-B\u00fcros, werden in St\u00e4dten H\u00f6chstpreise bezahlt. Soll Gerolstein eine weitere Perle zertr\u00fcmmern? Nein!<\/p><p>Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen auch in Oos Lofts entstehen. Wie \u00fcberhaupt Wohnungen und Apartments in zentralen Bereichen Gerolsteins.<br \/>Das System von immer mehr Landverbrauch durch immer mehr Eigenheime am immer weiterwachsenden Rand bei immer mehr Auszug und Ver\u00f6dung des Inneren ist einer der Gr\u00fcnde des jetzt notwendigen Stadtumbaus.<\/p><p>Das Prinzip der Regional- und Zirkular-Wirtschaft, der Natur-Markenname \u201eeifel\u201c, haben sich in den letzten Jahren bew\u00e4hrt und viele neue Arbeitspl\u00e4tze sind vor Ort entstanden.<br \/>Es braucht nun weiter den Aufbau heutiger Strukturen. Einer globalen Jugend des Internets und der social media sind angemessene, neue Arbeits-Strukturen und dazu passende Arbeits-R\u00e4umlichkeiten anzubieten.<br \/>So k\u00f6nnen aus lokalen Ressourcen und noch vagen Ideen neue tragende, \u00f6konomische und gesellschaftliche Einheiten werden.<\/p><p>Etwas Aufbauen f\u00fcr die nahe Zukunft ist die Devise, ein co-working space, ein start-up Gr\u00fcndungszentrum, Oos ist ein Ort junger Wirtschaftsf\u00f6rderung. Als co-working-Partner des in einigen Jahren dann sanierten, noch jetzigem LBM-Geb\u00e4udes.<\/p><p>Was sich Daun seit Jahrzehnten u.a. mit dem TGZ in Nerdlen leistet, sollte als B\u00fcro- und Gr\u00fcnderzentrum Gerolstein generell auch schaffen k\u00f6nnen.<br \/>Doch nicht auf der ausschlie\u00dflich autoerreichbaren, dann platt gemachten, ehemaligen gr\u00fcnen Wiese, fern jeder Siedlung. Sondern mal in mit \u00fcber 100 Jahren erfolgreicher Firmen-Geschichte getr\u00e4nkten, alten Gr\u00fcnderzeit-Industrier\u00e4umen. Mitten in der Stadt, mitten im Kultur-Campus Alt Sarresdorf, mitten im Leben, mitten im Bedarf.<\/p><p>Die f\u00fcr alle verbindlichen UN-Ziele 2030 zu erreichen ist die Aufgabe von fernen Regierungen UND von den Menschen, der Politik und der Wirtschaft vor Ort.<br \/>Nat\u00fcrlich gibt es f\u00fcr die ersten, die anfragen, auch wieder F\u00f6rderungen, wie sowas vor Ort umzusetzen gewillt ist.<br \/>Gerolstein hat alles eine nachhaltige, Ressourcen schonende, Umwelt-schonende und Menschen achtende green economy aufzubauen.<br \/>Das ist Zukunft. Das ist F\u00f6rderung. Das ist die UN-Agenda 2030.<\/p><p>Oos, ist auch der kommende Ort zur Umsetzung dieser Menschheits-Ziele, auch eine koordinierende Stelle von Gerolsteins Kr\u00e4ften und Streben zur digitalen Stadt und zur smart-city.<br \/>Ganz aktuell stellt die Bundesregierung reichlich Mittel bereit zur Digitalisierung des l\u00e4ndlichen Raums, wie aktuell die Uckermark sie reichlich erh\u00e4lt.<br \/>Generell stellt Berlin direkt \u00fcber den Fonds \u201eregionale Wirtschaftshilfe\u201c allein in 2019 1,5 Mrd. Euro zur Verf\u00fcgung.<br \/>Machen Sie was daraus. Stellen Sie Antr\u00e4ge!<\/p><p>Das Konzept ist entscheidend. Sofern den Gebern der Nehmer Wunsch nach Wandel glaubw\u00fcrdig erscheint, dann kommt auch was.<br \/>Doch daf\u00fcr braucht Gerolstein den Wandel. Den Anfang und das Ende der Altherren-Politik.<\/p><p>F\u00fcr den Wandel, den change, f\u00fcr ein junges, frisches Wirken, nicht nur im neuen Oos, f\u00fcr eine nachhaltigere Welt ist die stimmige Energie an einem Arbeitsort wesentlich entscheidend.<br \/>Oos hat sowas. Oos hat diese rustikale, kreative Energie.<br \/>Machen Sie sie sich zu eigen.<\/p><p>Oos kann eben auch der Ort in der Stadt und der VG sein, als dem Modell von l\u00e4ndlichem Ausbau einer Glasfasernetz-Struktur. Unbestritten nicht nur ein Wahlkampf-Thema, sondern eines von existentieller und sehr anziehender Bedeutung.<br \/>Oos, auch der Ort f\u00fcr die wunderbare \u201eMakers Fair\u201c und all den Innovationssch\u00fcben die da schon sind und folgen m\u00f6gen.<\/p><p>Das Bundes-Wirtschafts-Ministerium sucht ganz aktuell die Beteiligung an Reallabore &#8211; den Testr\u00e4umen f\u00fcr Innovation und Regulierung.<br \/>Denn mit der Digitalisierung erobern neue Technologien und Gesch\u00e4ftsmodelle schneller denn je Wirtschafts- und Lebensbereiche. Das will getestet, erforscht und erfahren werden. Seien Sie mit dabei.<\/p><p>Nicht Abriss, frische Ideen bringen Gerolstein weiter.<\/p><p>Ein LBM mit seiner garantierten Besucherfrequenz und seinen hohen Mitarbeiterzahlen geh\u00f6rt unabdingbar als Motor in die darbende Innenstadt.<br \/>Wo sonst?<\/p><p>Nicht irgendwann, jetzt zeitgem\u00e4\u00dfe Konzepte f\u00fcr Oos entwickeln und vortragen. Mit \u00dcberzeugung und Willen erbringen sie auch F\u00f6rderungen.<\/p><p>Sowohl eine l\u00e4ngst f\u00e4llige, notwendige Bodensanierung UND der Erhalt der Bausubstanz, als auch ein Generationen-\u00fcbergreifendes Wohnen sind am Ort m\u00f6glich, notwendig, sogar gew\u00fcnscht,<\/p><p><span class=\"highlight\">Oos ist Ort einer WORK &amp; LIFE &#8211; BALANCE Vulkaneifel<\/span><br \/>Unterhalb von OOS, im Umfeld des Biotops des Peschenbaches, zwischen Oos und dem alten Friedhof Sarresdorf, in Richtung des weiteren Kultur-Campus Alt Sarresdorf, ist sehr viel Freiraum vorhanden. Hier ist Platz f\u00fcr ein Generationen-\u00fcbergreifendes Zusammenleben. Ein wunderbar gelegener Ort ein experimentelles, gemeinsames Wohnen vieler Kulturen, jedweden Alters von Menschen mit vielerlei Lebensentw\u00fcrfen zu verwirklichen.<\/p><p>Inmitten dieser Oase, zwischen Oos, dem traditionellen Wirtschaftsstandort, wo \u00fcber die Jahrhunderte erfolgreich gearbeitet wurde, und dem traditionellen Friedhof, der l\u00e4ngst ein Park der Erinnerungen ist, entst\u00fcnde ein gemeinsamer Ort von Wohnen und Arbeiten, von Dasein und Zusammensein, in allen Lebenslagen, eine work &amp; life balance.<br \/>Es entst\u00fcnde ein Campus der Generationen.<\/p><p>Oos, das ist ein Ort, wo viele SEIN m\u00f6chten.<\/p><p><strong>STADT-AUFBAU IST IDENTIT\u00c4TSF\u00d6RDERND<\/strong><br \/>Die Instandsetzung und Wiederbelebung von OOS, die Auferstehung der Altstadt, die Wiederinbetriebnahme des Kaiserhofs, die Anerkennung von Stadth\u00e4usern, als Teil eines geschlossenen Stadtensembles etc. sind nicht Teil eines sinnentleerten, willf\u00e4hrigen und billigen Historismus und Restauratismus.<\/p><p>Der bekannte Frankfurter\/M Architekt und Autor Christoph M\u00e4ckler stellt die Melange der Stile und Epochen einer Stadt in den Vordergrund, als Teil ihrer gesamten Identit\u00e4t. F\u00fcr ihre Bewohner_innen ist dies enorm wichtig zur individuellen Identit\u00e4tsfindung und Voraussetzung f\u00fcr das Wohlbefinden und Engagement vor Ort.<\/p><p>Hat eine Stadt noch alte Bausubstanz, t\u00e4te sie gut daran sie zu bewahren. Sie ist ihr Anker und ihre Wohlf\u00fchloase. Die Stadt der Neuzeit erleidet unter einem Kosten- und Effizienzdruck des billigen Bauens einen allgemeinen Verfall an architektonischer Qualit\u00e4t und an \u00f6ffentlichen Orten. Das mache die Stadt nur h\u00e4sslich und abweisend.<br \/>Beispielhaft wie die Wild-West Bebauung in Karton-Fertig-Bauweise als<\/p><p><strong>SARRESDORF II<\/strong><br \/>Ist ein Ort um Aldi und Lidl, wo Gemeinsames sich oft nur mehr auf dem Auto-Parkplatz irgendeines Discounters beim Beladen wiederfindet. Anstatt Erlebnis-shopping existiert nur eine graue Tristesse. Armut inmitten von Geld und Reichtum. Nur schnell Durch ist die Devise.<br \/>Sich nicht aufhalten lassen, anstatt sich Aufhalten.<br \/>Begegnung, gar Stadtleben findet hier nicht statt. Ist das der Preis f\u00fcr die Gier nach dem Billigen und der seligen Autoerreichbarkeit?<\/p><p>Der Betrug, durch ein weiteres shopping und gesteigerten Konsum alles schon wieder richten zu k\u00f6nnen ist gescheitert. Die Kopie von Sarresdorf II, das einst geplante Brunnengel\u00e4nde-shopping, h\u00e4tte auf der anderen Seite der Stadt alles bereits Vorhandene gespiegelt. H\u00e4tte nur derart Irrsinn kopiert und komplettiert. Die Monotonie w\u00e4re zur omnipr\u00e4senten Stadterfahrung geworden.<\/p><p>Das w\u00e4re das Ende von einer Bindung, das Ende einer Identifikation.<\/p><p>Wo es keine gemeinsamen Orte des Erlebens mehr gibt, Spontanit\u00e4t und Austausch keinen Platz mehr haben, dort beginnen gerne Phantasien und Ausfl\u00fcchte zu bl\u00fchen, die einen Ausweg aus dieser allseitigen, gesellschaftlichen Misere der Isolation suchen.<br \/>Au\u00dferhalb der Demokratie finden sie daf\u00fcr gen\u00fcgend Angebote.<\/p><p>Leider ist nicht nur Europa voll davon.<br \/>Wehret den Anf\u00e4ngen. Zumindest sich gegen die Expansion str\u00e4uben ist somit auch die Pflicht aller demokratischer Institutionen, wie die \u00f6rtlicher Parlamente.<br \/>Zu deren Unabh\u00e4ngigkeit, vor allem der von Lobbyisten, sollte daher eine wahrhaftige B\u00fcrgerbeteiligung in Augenh\u00f6he zur gemeinsamen L\u00f6sungsfindung Ziel eines gemeinsamen, demokratischen Lebens sein.<\/p><p>Trotz eines Trump und scheinbar wirtschaftlich imposanter Zahlen wollen \u00fcber 70% der US-Amerikaner_innen einen \u00f6konomisch-\u00f6kologischen Wandel. Es gr\u00e4mt die gesamte Bev\u00f6lkerung, was alles im Zeichen eines bedingungslosen Konsums, von immer billiger und von immer mehr davon, vom Profitstreben auf der Strecke blieb oder gar zerst\u00f6rt wurde, wird.<br \/>Die Monotonie der St\u00e4dte und D\u00f6rfer ist wohl die pr\u00e4genste Erfahrung die USA-Reisende in die alte Welt mitbringen.<\/p><p>Ein \u201enew green deal\u201c macht nun die Runde. Selbst die Mehrheit der Trump-Republikaner unterst\u00fctzen ihn. Weg vom Klima-Killer Auto, Ausbau regenerativer Energien, \u00f6kologische Lebensmittel und Lebensweisen.<br \/>Wieder mal zeigen die USA ihre Vorreiterrolle. Wer reagiert zuerst darauf?<\/p><p>Selbst Sarresdorf II ist bereits heute auch ein Lichtpunkt, ein Ort der Hoffnung, ein Hort f\u00fcr den Wandel.<br \/>Denn die Berufs-Bildenden-Schulen, BBS, Gerolsteins sind bereits heute ein Wissens-Campus. Mit dem Wandel Gerolsteins erweitert sich auch seine Ausbildungsvielfalt und ihr Raumbedarf.<br \/>Die Stadt hat die Situation erkannt und m\u00f6chte nun ihrerseits den Campus auch r\u00e4umlich erweitern.<br \/>Jetzt schon k\u00f6nnen in bald freien Hallen neue Funktion einziehen.<br \/>Derart verfolgt die Stadt bereits. Sie braucht dabei Unterst\u00fctzung. Wohl auch \u00dcberzeugungsarbeit um in Daun in der KV und anderswo deren Blockaden und wohl Eifers\u00fcchteleien aufzul\u00f6sen.<\/p><p>Der wilde Westen von Sarresdorf II sieht nicht nur so aus, er ist auch ein Ort der Pioniere und w\u00e4re ein vorbildlicher Ort einer Konzentrierung eines Handels und Weiterverarbeitung Eifeler Naturprodukte.<br \/>Die im Wandel Gerolsteins zuk\u00fcnftig durch inner-\u00f6rtliche Umz\u00fcge freiwerdenden Hallen h\u00e4tten dann eine neue Nutzung.<\/p><p><span class=\"highlight\">Indoor-farming<\/span>\u00a0ist der lokale Gem\u00fcse-Anbau mit viel zeitgen\u00f6ssischem know-how. Innerhalb von Geb\u00e4uden und Hallen, somit unabh\u00e4ngig von der Jahreszeit, ist der etwas andere Gew\u00e4chshaus-Anbau eine weitere, gegenw\u00e4rtig sich stark entwickelnde Art konsumentengerecht, just in time, Gem\u00fcse in den gerade erforderlichen Mengen gedeihen zu lassen. Ohne Massen von unverkauftem Gem\u00fcse sp\u00e4ter vernichten zu m\u00fcssen.<br \/>Sollte das dennoch anfallen, hilft food-sharing.<br \/>So und so, es entst\u00fcnde zum verbleibenden Handel, der bestehenden Superm\u00e4rkte, Discounter ein Quartier mit einer eigenen Wirtschaftsleistung.<\/p><p>Landwirtschaftsministerin Kl\u00f6ckner brachte es auch auf den Punkt. 11 mio. Tonnen weggeworfene Lebensmittel pro Jahr allein in der BR Deutschland sind ein Verbrechen, besonders an denen, die Hunger leiden.<br \/>Just-in-time Landwirtschaft f\u00fcr den tats\u00e4chlichen Bedarf durch indoor-farming vor Ort ist eine Methode diesem Wahnsinn zu begegnen.<br \/>Schon w\u00e4re ein weiteres start-up geboren.<\/p><p>Ist das Angebot an Gem\u00fcsevielfalt weltweit \u00e4rmlich und ist durch beinahe Monopole, wie Bayer\u00b4s Monsanto, die den gro\u00dffl\u00e4chigen Anbau dominieren, ein Saatgut-Angebot sehr gering, dann w\u00e4re ein unabh\u00e4ngiges indoor-farming auch eine Gelegenheit sich diesem Wirtschafts-Diktat und Verschwendungs-Diktat zu entziehen und wieder mehr Vielfalt, auch an heimischen Gem\u00fcse, zur Verf\u00fcgung zu stellen.<br \/>Nat\u00fcrlich in Bio-Qualit\u00e4t.<\/p><p>Birresborner wurde wegen Pestizide im Wasser geschlossen und der Reginenhof wurde vom Nachbar GEROLSTEINER von einem Umweltzerst\u00f6rer mit Massentierhaltung zu einem Vorzeige-Biohof gewandelt.<br \/>Ganz allgemein, die F\u00e4lle von Birresborner Ph\u00f6nix und Reginenhof machen es nur allzu deutlich. Das Wirtschaften gegen die Natur hat keine Zukunft.<\/p><p>Das Insektensterben, besonders das der nicht minder unwichtigen Bienen, ist alarmierend, ist Existenz-bedrohend f\u00fcr alle. Daher: Im Gerolsteiner Land kann es keinen Platz mehr geben f\u00fcr eine konventionelle, Chemie verwendende, intensive, Wasser und B\u00f6den belastende, gar sie vergiftende Landwirtschaft, oder eine die Landschaft entstellende, ausbeutende und vergiftende Industrie.<\/p><p>Im, ach so erfolgreichen, Bayern haben fast 20% der Gesamtbev\u00f6lkerung sich extra in Rath\u00e4usern usw. registrieren lassen um ein Volksbegehren, gegen Pestizide und Monokultur, zu starten um eine Artenvielfalt in der Natur wieder zu erreichen.<br \/>Bald 2 Millionen Menschen in Bayern erkennen die Not in der wir l\u00e4ngst angekommen sind.<br \/>W\u00e4re Ihnen ihre Eifel es auch wert und auch so wichtig?<\/p><p><strong>HORIZONTE \u00d6FFNEN in LISSINGEN<\/strong><br \/>Nachdem durch \u201eStadt im Fluss\u201c viele Uferabschnitte renaturiert und im Gerolsteiner Ortskern zug\u00e4nglicher sind und weitere bald sein werden, folgt dann dem Flusslauf, laut Landesplanung, im Lissinger Kyllbogen eine sich meist aus Hochwasser zu speisende, geplante Auen-Landschaft.<\/p><p>Das ist genial. Ist Hochwasser, so hat Gerolstein eine Art von stehendem Gew\u00e4s-ser. H\u00e4tte somit, in gewisser Ann\u00e4herung, eine kleine Seenlandschaft.<\/p><p>Das entstehende Schwemmland k\u00f6nnte indes auch erweitert werden, zu einem st\u00e4ndigen See.<\/p><p>Denn Seen bewirken etwas ganz Besonderes.<br \/>Seen sind magisch und haben ihre eigene Ausstrahlung und Tiefenwirkung. Sie bewirken eine Besinnung, eine Beruhigung, eine Entschleunigung.<br \/>Eine m\u00f6glichst permanente Wasserbedeckung einer bisherigen Acker-Brache von der Kyll im Lissinger Kyllbogen bis zur, momentan noch in-aktiven, Eisenbahnlinie, der WestEifelBahn, nach Pr\u00fcm, erg\u00e4be einen eigenen, gro\u00dfen See f\u00fcr Gerolstein.<\/p><p>Zus\u00e4tzlich zum Hochwasserschutz, Versorgung der Landwirtschaft und der Industrie mit Brauch-\/Betriebs-Wasser, besonders bei Trockenheit oder generell als Erg\u00e4nzung zum Wasser mit Trinkqualit\u00e4t, eben auch f\u00fcr die Toilettensp\u00fclung in Haushalten, erhielte Gerolstein eine weitere Identit\u00e4t durch die st\u00e4ndige Pr\u00e4senz des Ph\u00e4nomens Wasser. Eine Identifikation mit seinem Element Wasser durch eine bisher unbekannte Wasser-Wahrnehmung durch einen See.<br \/>Auch in einem freizeitlich-gepr\u00e4gtem Wasser-Er-Leben, des Wasser-Sports, des Spazierengehens, der Entspannung, dem Sonnen-Glitzerndes Wassers bei Tag und den Reflektionen bei Nacht.<\/p><p>Im und um den See entst\u00fcnde ein einzigartiges Biotop von Flora und Fauna. Eine Wasser-Landschaft mit Vielfalt, Vitalit\u00e4t und gro\u00dfer Attraktivit\u00e4t, wo Mensch, Tier und Pflanzen einen gemeinsamen Ort haben.<br \/>Wasser ist Leben.<\/p><p>W\u00e4hrend durch das Absaugen gro\u00dfer Mengen von Mineral-Wasser das angestaute Volumen des Grund- und Tiefenwassers immer geringer wird, immer tiefer gebohrt wird, braucht es ein stetes Auff\u00fcllen der Wasser-Reserven und \u00dcberflutungsfl\u00e4chen bei Hochwasser, eine Retention, wie es ein See zu leisten vermag.<br \/>Mit Wasser zu haushalten ist wohl Gerolsteins gr\u00f6\u00dftes Kapital.<\/p><p>Vor uns die Sintflut? Oder extreme Temperaturen und Trockenheit, wie zuletzt 2018? Wahrscheinlich beides und immer weniger gem\u00e4\u00dfigtes zwischendurch.<br \/>Daher ist auch ein neues Wasser-Management in der Brunnenstadt gefragt.<\/p><p>Der kommende, gerade vereinbarte Kohle-Ausstieg macht eine zus\u00e4tzliche Finanzierung m\u00f6glich. Ist mehr denn je eine Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien erforderlich, so h\u00e4tte dieser See auch lokale Wasserkraft zu bieten.<br \/>RWE, die nun mit Staats-Milliarden wiederaufgerichtet werden sollen und einen<br \/>wesentlichen Eifel-Standort in Gerolstein haben, sollten mal angefragt werden.<\/p><p>Eine weitere Komponente einer See-\/Auen-Anlage w\u00e4re die, das sichtbar viel Wasser nat\u00fcrlich auch die jetzige, dortige Raum(infra)struktur v\u00f6llig neu ordnen w\u00fcrde.<\/p><p>Denn bisherige Diskurse \u00fcber eine Reaktivierung der WestEifelBahn, ihre Kosten- und Besitzfrage, Radwegepl\u00e4ne auf ihrer Bahntrasse, oder parallel dazu, und die Behebung von sog. Stra\u00dfenverkehrs-Gef\u00e4hrdungszonen beim Abbiegen von und nach M\u00fcllenborn liegen seit Jahren in einer Pattsituation, die es nun zu \u00fcberwinden gilt. Das Wasser wird nun der Schlichter und das den Raum ordnende Prinzip.<\/p><p>Wo gro\u00dfr\u00e4umlich im Lissinger Kyllbogen noch Brachen und Verkehrsl\u00e4rm der B410 dominieren kann sich was tun.<br \/>Die Brache wandelt sich in einen See, oder Aue. Damit der See, oder auch nur die bereits geplanten Auen, eine gewollte Ausstrahlung bekommen, ist es unumg\u00e4nglich der Bundesstra\u00dfe ein zeitgem\u00e4\u00dfes Tempolimit aufzuerlegen und ihr Ruhe zu verordnen.<br \/>Die B410 k\u00f6nnte in diesem Streckenabschnitt, im Bereich des gesamten Lissinger Kyllbogens, innerhalb eines zu erstellendem Hotel- &amp; Appartmentbaus g\u00e4nzlich \u00fcberbaut werden. L\u00e4rm u.v.m. an verkehrlichen Unannehmlichkeiten w\u00e4ren verschwunden.<\/p><p><span class=\"highlight\">Hotel am See<\/span>\u00a0Bekannterma\u00dfen hinkt Gerolstein seinen touristischen Potentialen weit hinterher und sucht daher nach Verbesserungen. Ein weiterer Hotel-Standort, mal nicht im Stile einer Autobahnrastst\u00e4tte, sondern mit ansprechender, \u00f6kologischer Architektur spielt dabei eine wichtige Rolle und wird mit Dringlichkeit gesucht.<br \/>See und Hotel sind hierzu eine weltweit erprobte Idealkombination und w\u00e4ren dies auch f\u00fcr Gerolstein. Zudem es seit Jahrzehnten bereits eine kleine Version im Ort erfolgreich gibt.<br \/>Die gro\u00dfe Version kann derart sein, dass am dann zu entstehenden See und an seinem westlichen Ufer, der Kyll im Lissinger Bogen, die parallel verlaufende B410 und Teile des nachfolgenden Hangs mit einem Hotel in s\u00fcd\u00f6stlicher Exponiertheit in futuristischer, green architecture, in Beibehaltung aller Flora, \u00fcberbaut werden w\u00fcrde.<\/p><p><span class=\"highlight\">Einzigartige Landschaft<\/span>\u00a0Von dieser, vom Verkehr beruhigten Zone aus, schweifte dann zur Linken der Blick in Richtung Innenstadt Gerolsteins mit seinen monumentalen Riffbergen beidseitig des Tals. Vom Auberg, \u00fcber die Munterley, zur Hustley, bis zum Burgberg der L\u00f6wenburg, den Resten eines Vulkankegels der Barley im zentralen Hintergrund und mit der wilhelminischen Erl\u00f6serkirche vor ihm und mitten drin.<br \/>Unmittelbar vor den Augen funkelte dann das Sonnenlicht im Wasser und zur Rechten w\u00e4ren die Blicke gerichtet auf die reaktivierte Bahnstation Lissingen mit ihrem parallelen Radweg und dahinter, vor dem Portal des beginnenden Kyllwalds, die Jahrhunderte unversehrt \u00fcberstanden habende, nun auch wieder Wasser-Burg seiende Burg Lissingen.<\/p><p>Diese k\u00f6nne, wie auch der traumhafte Dorfkern Lissingens, wie es der Wunsch vieler ist, touristisch f\u00fcr alle als Ort der Begegnung und der Freude aktiviert werden durch eine zeitgem\u00e4\u00dfe Schallschutzwand entlang zur B410.<br \/>Denn auch hier: L\u00e4rm, Abgase und sonstige Bel\u00e4stigungen des Stra\u00dfen-Verkehrs ruinieren diese edle \u00d6rtlichkeit.<\/p><p>Stra\u00dfen-Verkehr ist kein Naturereignis. Die Situation kann so nicht bleiben.<br \/>Eine Tempo 30-Regelung, auch im gesamten Lissingen, w\u00e4re zudem der Anfang, das durch den damaligen Stra\u00dfenneubau der B410 zerschnittene Dorf wieder zu vereinen.<br \/>Das Programm Dorferneuerung hilft.<\/p><p>Eine Landschafts-Neustrukturierung des gesamten Stadteiltraumes vom Lissinger Kyllbogen bis zur Lissinger Burg wird wegen der geplanten, EU-gef\u00f6rderten und EU-verordneten Umstrukturierung der Kyll, der Renaturierung der Kyll zu einem Teil einer Auen-\/ See-Landschaft sowieso kommen.<\/p><p>Diese Chance hei\u00dft es zu begreifen, um sie zu greifen. Jetzt.<br \/>Es hei\u00dft nun diskutieren und planen. Wie lassen sich die Potentiale, Chancen und infrastrukturelle Notwendigkeiten miteinander verkn\u00fcpfen um auch dem zuk\u00fcnftig wieder gr\u00f6\u00dferen Einfluss und Stellenwert des Wassers gerecht zu werden? Wie l\u00e4sst sich die, diesen Raum bisher dominierende, Verkehrsinfrastruktur in ein neues Landschaftsbild integrieren? Sogar optimieren? Damit u.a. die Verkehrswege nicht mehr auffallen, optisch wie akustisch, nicht mehr die Landschaftserfahrung dominieren.<\/p><p>Um den Anschluss der Burg Lissingen ans Wasser zu gew\u00e4hrleisten, die allgemeinen Verkehre zu entschleunigen, die Landschaft wieder mehr den allgemeinen Bed\u00fcrfnissen anzupassen, wird ein weiterer Kreisverkehr, anstelle der jetzigen B410 Abbiegegelegenheit, nahe der Burg Lissingen, angelegt.<br \/>Von dort aus, \u00fcber eine neue Querung der Kyll, f\u00fchrt dann eine neue Stra\u00dfe zum bestehenden Teil der Lissinger Stra\u00dfe, wo sie mit dieser kurz vor der Querung mit der Eifelstrecke der Bahn zusammentrifft.<br \/>Dieses Br\u00fcckenbauwerk w\u00fcrde sowieso im Zuge des Eifelstrecken-Umbaus ersetzt werden.<\/p><p>Der Bogen der Lissinger Stra\u00dfe in Lissingen selbst, nach der Querung der B410 bis zur Burg Lissingen, k\u00f6nnte zur\u00fcck gebaut werden um dem Oosbach wieder seine nat\u00fcrliche W\u00e4sserung der Burg Lissingen zu gew\u00e4hrleisten.<br \/>Die Br\u00fcckenquerung der Lissinger Str. \u00fcber die B410 hingegen k\u00f6nnte als Ersatz f\u00fcr den Wegfall der einstigen, n\u00f6rdlich davon gelegenen, Eisenbahnbr\u00fccke fungieren und nicht nur wieder zuk\u00fcnftigen Eisenbahnverkehr, sondern auch Radfahrverkehre aufnehmen.<\/p><p>Verkehre von M\u00fcllenborn kommend b\u00f6ten sich an der B410 nur mehr ein sehr verkehrssicheres Abbiegen nach rechts. Verkehre nach Gerolstein-Sarresdorf k\u00f6nnten nach 100m Fahrt den Burg-Kreisverkehr zur Umkehr nutzen und ihr Reiseziel geradeweg dann ansteuern, ohne Gefahr durch Abbiegewillige.<br \/>Denn f\u00fcr Abbiegeverkehre der B410 von Westen kommend in Richtung M\u00fcllenborn br\u00e4uchte es einen weiteren Kreisverkehr in H\u00f6he der jetzigen Ortseinfahrt Gerolstein\/ Ecke Einfahrt HIT-Markt. Dort w\u00fcrde gewendet und verkehrssicher durch einfaches Rechtsabbiegen am bisherigen Abbiegeort die Fahrt Richtung M\u00fcllenborn erm\u00f6glicht.<\/p><p>Allwissentlich und amtlich best\u00e4tigt sind schneller Verkehrsfluss und kreuzende Verkehre die gro\u00dfen Unfallrisiken mit Todesfolge schlechthin. Beides kann in Gerolstein durch intelligente, Menschenleben sch\u00fctzende Ma\u00dfnahmen erreicht werden.<br \/>Zudem h\u00e4tten Radverkehre und zu Fu\u00df-Gehende auch mal eine Option auf ein sicheres, ungest\u00f6rtes Vor-Ankommen.<\/p><p>Nach Umstellung der Verkehre w\u00e4re auch der Fluss der Gew\u00e4sser wiederhergestellt und die Wasserburg wieder das was sie vor dem Stra\u00dfenbau der B410 \u00fcber fast 1000 Jahre war und w\u00e4re wieder ein unzertrennlicher Teil des Kylltals.<\/p><p>Neues Stadtquartier \u00dcberhaupt erg\u00e4be sich ein h\u00f6chst attraktives, neues Stadtquartier, f\u00fcr alle. Aus einem See mit vielen Freizeitoptionen, einem Hotel, Lissinger Wasser-Burg und wieder auferstandenem Lissinger Dorfkern, dem bereits bestehenden, von vielen Holl\u00e4ndern besuchtem Feriendorf mit den klassisch-sch\u00f6nen Bungalows und den alten und neuen Wohngebieten ringsherum in Gerolstein und Lissingen.<\/p><p>Inmitten dieser \u201eTop\u201c-Lage und ganz volksnah sind auch h\u00f6her-preisige Appartments von edel-eleganter green-architecture vorstellbar. Diese k\u00f6nnen das Gesamt-Projekt helfen zu finanzieren und Menschen, auch aus dem Umfeld der Eifel von Br\u00fcssel bis Bonn, von K\u00f6ln bis Luxemburg, eine Chance bieten vor Ort in eine gemeinsame Zukunft zu investieren.<\/p><p>Umwelt-Ministerin H\u00f6ffgen, Stadtrat-Mitglieder, Stadt-B\u00fcrgermeister Bongartz und viele B\u00fcrger_innen zeigten sich angetan von der Idee eines Sees, dem &#8230; \u201eLac de Grande Duchesse de Gerolstein\u201c.<br \/>Wasser hat die Faszination die Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln. Nun liegt es daran es zu diskutieren und planerisch auszuarbeiten.<br \/><strong><br \/>IRGENDWANN<\/strong><br \/>m\u00f6gen Sie beim Lesen gedacht haben, es w\u00fcrde \u00fcbertrieben. Soviel ist zu viel. Wo Gerolstein das wenige schon nicht schafft, wie dann erst viel, viel mehr?<br \/>Erstmal ist dies alles hier nur eine Zusammenstellung, ein Katalog von dem was in Gerolstein alles kursiert an M\u00f6glichkeiten der Stadtentwicklung, von Ver\u00e4nderungen die sich ganz viele w\u00fcnschen.<br \/>Zweitens ist alles tats\u00e4chlich machbar und, drittens, hat Gerolstein von dem was gar nicht geht und nicht passt bereits viel zu viel. Fast jeden Tag kommt ein Unding hinzu. \u00dcbers Jahr kommt da was zusammen.<br \/>Es ist nun die Zeit es mal umzudrehen.<\/p><p>Letztendlich reduziert sich der Wandel in Gerolstein nicht auf 1 Vorhaben, sondern auf ganz viele, parallele Entwicklungen. Schritt f\u00fcr Schritt und die Summe dieser parallelen Entwicklungen ist dann die gew\u00fcnschte und nachhaltige Entwicklung.<\/p><p>Der Wandel von Gerolstein, der deutschen Hauptstadt des Mineralwassers, zu einer lebendigen Land-Stadt mit besonderem Flair und Zukunftschancen ist m\u00f6glich und kommt immer n\u00e4her. Dieser Wandel ist ambitioniert und braucht ein neues Zusammenkommen. Denn<br \/><strong><br \/>GEROLSTEIN WIRD NICHT GEF\u00d6RDERT F\u00dcR EIN WEITER-SO<\/strong><br \/>Das ist zu verstehen. Sein bisherig angerichteter Schaden ist zu gro\u00df.<\/p><p>Das zu \u00e4ndern, genau deswegen wird Gerolstein mit Millionen gef\u00f6rdert.<br \/>Es ruft \u00fcberall nach Ver\u00e4nderungen und gleichzeitig sind die Potentiale so immens. Das macht es so einfach.<\/p><p>Wenn nicht das superreiche Deutschland den Weg der Erneuerung, den der Besinnung geht, ja wer denn dann?<br \/>Nicht weniger Reichtum soll es sein, es braucht seine ma\u00dfvolle Verteilung und den pfleglichen Umgang mit allen und mit allem. Das alles ist in einer schier endlosen Gier in den letzten 200 Jahren beinahe komplett verloren gegangen.<\/p><p>Wenn Deutschland nicht vorangeht, wie sollten es die \u00e4rmeren Kulturen und Nationen denn tun?<br \/>Will die deutsche Kultur eine Leitkultur haben, dann ist es im Wandel zur Nachhaltigkeit, im Erhalt der Natur und ihrer Menschheit, genau das Szenario ihre St\u00e4rke zu zeigen und es sich zu beweisen.<\/p><p>Alles ist, sowieso, zusammenh\u00e4ngend. Im \u00fcberschaubaren Gerolstein ist gut anschaubar, wie eines ins andere greift. Wie ein Wandel an einer Stelle dann den n\u00e4chsten schon an anderer Stelle in sich tr\u00e4gt. So flie\u00dft es.<br \/>Aber die besondere Kraft Gerolsteins schlummerte meistens vor sich hin und eher das Destruktive waltete sein Unwesen in den letzten Jahrzehnten.<br \/>Und bei so manchem\/r soll es dabeibleiben. Aber es nicht darf, es nicht dabeibleiben wird.<\/p><p>Es ist schlie\u00dflich auch Ihre Wahl, ganz konkret und klassisch schon im Mai, zur Kommunalwahl.<br \/>Auch daher ist diese Zusammenstellung, dieser Katalog der Ideen, ein guter Test, ein Gradmesser f\u00fcr Sie, die Gerolsteiner_innen, die einzelnen Kandidaturen danach zu befragen, welche Vision sie als zuk\u00fcnftige\/r Stadt-R\u00e4te, als Stadt-B\u00fcrgermeister_in von Gerolstein, als Ihre Repr\u00e4sentanten, umsetzen wollen.<\/p><p>Packen wir\u00b4s an. Eben auch mal gerne mit einer Stadt-B\u00fcrgermeisterin.<br \/>Frauen haben, allgemein, viel mehr die Eigenschaft Menschen zusammen zu bringen.<br \/>Diesmal meldete sich wieder eine Kandidatin. Viel Erfolg!!<\/p><p>Es geht auch um Ihr Wohlf\u00fchlen in der Stadt und um Ihren Anspruch davon, was eine authentische Stadt kann. Was kann eine zeitgem\u00e4\u00dfe, attraktive Stadt Ihren B\u00fcrgern anbieten? Was haben die B\u00fcrger_innen Ihrer Stadt anzubieten?<br \/>Es geht auch um Ihren Wald, Berg, Flu\u00df, ihr Quartier, Ihre Nachbarschaft, Ihre Immobilie.<br \/>Ihr \u201eRecht auf Stadt\u201c (Holm-Gebhardt) stellt sich als Frage und zur Wahl.<\/p><p>All die F\u00f6rderungen, ob bereits genehmigt oder solche in Aussicht, k\u00f6nnten auch was bewirken was sehr dringlich ist, eine Neu-Besinnung der Verwaltung.<\/p><p>F\u00fcr das, zweifelsohne, wichtige Anliegen eines abgelegten Sofas einen neuen Bestimmungsort zu finden, sind Verwaltungs-Kapazit\u00e4ten vorhanden.<br \/>Geht es indes um die gro\u00dfen Dinge, wie Stadt-Planung, ist kaum was an Kapazit\u00e4ten vorhanden. Es wird dann ausgelagert und fortan geben gerne beauftragte Planungs-B\u00fcros den Takt an mit ihren vielen, beeinflussenden Strategien und eigenen Interessen.<br \/>So geraten dann schnell Entscheidungen in Hinterzimmer und \u00f6rtliche Parlamente werden zum Abnicken missbraucht. Dann passiert nicht nur was an der Demokratie vorbei, sondern meist auch am Gemeinwohl.<\/p><p>Gerolstein ist wahrlich nicht frei von solchen Geschichten.<br \/>Doch die Summe aller Fehlentscheidungen der letzten Jahrzehnte sind der wesentliche Grund, warum Gerolstein jetzt so aufgep\u00e4ppelt werden soll.<br \/>Soviel Geld zieht aber wieder die Motten an, die es eigentlich zu vertreiben gilt.<\/p><p><strong>NEUE VERWALTUNG<\/strong><br \/>Abhilfe kann eine neue Besinnung auf die F\u00e4higkeiten der alten, eigenen Verwaltung sein. Denn, erstens, ist sie erstmal im Prinzip frei von Lobbyismus und Partikularinteressen. Zweitens sowieso auch qualifiziert und, drittens, bestens mit den \u00d6rtlichkeiten vertraut.<br \/>Finanzierungen der zus\u00e4tzlich einzustellenden Amtskr\u00e4fte, die, als neue Mitarbeiter_innen im Rathaus mit den besonderen Planungsaufgaben, auch externe Planer in deren Wirken in Augenh\u00f6he begleiten und kontrollieren k\u00f6nnen, ergeben sich aus den F\u00f6rderungen selbst.<br \/>Denn jede F\u00f6rderung beinhaltet stets einen Verwaltungsaufwand. Den gilt es f\u00fcr die eigene Verwaltung abzusch\u00f6pfen. Durch dann stets weitere, akquirierte F\u00f6rderungen sind kontinuierlich neue Einnahmequellen zu gew\u00e4hrleisten.<br \/>Die dann wieder die Stelle finanzieren. Ein perpetuum mobile.<\/p><p>F\u00fcr die Projekt-Akquise br\u00e4uchte es ohne weiteres nun dringend eine eigene Stelle. Eine Investition in die Zukunft. Und F\u00f6rderungen gibt es mehr als reichlich.<\/p><p>Eine qualit\u00e4tvolle Moderation zum Stadtumbau kennt nat\u00fcrlich die f\u00fcr Gerolstein passenden F\u00f6rdert\u00f6pfe und kennt auch die Methoden der Beantragung.<br \/>Das Rathaus Gerolstein sollte endlich dieses F\u00f6rderwesen vollumf\u00e4nglich verstehen, anstatt immer wieder auf Verwaltungsengp\u00e4sse und auf mangelnde Finanzen zu verweisen.<\/p><p>Gerolstein kann Vorreiter sein in dem was so viele Orte Land ab, Land auf betrifft. Wie ist der Wandel gestaltbar, demographisch, kulturell, \u00f6kologisch, \u00f6konomisch, gesellschaftlich. Gerolstein k\u00f6nnte eine Modellstadt sein, eine sog. Transition-Town sein und bek\u00e4me dann noch mehr Aufmerksamkeit, F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung.<\/p><p>Also Wohlergehen, Prosperit\u00e4t, Mobilit\u00e4t, Zusammenhalt, Zufriedenheit und Freude am Leben inmitten einer naturbelassenen Landschaft.<br \/>Wie geht das? Das EU-Programm LEADER Vulkaneifel f\u00f6rdert besonders diejenigen Projekte, die derart Kr\u00e4fte vor Ort b\u00fcndeln. F\u00fcr die Wachen stehen 2019 wieder 1 Million zur Verf\u00fcgung.<br \/>Ob durch LEADER oder durch andere Millionenf\u00f6rderungen finanziert, die andere H\u00e4lfte des Wandels, der Transformation ist das freudige Tun, ist das<br \/><strong><br \/>GEROLSTALTE(N)<\/strong><\/p><p>Das kann so sein: das eigentliche Projekt, der bereits mit Millionen gef\u00f6rderte Stadtumbau, braucht nun dringend den Aufbau einer alle verbindende und verbindlichende Kommunikation. Vom Reden \u00fcbereinander zum Reden miteinander.<\/p><p>In vielen Einzelgespr\u00e4chen und mit viel positiver \u00dcberzeugungsarbeit startet es.<br \/>Alle in Gerolstein kommen zusammen: die B\u00fcrger_innen, die Verwaltung, die Politik, die Wirtschaft, die Vereine &amp; Verb\u00e4nde, die Schulen, die Altenwohnheime, die Stakeholder und alle verstehen sich als Teil eines gro\u00dfen Netzwerks und verabreden sich Ziele.<br \/>Z.B. solche: wie gemeinsam der Stadtumbau zu schaffen ist, wie kann Gemeinwohl in Gerolstein gemeinsam erreicht werden, wie k\u00f6nnen sichere Fu\u00df- und Radwege f\u00fcr Kinder angelegt werden, wie ist in Gerolstein das Pariser Klimaschutzabkommen umsetzbar, u.v.m.?<\/p><p>Eine wahrhaftige B\u00fcrgerbeteiligung des respektvollen Umgangs und dem Wunsch aller nach Ver\u00e4nderungen trifft sich so in kurzen und fixen Zeit-Abst\u00e4nden an festen Orten. Mit Unterst\u00fctzung einer Moderation und Impulse durch wechselnde Referenten_innen (auch von sonst involvierten Beh\u00f6rden, wie SGD Nord, Landesregierung, etc.) und deren Themen kristallisiert sich in offener Aussprache das Machbare, das Best-M\u00f6gliche, ein Plan eines Transformations-Szenarios f\u00fcr Gerolstein peu-a-peu heraus.<\/p><p>Zwischen den gro\u00dfen Treffen arbeitet das Team der Moderation gemeinsam mit dem Netzwerk die Themen, Anregungen und Vorschl\u00e4ge vorheriger Versammlungen auf und bereitet es f\u00fcr die n\u00e4chsten Treffen vor. Es studiert weitere F\u00f6rderoptionen und l\u00e4dt Fach-Vortragende und Entscheidende von Beh\u00f6rden und \u00c4mtern ein. So kommen fundierte Entscheidungsgrundlagen schnell, gemeinsam und an 1 Ort zusammen.<\/p><p>Die Teilhabe am Neuen ist Genuss pur. Ist gestalten von Gerolstein, ist GEROLSTALTEN, ist keine Spur von Verdruss, ist Freude und gelebte Demokratie. Und nat\u00fcrlich auch in Gerolstein m\u00f6glich.<\/p><p>Pr\u00e4sent in einem B\u00fcro, in einem momentan noch leerstehenden Ladenlokal und nat\u00fcrlich auch online. Denn, jeder Schritt ist stets transparent und online. Partizipation auf allen Ebenen.<br \/>Die Formate der Teilhabe sind so vielf\u00e4ltig wie Gerolsteins Aussichten.<br \/>F\u00fcr ein jedes Treffen, eine jede Veranstaltung zum weiteren Werden Gerolsteins wird eingeladen, per newsletter, Medien, Zeitungen, etc.. Zudem ist stets jede Versammlung online als livestream direkt mitzuerleben, auch zur unmittelbaren Partizipation. Zusammenfassungen sind als Video bei youTube einsehbar und auch als podcast, um es zuhause, oder z.B. w\u00e4hrend einer Bahn-\/Autofahrt, zu h\u00f6ren.<\/p><p>Zur gemeinsamen Findung des Bestm\u00f6glichen, Meistvertr\u00e4glichen und Vision\u00e4rsten, zur allgemeinen Sensibilisierung der B\u00fcrger-Innen, der aktuellen Themen, k\u00f6nnten auch zus\u00e4tzlich sogenannte Dorfk\u00fcmmerer\/ Innenstadtk\u00fcmmerer berufen werden und im Ort st\u00e4ndig unterwegs sein.<\/p><p>Der Komplexit\u00e4t der Aufgabe wegen, ist auch die Gr\u00fcndung einer eigenen Stadt-Entwicklungs-Gesellschaft eine M\u00f6glichkeit.<\/p><p>Rat einzuholen, wohin es mit Gerolstein gehen kann, mag auch von den Freunden der Stadt angefragt werden, z.B. den aus den Partnerst\u00e4dten.<br \/>Die kennen Gerolstein nun gut und lange und wissen genau, was ihnen an der Partnerschaft gef\u00e4llt und wo Optimierungsbedarf besteht. Menschlich wie St\u00e4dtebaulich.<\/p><p>Rat sollte auch von den Universit\u00e4ten im weiteren Umfeld, wie der Raum- und Umweltwissenschaften in Trier, eingeholt werden. Was g\u00e4be es interessanteres f\u00fcr Studenten_innen als an realen Herausforderungen im weiteren Umfeld der Uni zu arbeiten?<br \/>Gerolstein bek\u00e4me eine weitere Unterst\u00fctzung, so ganz nebenbei.<br \/><strong><br \/>MIT DEN MITTELN DER KUNST UND KULTUR<\/strong><br \/>kann vieles, bisher immer noch nicht erreichtes und weiter unm\u00f6glich erscheinende doch passieren und zum gemeinsamen Erlebnis werden.<\/p><p>Der Lokschuppen war einst ein Schandfleck, ein sogenannter, war eine Ruine und stand unmittelbar vor seinem Abriss.<br \/>Doch die Geschichte sonstiger Gerolsteiner, alter Schandflecke hat es nicht ereilt.<br \/>Denn zwischenzeitlich ist er mit reichlich \u00f6ffentlichen Mitteln und sehr viel pers\u00f6nlichem und unternehmerischem Einsatz zu einem Zentrum der deutschen Eisenbahntouristik geworden.<br \/>Sein anderer Glanz als Konzertort, als B\u00fchne von \u00fcberregionaler Bedeutung, als Event-location fand aber eine zwischenzeitliche, j\u00e4he Unterbrechung.<br \/>Was es immer an \u00dcber-Finanzierung gab, es war die Sache wert.<\/p><p>Und eine Unterbrechung als Kultur-Ort rechtfertigt dies \u00fcberhaupt nicht. Kultur ist nicht etwas, was Mal stattfindet und dann wieder eingestampft werden kann. Kunst &amp; Kultur ist die Basis des Zusammenlebens, ist der Kitt der Gesellschaften zusammenh\u00e4lt und macht einen Kontinent, ein Land, eine Region, eine Stadt, ein Dorf lebenswert.<\/p><p><span class=\"highlight\">Der Lokschuppen<\/span>\u00a0hat mit seinem Angebot den Nagel einer Notwendigkeit auf den Kopf getroffen. Und so soll es auch wieder sein.<br \/>Der Kultur-Lokschuppen kann sich nicht seiner b\u00fcrgerschaftlichen Verantwortung entziehen. Vieles und viele haben dazu beigetragen, dass es so und so kam. Nun erfordert die Fortsetzung dieser wunderbaren Kulturarbeit wieder dieses Zusammenkommen. Daran haben alle im Dialog, in ihrer Verantwortung und der jeweiligen Bereitstellung der erforderlichen Mittel beizutragen.<\/p><p><span class=\"highlight\">Eifel-Turm<\/span>\u00a0Hoch \u00fcber dem Lokschuppen, mit dem freien Blick ins Gerolsteiner Tal, die Dolomiten und die L\u00f6wenburg vor Augen, die Kasselburg zur Rechten, liegt mittendrin der Daasberg.<br \/>Der Ort vieler einstiger, weltber\u00fchmter Mineralien und Versteinerungen, ist auch ein Ort dem wohl ber\u00fchmtesten Eifeler-Enkelsohn eine Erinnerung zu errichten: ein Gerolsteiner Eifel-Turm.<br \/>Ganz so wie es das Pariser Original ist, bei Beibehaltung seiner \u00e4u\u00dferlichen Formgebung. Nur nicht ganz so gro\u00df\u2026.<br \/>Die innere Struktur in seiner durch Streben zackigen Bauart, imitiert in der Art des Typus der g\u00e4ngigen Mineral-Wasser-K\u00e4sten, machten dann die Erscheinung komplett.<\/p><p>Von dort aus, und der vieler, weiterer \u00d6rtlichkeiten mehr, ist sie sichtbar, die gro\u00dfe<\/p><p><span class=\"highlight\">Graue Platte des Brunnengel\u00e4ndes<\/span>\u00a0In spontan zu bewerkstelligenden Aktionen kann sich, vor all dem weiteren Tun und um die schutzbed\u00fcrftigen Quellen herum, auch was \u00e4ndern und die Platte zum bunten, vielf\u00e4ltigen Ausdruck von dem werden was alles m\u00f6glich ist.<\/p><p>Mit Farbe, Pinsel und guten Ideen best\u00fcckt kommen Gerolsteiner_innen zusammen und schreiben und malen auf den Beton was ihnen gef\u00e4llt. Von dem was kommen kann und soll, sp\u00e4ter auf die Platte und allgemein in ganz Gerolstein.<br \/>Social gardening macht die Platte komplett und wiederbelebt.<\/p><p>Eine tolle Art der Partizipation, ein Beginn viele Menschen zu begeistern, zum Mitmachen anzuregen an dem was es alles an wunderbaren M\u00f6glichkeiten der Beteiligung und Umsetzung in Gerolstein gibt.<br \/>Bis zur baulichen Umgestaltung des Brunnengel\u00e4ndes alln\u00e4chtens ausgeleuchtet und wohl m\u00f6glich noch von K\u00fcnstler_innen der Eifel erg\u00e4nzt, w\u00e4re die Platte auf einmal nicht mehr abweisend und tot, sondern der Quell Gerolsteiner Neu-Entdeckungen.<\/p><p><span class=\"highlight\">Gerolstein-Stadt der lebendigen Fassaden<\/span>\u00a0Nicht erst dem Journalisten Preute fielen die vielen Fassaden-R\u00fcckseiten entlang der Brunnenstr. auf. Wohl auch den vielen Eigent\u00fcmern \u00fcber die Jahre hinweg, so dass viel frische Farbe auf vorher abgebl\u00e4tterten Putz gekommen ist. Welches, ohne weiteres, seinen Charme besa\u00df.<br \/>Soll der Wandel kommen, soll die Hauptstr. mehr anziehend sein, dann kann sich an ihrem Zustand auch was ver\u00e4ndern.<\/p><p>Ihre Fassaden k\u00f6nnen bepflanzt werden, vertikal, wie dies besonders und \u00fcberall in Frankreich sehr popul\u00e4r und attraktiv ist.<br \/>Einzelne Fassaden k\u00f6nnen auch mehr aushalten, als nur einen, monochromatischen Anstrich. Wandgem\u00e4lde k\u00f6nnten kommen f\u00fcr einzelne, markante H\u00e4user.<br \/>Oder gar f\u00fcr die gesamte Fassadenfront, oder Teile der Brunnenstr. w\u00e4re ein Gesamt-Design an Farbgebung, an Motiv, artistisch, k\u00fchn, anregend eben, sehr attraktiv und aufwertend.<\/p><p><span class=\"highlight\">Stadt-Balkone &amp; Stadt-Fenster<\/span>\u00a0Gerolstein hat wie nat\u00fcrlich viele Orte die den Menschen phantastische Ausblicke g\u00f6nnen. Liegest\u00fchle an exponierten Stellen auf den Dolomitfelsen sind sch\u00f6ne, sonnige Pl\u00e4tze mit Weitsicht.<br \/>Zu den bereits meist allseits bekannten gibt es eine gro\u00dfe Auswahl von \u201ehidden places\u201c, von versteckten Orten die auch einer Herausstellung zu Stadt-Balkone w\u00fcrdig sind.<br \/>Der Daasberg ist einer, mitten in Gerolstein das Brunnengel\u00e4nde, oberhalb des Lissinger Kyllbogens der gerodete Hang, sind weitere, usw. usf.<br \/>Einige weitere liegen in der Altstadt, wie auf dem (noch) Parkplatz gegen\u00fcber vom \u201eAltes Rathaus\u201c. Beim Aufstieg zur L\u00f6wenburg ist der Felsvorsprung in halber H\u00f6he eine Option, genauso wie beim Treppensteigen zur St. Anna-Kirche die bereits existierende Nische.<br \/>Diese \u00d6rtlichkeiten mit ihren besonderen Sichtweisen auf die Stadt und die Landschaft k\u00f6nnen mit Stadt-Mobiliar aufgewertet werden. So eine zus\u00e4tzliche Aufenthaltsqualit\u00e4t aufweisen und nochmal mehr zum Verweilen und zur Entschleunigung einladen.<\/p><p>Dieses Mobiliar stellen bereits die Gerolsteiner WestEifelWerke her. Daf\u00fcr konnten sie bereits Design-Preise gewinnen. Verkauft wird es mit gro\u00dfem Erfolg in die ganze Welt.<\/p><p>Doch, wo ist es in Gerolstein selbst anzutreffen?<br \/>F\u00fcr jeden dieser einzigartigen Orte von Stadt-Balkone, Stadt-Fenster in Gerolstein k\u00f6nnten eigene Kreationen, passend zur jeweiligen Umgebung, konzipiert, gebaut und aufgestellt werden.<br \/>F\u00fcr Gerolstein w\u00e4re es sehr attraktiv, weiter anziehend und f\u00fcr die WestEifelWerke ein show-room von gro\u00dfer Au\u00dfergew\u00f6hnlichkeit w\u00e4re wie geschaffen.<\/p><p>Burg Gerhardstein, die L\u00f6wenburg Was immer noch das geographische Zentrum des alten Gerolsteins ist und markant \u00fcber ihr wacht, ist ein Ort der Andacht geworden.<br \/>Doch wer wei\u00df davon?<\/p><p>Ein Gro\u00dfteil der Burganlage hat seine eigene Historie \u00fcberlebt. Die Zeit hat sie weggehaucht.<br \/>Die Reste der Burg sind \u00fcber die letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte aus Gr\u00fcnden der Materialbeschaffung, der Sicherheit und Begehbarkeit derart geschliffen, nachgeformt und bebaut worden, dass eine weitere, tempor\u00e4re Inszenierung als nicht nachteilig f\u00fcr eine derartige historische St\u00e4tte gelten muss.<\/p><p>Da die Burg in ihrer \u00f6stlichen Anlage praktisch nicht mehr existiert, k\u00f6nnten tempor\u00e4re Bau-Inszenierungen, z.B. mit gro\u00dffl\u00e4chigen Planen, Teile dessen, was mal ein Schlo\u00df war, nachgeahmt werden. Beispielhaft wie das mit der Schinkel-Akademie und dem Stadtschlo\u00df in Berlin stattfand.<br \/>Schon w\u00e4re die Imagination von Antike, ein besonderer Spielort mit vielerlei Inszenierungen und ein bewusster Ort der Geschichte und ihre gelebte Andacht gefunden.<\/p><p><span class=\"highlight\">Kunst-Biennalen<\/span>\u00a0Innerhalb eines von der Touristik, besonders von Herr Bitschene, eingebrachten Konzepts, k\u00f6nnten in festen Zeitabst\u00e4nden, wie alle 2 Jahre, Kunst-Biennalen mit gro\u00dfen Ausstellungen im freien, \u00f6ffentlichen Raum stattfinden.<br \/>In denen eingeladene K\u00fcnstler_innen, als auch die partizipierenden Gerolsteiner_innen, ihre tempor\u00e4r ausgestellten Kunstwerke und Konzepte, ob klein oder riesig, vom k\u00fcnstlerischen Umgang mit Wasser und Licht in Gerolstein realisieren und als gro\u00dfes Ereignis \u00fcber den Sommer, oder den Winter hinweg dem Publikum aus nah und fern zeigen.<\/p><p><span class=\"highlight\">Erleuchtung Gerolsteins<\/span>\u00a0Die Beleuchtung der Wahrzeichen, der Natur- und Kulturdenkm\u00e4ler im Gerolsteiner Tal Nacht f\u00fcr Nacht, begeistern seit jeher Einheimische wie Touristen. Ein on-going Spektakel. Mag es das sein, dass die n\u00e4chtliche Erleuchtung das besondere ist, was die Menschen so sehr an Gerolstein bindet, fasziniert und anscheinend sogar den Ort wachsen l\u00e4sst?<\/p><p>In Abw\u00e4gung dessen, was mehr Licht auch an unmittelbarem Einfluss auf Fauna und Flora h\u00e4tte, so erzeugt das n\u00e4chtliche Illuminieren ohne weiteres bei den Menschen ein mehr an Ehrfurcht und Achtsamkeit. Viel mehr davon sind dann an f\u00fcr sich Motivation genug, allgemein der Natur und Kultur mit mehr Respekt zu begegnen.<br \/>Die positiven Erfahrungen erkl\u00e4ren den Menschen, jede\/r f\u00fcr sich, als zu Hause inmitten von Kultur und Natur, die dann, ergo, als Erstrebens- und sch\u00fctzenswert gelten.<br \/>Zur Erzeugung einer Gerolsteiner Selbstachtung und Vorbeugens gegen Zerst\u00f6rungen aller Art besteht in Gerolstein sehr viel Bedarf. Dazu kann sehr wohl eine weiter gefasste Beleuchtung, partielle Illuminierung zu viel mehr Kultur-Erfahrungen beitragen.<\/p><p>Gerolstein hat so viel mehr an Reicht\u00fcmern, die es w\u00fcrdig sind mit einer \u00e4sthetisch-k\u00fcnstlerischen, \u00f6kologisch-effizienten, zeitgem\u00e4\u00dfen und vor allem kreativen Licht-Design und light-art ins rechte Licht zu r\u00fccken.<br \/>Auch auf eine derartige Erleuchtung freuen sich ein neo-gotischer Bahnhof, eine katholische St. Anna Kirche im Steilhang, die Ober- und Unter-Wasser-Burg und die Dorfkirche in Lissingen, eine Hustley, eine zuk\u00fcnftig restaurierte Altstadt, die alte Stadtmauer, die Ruine selbst der L\u00f6wenburg, die Gr\u00fcnderzeit-Fabrik Oos, das eigentlich h\u00fcbsche Mauerbl\u00fcmchen Rondell, auch zuk\u00fcnftig Orientierung stiftende, symbolische Einfahrt-Portale am Stadtrand f\u00fcr Bahn- und Autoreisende und, last but not least, all das was ein kommendes Brunnengel\u00e4nde, der campus aqua, zu bieten hat.<\/p><p>Das \u00f6rtliche RWE muss dringend sein Image und Reputation aufpolieren. Sowohl am See, als auch zur Teil-Finanzierung von moderner, zeitgem\u00e4\u00dfer Beleuchtung kann sowas stattfinden.<br \/>Konzepte erstellen, die f\u00fcr Geldgeber \u00fcberzeugend sind, sind die Grundlage von gemeinsamen Tun.<\/p><p>Anhand der alln\u00e4chtlich mehr und mehr ausgeleuchteten Wahrzeichen, einer erlebbaren, real existierenden Gerolsteiner Traumwelt in jeder Nacht ist es nur noch 1 weiterer Schritt diese Wirklichkeit auch in eine Tageserfahrung zu \u00fcbertragen.<\/p><p>Derart Gro\u00dfes leisten zu k\u00f6nnen bietet eine weitere Finanzierungsoption die schon vor Jahren durch Gerolstein kursierte:<\/p><p>eine Landesgartenschau Rheinland-Pfalz. Sie hat das Potential diesen Flickenteppich des fragmentarischen Gerolsteins der brachliegenden, verkannten, vom Verkehr geplagten, von Abriss bedrohten Kulturg\u00fcter und der vielen Orte, deren Bedeutung bereits vorhanden sind zu einem gemeinsamen Zukunftsentwurf zusammen zu f\u00fcgen. Sie aufzuwerten, ihnen den geb\u00fchrenden Platz inmitten der Gesellschaft zu geben, mittels eines gr\u00fcn-bunten, lebendigen Bandes einer Stadt mit heilendem Wasser und ganz im Fluss.<\/p><p>RLP f\u00f6rdert nat\u00fcrlich auch so ein k\u00fchnes und gro\u00dfes Projekt der Landesgartenschau. Es braucht den \u00f6rtlichen Mut den Trott zu verlassen und \u00fcberzeugende Konzepte des Wandels und der nachhaltigen Einheit vorzustellen.<\/p><p>Gro\u00dfes kann passieren und Sie, alle k\u00f6nnen mit dabei sein.<br \/>Sie k\u00f6nnen Geschichte schreiben, in Gerolstein ein Erbe hinterlassen.<br \/>Das dann auch Ihren Namen tr\u00e4gt.<\/p><p>Gerolstein ist fertig zur stadt- und sozialr\u00e4umlichen Neu-Gestaltung.<br \/>Auf diesem Pfad kann Gerolstein eine Unterst\u00fctzung begleiten, die einer erfahrenen, kompetenten und einf\u00fchlsamen Moderation. So kann sehr wohl Deutschlands Hauptstadt des Mineralwassers zu einem Pilotprojekt heranwachsen, zu einer Modellstadt gedeihen, ein Ort des Gemeinwohls zum gemeinsamen Modellieren.<br \/>N\u00e4mlich wie Menschen und M\u00f6glichkeiten sich vor Ort zusammenfinden und was Besonderes daraus machen.<\/p><p>Mit Sicherheit wird sich dies in Gerolstein auch in seinen ureigenen Kr\u00e4ften, des Wassers, der Mineralien, der Luft, der einmaligen Landschaft und der gro\u00dfartigen Kultur wiederspiegeln.<br \/>So k\u00e4me dann doch der Geist der Jahrhunderte und Jahrtausende wieder aus der Flasche und stiege in die Zukunft auf.<\/p><p>Sofia Camargo &amp; Thomas EJ Klasen<br \/>Katzlerstr. 15 \/ 10829 Berlin ateliercamargoklasen[at]yahoo.de \/ 0177-4311304 \/ web: Gerolsteiner.land<\/p><p>Wollen wir alle was tun. Lassen wir keine Zeit verrinnen. Fangen wir an.<br \/>Z.B. mit einem FOTOWETTBEWERB. Nur Gewinner_innen wird\u00b4s geben.<br \/>Zeigen Sie uns Ihr Gerolstein. Seien Sie mit dabei und schie\u00dfen Sie 1 Foto. Immer heraus durch ein Fenster, eine offene T\u00fcr, oder dort wo Sie einen Spalt finden.<br \/>Aus Ihrem Haus, Ihrer Wohnung, von Ihrem Arbeitsplatz, aus dem Zug, aus dem Auto heraus in Richtung Gerolstein.<br \/>Woher auch immer, aus welcher Richtung, Ihr besonderes Motiv zeigt einen Teil von Gerolstein, zeigt Ihren Teil.<\/p><p>Senden Sie es an uns. Wir stellen sie alle aus, \u00f6ffentlich.<\/p><p><strong>Nachbarschaft Das Dorf-Prinzip<\/strong><br \/><strong>Wie ein Internet-Start-up das nachbarschaftliche Miteinander in Deutschland<br \/>verbessern will.<\/strong><br \/>Von Heike Faller. ZEITmagazin Nr. 5\/2018 28. Januar 2018,<\/p><p>Mit Mitte drei\u00dfig war Christian Vollmann am Ziel seiner W\u00fcnsche \u2013 und ungl\u00fccklich wie nie zuvor. Er hatte zwei Start-ups gegr\u00fcndet und mit dem Verkauf des einen so viel Geld gemacht, dass er auf unabsehbare Zeit nicht mehr w\u00fcrde arbeiten m\u00fcssen. Er hatte ein Haus gekauft, Berlin-Mitte, in dem er mit Frau und drei Kindern auf mehreren Etagen lebte. Er wollte seinen Eltern ein neues Auto schenken, aber die waren mit dem alten zufrieden. Er hatte so fr\u00fch alles erreicht, worauf er seit dem BWL-Studium hingearbeitet hatte, blo\u00df f\u00fchlte es sich anders an als erwartet: &#8220;Du hast immer nach diesem wirtschaftlichen Erfolg gestrebt, und dann ist er da, und du bist unzufrieden&#8221;, erinnert sich der Vierzigj\u00e4hrige an diese Zeit. &#8220;Auch sehr zum Leidwesen meines Umfelds.&#8221;<br \/>Er hatte ein Haus \u2013 aber er f\u00fchlte sich nicht zu Hause. In seiner Stra\u00dfe kannte er keinen Einzigen, er war immer in der Welt herumgeflogen oder hatte gearbeitet. Sein Traum war verwirklicht, jetzt gab es keinen mehr. Wenn andere Gr\u00fcnder fragten, was sein n\u00e4chstes Projekt sei, h\u00e4tte er am liebsten gesagt: Ich bin in der Krise, keine Ahnung, was ich machen soll. Aber das verbiss er sich. Nur sein Bruder und enge Freunde wussten, wie frustriert er war. Ein Mensch, der alles hat \u2013 au\u00dfer einem Ziel.<br \/>Aber halt \u2013 eine Idee gab es. 2013 war Vollmann auf eine amerikanische Internet-Plattform namens nextdoor.com gesto\u00dfen. Die Idee hatte ihm sofort eingeleuchtet: Leute, die sich nicht kennen, kn\u00fcpfen online Kontakte zu Menschen aus ihrer Umgebung \u2013 ein Gegenmodell zu Facebook, das die sozialen Interaktionen ins Globale und Virtuelle ausweitete. Was es hei\u00dft, in der Umgebung fremd zu sein, erlebte er ja gerade am eigenen Leib.<br \/>Vollmann hat immer gerne Leute zusammengebracht, von denen er glaubte, dass sie sich verstehen k\u00f6nnten: &#8220;Zu sehen, wie es funkt \u2013 das bereitete mir ein tiefes Gef\u00fchl der Zufriedenheit.&#8221; Die Vorstellung, \u00fcberall in Deutschland Zufallsbegegnungen zu schaffen, gefiel ihm: &#8220;Der eine kommt, um eine Bohrmaschine auszuleihen. Oder einer hat den Forchheimer Teil der N\u00fcrnberger Zeitung, und der andere hat den Erlanger Teil, und im Gespr\u00e4ch merken sie, dass sie etwas gemeinsam haben.&#8221;<\/p><p>Vollmann schwebte ein Ort vor, &#8220;den Nutzer mit ihren eigenen Inhalten f\u00fcllen&#8221;. \u00a9 Marian Lenhard<br \/>Er fragte einige Investoren, was sie von einem deutschen Nachbarschaftsnetzwerk hielten, doch die waren skeptisch. Er sprach mit seinem j\u00fcngeren Bruder Michael. Michael, 35, hatte bereits eine Arbeit, die ihn erf\u00fcllte: Projektleitung bei Ashoka, einem weltweiten Netz von Unternehmern, die gemeinn\u00fctzig Firmen und Projekte f\u00f6rdern. &#8220;Ich lag ihm st\u00e4ndig in den Ohren: Michael, diese Nachbarschaftsidee geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte wissen: Ist es eine Gesch\u00e4ftsidee? Oder sollte ich es eher als gemeinn\u00fctzige Plattform aufziehen? Vor allem aber wollte ich h\u00f6ren: Das ist super, mach das.&#8221; Irgendwann, sie sa\u00dfen zusammen in der Sauna, nannte Michael ihm den Namen eines Gr\u00fcnders, der mit Unternehmen mit h\u00f6herem Zweck schon viel Erfahrung hatte: Till Behnke, 38. Er hatte vor zehn Jahren in Berlin die sehr erfolgreiche Spenden-Website betterplace.de gegr\u00fcndet.<br \/>Als Vollmann schlie\u00dflich Behnke von seiner Idee &#8220;Betriebssystem f\u00fcr Nachbarschaften&#8221; erz\u00e4hlte, war dieser begeistert. &#8220;Er hat sofort verstanden, dass wir uns eine Plattform vorstellen&#8221;, sagt Vollmann. Einen Ort, den Nutzer mit ihren eigenen Inhalten f\u00fcllen und f\u00fcr die Programmierer nach dem Open-Source-Prinzip eigene Programme schreiben k\u00f6nnten \u2013 f\u00fcr Carsharing etwa oder zum Lebensmittel-Retten. &#8220;Mir wurde klar, dass der perfekte Mitgr\u00fcnder vor mir steht.&#8221;<br \/>Erfolgreiche Internetfirmen helfen Menschen, Bed\u00fcrfnisse zu erf\u00fcllen: nach Freundschaft (Facebook), Ablenkung (YouTube), Liebe oder Sex (Tinder) oder Pizza Napoli (Deliveroo). Das Bed\u00fcrfnis, das eine Nachbarschaftsplattform aufsp\u00fcrt, ist weniger impulshaft, daf\u00fcr aber umso tiefer: sich da, wo man lebt, zu Hause zu f\u00fchlen.<br \/>In Deutschland kann das nach einem Umzug dauern. Menschen ziehen hier seltener um als etwa in den USA, entsprechend verk\u00fcmmert ist die Kultur des Kennenlernens. Wer neu ins Dorf kommt, braucht manchmal Jahre, um in der N\u00e4he Gleichgesinnte zu finden. In st\u00e4dtischen Mehrfamilienh\u00e4usern verbringen ganze Familien ihr Leben wenige Quadratmeter voneinander entfernt und bleiben einander fremd. Freunde vor Ort finden Zugezogene oft erst, wenn Kinder da sind, aber die Zeit bis dahin: eine soziale Durststrecke.<\/p><p>Dormitz ist eine Art Labor, in dem die Wirkung von nebenan.de getestet wird. 150 Haushalte sind bei der Plattform angemeldet. \u00a9 Marian Lenhard<br \/>Laut einer Marktforschung von Nextdoor, jener amerikanischen Plattform, deren Idee Vollmann kopierte, w\u00fcnschen sich in Deutschland je nach Alterskohorte zwischen 15 und 30 Prozent der Menschen mehr Kontakt zu ihren Nachbarn, in einer Stadt wie Hamburg kennen 39 Prozent der Einwohner keinen einzigen Nachbarn.<br \/>Vollmann betrieb seine eigene Marktforschung: Er klingelte bei den Nachbarn in seiner Stra\u00dfe und fragte: &#8220;W\u00fcrden Sie mir ihre E-Mail-Adresse geben, wenn ich ein Internet-Forum f\u00fcr unsere Stra\u00dfe programmiere?&#8221; 20 Leute sprach er an, 19 sagten Ja. Nur ein Rentner im Plattenbau gegen\u00fcber blieb skeptisch: Er habe schlechte Erfahrung mit dem Internet. Daf\u00fcr kannte Vollmann nun endlich seine Nachbarn.<br \/>Im April 2015 hatte Till Behnke den Vorschlag \u00fcberschlafen. Er sagte zu \u2013 unter einer Bedingung: Er wolle zwei Leute mitbringen, mit denen er eine eigene Firma hatte gr\u00fcnden wollen. Christian Vollmann wiederum wollte seinen Bruder Michael dazuholen. Immer wieder hatten sie dar\u00fcber gesprochen, irgendwann zusammenzuarbeiten: Christian, FDP-Mitglied, Absolvent der elit\u00e4ren Management-Uni in Vallendar, und Michael, Master der Lateinamerikanistik mit Erfahrungen in der Entwicklungshilfe. Jetzt sah es so aus, als k\u00f6nnte nebenan.de ihre Schnittmenge sein: ein Wirtschaftsunternehmen, das auch die Welt besser machen wollte<\/p><p>F\u00fcnf Gr\u00fcnder hatten sich gefunden.<br \/>Christian Vollmann und Till Behnke als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von nebenan.de, Matthes Scheinhardt, 44, als Head of Product, Ina Brunk, 34, als Kommunikationschefin. Sp\u00e4ter kam noch Sven Tantau, 37, als Technik-Chef dazu. Michael, der j\u00fcngere Vollmann, sollte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer einer Stiftung sein, die von nebenan.de mitfinanziert w\u00fcrde, die Nachbarschaftsprojekte in Deutschland f\u00f6rdern und gleichzeitig daf\u00fcr sorgen sollte, dass das Unternehmen seinen sozialen Zweck nicht aus den Augen verliert.<br \/>Drei Jahre sp\u00e4ter: In einer Fabriketage in Kreuzberg h\u00e4mmern vierzig Mitarbeiter auf ihre Keyboards ein. Neben dem Eingang sitzen Christian Vollmann und Till Behnke, ihnen gegen\u00fcber sitzt Michael Vollmann, der mit zwei Mitarbeitern die Stiftung f\u00fchrt. Am Kopfende des Raums: Bildschirme mit Diagrammen \u2013 Nutzerzahlen, Anmeldezahlen, R\u00fcckkehrer-Rate. Im Moment weisen alle Zahlen nach oben: nebenan.de w\u00e4chst um 50.000 Mitglieder im Monat.<br \/>Auf einer internen Karte ist sichtbar, wie weit die Eroberung des Landes schon fortgeschritten ist: Deutschland \u2013 ein Mosaik aus 30.000 Kreisen und Flecken, jeder ein Dorf oder ein Stadtviertel von ein paar Hundert bis ein paar Tausend Leuten, das als &#8220;Nachbarschaft&#8221; definiert wurde. Noch sind weite Teile des Landes grau und also unerschlossen. Vor allem mittlere und gro\u00dfe St\u00e4dte sind bereits bunt eingef\u00e4rbt, dazu einige versprengte D\u00f6rfer im Nirgendwo wie etwa das Heimatdorf der Vollmann-Br\u00fcder in Franken. Insgesamt sind jetzt etwa 800.000 Menschen in Nachbarschaften aktiv, warten darauf, dass sich mindestens zehn Leute finden, denn erst dann wird ihr Viertel er\u00f6ffnet. Weitere 150.000 m\u00fcssen noch per Zugangscode verifizieren, dass sie tats\u00e4chlich am angegebenen Ort leben. Wer sich in seinem Viertel anmeldet, in dem sich noch nicht gen\u00fcgend andere gefunden haben, erh\u00e4lt die Botschaft &#8220;Deine Nachbarschaft ist noch nicht er\u00f6ffnet&#8221; und kann dann losziehen und den Mitbewohnern seines Hauses oder seiner Stra\u00dfe einen vorformulierten Zettel mit einem Zugangscode in den Briefkasten werfen.<br \/>Wer mit seiner Anmeldung Erfolg hat, landet auf einer Seite in sanftem Lindgr\u00fcn. Jeder hat ein Profil, auf dem Interessen, Alter, Bild angegeben werden k\u00f6nnen und kann anderen Profilen private Nachrichten schreiben. Im Gegensatz zu Facebook befreundet man sich allerdings nicht mit einzelnen Usern, sondern liest mit, was die anderen Mitglieder einer Nachbarschaft posten. Auf einer Pinnwand erscheinen die Beitr\u00e4ge. Wer in einer Stadt lebt und s\u00e4mtliche umliegenden Viertel zugeschaltet hat, sieht etwa einen neuen Eintrag pro Stunde. Kein Algorithmus sortiert sie vor, sie erscheinen chronologisch: Jemand hat etwas zu verschenken, jemand sucht einen Babysitter, Leute gr\u00fcnden einen Spieleabend \u2013 solche Sachen. Wem ein Beitrag gef\u00e4llt, kann diesen mit einem &#8220;Danke&#8221; belohnen \u2013 die W\u00e4hrung von nebenan.de.<br \/>&#8220;Eigentlich sind es banale Dinge, aber wenn das zehntausendfach passiert, kann es gesellschaftsver\u00e4ndernde Wirkung haben. Nach dem Motto: H\u00f6rt auf zu n\u00f6rgeln und immerzu Angst zu haben, und fangt an, etwas zu tun. Jeden Tag eine gute Tat, wie bei den Pfadfindern&#8221;, sagt Christian Vollmann (der als Kind in Franken tats\u00e4chlich ein Pfadfinder war).<br \/>Irgendwo in einer Ecke des Lofts sitzt Franziska B\u00f6ttger, 34. Mit Strickpulli und Holzanh\u00e4nger sieht sie aus wie eine Sozialarbeiterin, und genau das ist sie: Community-Managerin von nebenan.de, zust\u00e4ndig f\u00fcr etwa 600 Beschwerden, die pro Monat hier eingehen. Einer Frau wurde vom Nachbarn angeboten, ihr Fahrrad zu reparieren \u2013 jetzt ist der Nachbar samt Fahrrad unauffindbar. B\u00f6ttger schickt eine Mail. Ein tiefreligi\u00f6ser Nutzer hat auf nebenan.de eine gefakte Halloween-Veranstaltung gepostet, die nur dazu diente, herauszufinden, welcher seiner Nachbarn an dem &#8220;Heidenfest&#8221; teilnimmt \u2013 jetzt wundert er sich \u00fcber den Shitstorm. Eine Rentnerin aus Brandenburg wollte ihre Nachbarin ermahnen, ver\u00f6ffentlichte aber statt einer pers\u00f6nlichen Nachricht versehentlich eine Botschaft an der Pinnwand \u2013 wieder ein Shitstorm. &#8220;Sie ist halt kein Digital Native&#8221;, sagt B\u00f6ttger. Vor ein paar Wochen hat sie die alte Dame ins Kreuzberger Loft eingeladen, um ihr ein paar Funktionen zu erkl\u00e4ren.<br \/>Nutzer, die von anderen besonders h\u00e4ufig mit &#8220;Danke&#8221; bedacht werden, werden von nebenan.de f\u00fcr ein Engagierten-Forum freigeschaltet, auf dem sie sich austauschen k\u00f6nnen. B\u00f6ttger kennt viele von ihnen mit Vornamen. &#8220;Danke, Karl-Heinz&#8221;, sagt sie, wenn einer der Heavy User wieder mal eine Idee f\u00fcr eine neue Funktion hat, &#8220;ich leite das mal an unser Produktteam weiter, wir m\u00fcssen schauen, wie das hier in unsere Arbeit reinpasst&#8221;. Und: &#8220;Die Grenze zwischen engagiert und \u00fcberengagiert ist manchmal schmal.&#8221;<br \/>Auch die Mutter der Vollmann-Br\u00fcder wollte mitmachen, als nebenan.de im Januar 2016 die erste Nachbarschaft er\u00f6ffnete. Doch die S\u00f6hne vertr\u00f6steten sie. Marianne Vollmann, 67, und ihr Mann Josef, 72, leben in einem D\u00f6rfchen bei Erlangen, das Unternehmen konzentrierte sich jedoch zun\u00e4chst auf St\u00e4dte, schlie\u00dflich sa\u00df ihnen der amerikanische Konkurrent Nextdoor im Nacken, der auf den europ\u00e4ischen Markt dr\u00e4ngte. &#8220;Wobei: Zwei, drei D\u00f6rfer hatten wir, und weil\u2019s da echt gut lief, hab ich irgendwann zu Mama gesagt: Mach mal&#8221;, erz\u00e4hlt Christian Vollmann. Und so kam es, dass Marianne Vollmann im Herbst 2016 durch die Stra\u00dfen von Dormitz lief und 800 Einladungszettel in Briefk\u00e4sten warf. Heute sind etwa 150 der 930 Haushalte angemeldet, viele von ihnen Zugezogene. Dormitz ist damit eines der am st\u00e4rksten durchdrungenen D\u00f6rfer, eine Art Labor, in dem die Wirkung der Plattform getestet wird. Im Oktober 2017 haben die Vollmanns dann ein paar Nebenan-Mitglieder ins Gasthaus Gr\u00fcner Baum eingeladen, um dar\u00fcber zu reden, wie die Firma ihrer S\u00f6hne das Miteinander ver\u00e4ndert hat.<br \/>&#8220;Viele Leute in der Stra\u00dfe kannte ich nicht mit Namen&#8221;, sagt Cara Spiegelhauer-Peabody, 70, die 1981 ihres Mannes wegen nach Dormitz kam. Seit sie sich auf der Plattform angemeldet hat, kennt sie mehr Leute in dem Ort. Au\u00dferdem ist sie \u00fcber nebenan.de eine Lampe, zwei B\u00fccherregale und zwei Koffer losgeworden, und die Veranstaltungen des BUND, dem sie angeh\u00f6rt, seien nun besser besucht, sagt sie, weil sie auf der Plattform angek\u00fcndigt werden.<br \/>Christel Kindler, 69, lebt erst seit drei Jahren in einer Nachbargemeinde. Sie suchte \u00fcber die Plattform einen Pkw-Anh\u00e4nger und fand einen neuen Freund, eine von zwei Freundschaften, die sie vor Ort geschlossen hat.<br \/>Marianne Vollmann wei\u00df von einer verschenkten Birnenernte, von verliehenen Gl\u00fchweint\u00f6pfen und Betonmischmaschinen. Und sie hat eine Nachbarin kennengelernt. Seit zwanzig Jahren lebte man in derselben Stra\u00dfe und kannte sich kaum. \u00dcber die Plattform bekam Frau Vollmann pl\u00f6tzlich eine pers\u00f6nliche Nachricht. Die Nachbarin erz\u00e4hlte von ihrer Tochter, die gerade ausgezogen sei. Vollmann schrieb zur\u00fcck. Per Mailbox entstand quer \u00fcber die Stra\u00dfe ein reger Austausch: &#8220;Das ist eine tiefsinnige, tolle Frau.&#8221;<br \/>Auch neue Gruppen haben sich \u00fcber nebenan.de in Dormitz gefunden, es gibt eine Fahrradgruppe, einen Spieleabend, eine Laufgruppe, einen Stammtisch, eine Gruppe f\u00fcr Waldspazierg\u00e4nge. Solche Treffs gab es zwar auch ohne Internet. Nur eben nicht so viele.<br \/>Die \u00e4lteste Dormitzerin auf nebenan.de ist eine 83-J\u00e4hrige, die \u00fcber die Plattform B\u00fccher verschenkt. \u00dcberhaupt haben viele \u00c4ltere, laut Marianne Vollmann, schon gefragt, ob nebenan.de &#8220;wirklich nur \u00fcbers Internet geht&#8221;. Frau Vollmann sagt dann: &#8220;Ich muss mal mit Christian sprechen, ob da nicht irgendwas gemacht werden kann. Ich bin selber schon am Gr\u00fcbeln.&#8221; Doch selbst wenn dabei nur eine Rubrik im Anzeigenblatt herauskommen sollte \u2013 &#8220;es hat dazu gef\u00fchrt, dass auch die alten Leute sagen, ich will dabei sein, ich m\u00f6chte wissen, was im Ort l\u00e4uft&#8221;.<br \/>Nach der Bundestagswahl war in Deutschland viel von Heimat die Rede. Davon, dass Menschen sich zu sehr den Kr\u00e4ften der globalen \u00d6konomie ausgeliefert f\u00fchlen \u2013 und nicht mehr gesch\u00fctzt von Grenzen, geborgen in einer verbindlichen Definition des Wir.<br \/>Kann es sein, dass die Antwort auf solche Verlorenheit nicht im Nationalen liegt, sondern noch n\u00e4her: im Dorf, in der Wohnstra\u00dfe, der direkten Umgebung?<br \/>In Dormitz lag die Zweitstimmenquote der AfD jedenfalls bei 8,7 Prozent, also weit unter dem bayerischen Durchschnitt von 12,4 Prozent.<br \/>Matthias Fuchs, zweiter Ortsvorsteher, der in der Runde sitzt, die die Vollmanns im Gasthaus Gr\u00fcner Baum zusammengetrommelt haben, glaubt: &#8220;Vielleicht kann ich durch Nachbarschaftsplattformen ein Abdriften verhindern.&#8221; Und Markus M\u00fcller, ein Zugezogener und Mitglied auf nebenan.de: &#8220;F\u00fcr die Heimat bin ich als Einzelner schon selber zust\u00e4ndig.&#8221;<\/p><p>Christian (links) und Michael Vollmann in ihrem Heimatdorf \u00a9 Marian Lenhard<br \/>Noch verdient nebenan.de kein Geld. Das Kapital betr\u00e4gt acht Millionen Euro, neben Christian Vollmann und einigen fr\u00fchen Investoren stiegen im Sommer 2016 der Burda-Verlag und ein deutscher Wagnis-Kapitalgeber mit je 17 Prozent ein. Zwei weitere Finanzierungsrunden sollen folgen, Ende 2018 will das Unternehmen erste Ums\u00e4tze machen, mit &#8220;Anzeigen f\u00fcr Produkte lokaler Gewerbetreibender&#8221;. Sie sollen die Plattform finanzieren, und zwar ohne dass personenbezogene Nutzerdaten gesammelt werden: blo\u00df Werbung lokaler Betriebe f\u00fcr die Leute vor Ort \u2013 so wie man sie aus den Gelben Seiten und den Lokalzeitungen kennt.<br \/>Seit 2017 ist der amerikanische Konkurrent Nextdoor auch auf dem deutschen Markt. Vermutlich wird sich nur eine Plattform durchsetzen. Noch hat nebenan.de in Deutschland etwa 50-mal mehr Mitglieder. Doch die US-Firma hat einen B\u00f6rsenwert von 1,1 Milliarden Dollar in den USA, Insider gehen dort von 15 Millionen aktiven Nutzern aus. Vollmann glaubt trotzdem, dass nebenan.de in Deutschland nicht aus dem Markt vertrieben werden wird, so wie Studi-VZ einst vor Facebook kapitulierte. Auch weil es f\u00fcr die Nutzer, die ja echte Namen und echte Adressen preisgeben sollen, vertrauenserweckender sei: &#8220;Die Datenschutzbestimmungen sind europ\u00e4ische, wir zahlen in Deutschland unsere Steuern.&#8221;<br \/>Dass die Firma von Anfang an auch einem guten Zweck dienen sollte, zahlt sich jetzt imagem\u00e4\u00dfig aus: Im Sommer hat sie den Deutschen Nachbarschaftspreis f\u00fcr vorbildliche Nachbarschaftsprojekte ausgeschrieben, Innenminister Thomas de Maizi\u00e8re \u00fcbernahm die Schirmherrschaft, 50.000 Euro Preisgeld wurden schlie\u00dflich auf diverse Nachbarschaftsfeste, B\u00fcrgerbusse und Dorfladen-Kooperativen verteilt. Im Fr\u00fchling ist ein deutschlandweiter &#8220;Tag der Nachbarn&#8221; geplant, langfristig will die Stiftung helfen, Projekte, die in einem Viertel Erfolg hatten, im anderen schneller zu implementieren.<br \/>In Gro\u00dfbritannien hat Nextdoor 2017 die einheimische Nachbarschaftsplattform mit einem Millionendeal von unbekannter H\u00f6he gekauft. Was also, wenn Nextdoor ein Angebot macht, das nebenan.de nicht ablehnen kann? Christian Vollmann behauptet: Er wird nicht schwach werden. &#8220;Verkaufen ist keine Option: Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich mein Thema gefunden habe. Ich glaube, dass die Welt das braucht.&#8221;<br \/>Hinter der Geschichte: Heike Faller wurde vor einigen Monaten auf nebenan.de aufmerksam, als pl\u00f6tzlich ein Zettel an ihrer T\u00fcr auftauchte. Da sie in einem Dorf am Hochrhein aufwuchs, war ihr die Idee sofort sympathisch: Sie wurde Mitglied ihres Viertels in Prenzlauer Berg<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwjh0PnsmP_YAhVNY1AKHdnTDI0QFggnMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fzeit-magazin%2F2018%2F05%2Fnachbarschaft-deutschland-plattform-start-up&amp;usg=AOvVaw3HbaJSSeJo8r4b2MHarVTF\">link: ZEIT Magazin<\/a><\/p><p><strong><u>Sch\u00fcler wollen Wahlrecht ab der Geburt<\/u><\/strong><br \/><u><\/u><\/p><p>Die Sch\u00fclervertretung in Rheinland-Pfalz fordert vor der Bundestagswahl, das Wahlrecht zu senken. Das Wahlalter ab der Geburt sei angestrebtes Ziel.<\/p><p>Unmittelbar vor der Bundestagswahl hat die Sch\u00fclervertretung in Rheinland-Pfalz gefordert, auch Kindern und Jugendlichen das Wahlrecht zu geben. Jede Senkung des Wahlalters werde als richtiger Schritt zum Wahlalter ab der Geburt unterst\u00fctzt, hie\u00df es in einer am Freitag ver\u00f6ffentlichten Mitteilung der Landesvertretung f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Rheinland-Pfalz (LSV).<\/p><p>Das Geburtsjahr eines Menschen d\u00fcrfe nicht ausschlaggebend f\u00fcr demokratische Beteiligung sein. Ein politischer Wille k\u00f6nne auch im Alter von f\u00fcnf entstehen, argumentierte die Sch\u00fclervertretung. Eine Einflu\u00dfnahme von au\u00dfen, etwa von den Eltern, k\u00f6nne weder bei F\u00fcnfj\u00e4hrigen noch bei Erwachsenen ausgeschlossen werden. (dpa) FR, 22.9.17<\/p><p><u>Brief an VG B\u00fcrgermeister als offener Leserbrief:<\/u><br \/><strong>S.O.S. OOS<\/strong><\/p><p>Geehrter Herr Pauly.<\/p><p>Sehr wohl m\u00f6glich erging es Ihnen wie vielen mehr als Sie die Pl\u00e4ne von Firu und Faco in ihren Details zum gew\u00fcnschten Stadtumbau Gerolsteins erfuhren: so geht\u2019s nicht!<\/p><p>Unseren Entwurf zur Stadtentwicklung, welcher diesem aktuellen Prolog folgt und Ihnen sicherlich auch bisher nicht verborgen blieb, hat, obwohl ohne Mandat und Auftrag, ohne Zusatz eines Planungsb\u00fcros o.\u00e4.m. und obendrein als b\u00fcrgerschaftliches Engagement verfasst, eine Welle positiver Resonanzen erzeugt.<br \/>Vieles ist seit dem April passiert, viele haben sich mit dem Expos\u00e9 im Hintergrund aus der Deckung gewagt und Positionen bezogen.<\/p><p>Ende August waren wir bei GEROLSTEINER geladen; luden selbst Gerolstein zur Stadterkundung ein, wodurch spontan sich 10 fach-kompetente B\u00fcrger_innen zu einer Aktionsgruppe mit fester Zielsetzung bildete; lernten in einer langen Unterredung mit Lena Marx das Wesen des 3-j\u00e4hrigen Integrationsprojektes und seiner enormen Potentiale und Bundes-F\u00f6rdermittel f\u00fcr Gerolstein kennen; trafen normale B\u00fcrger_innen und solche deren Arbeitswelten in der Kultur, im Tourismus und Hotellerie, im Handel, im Bau u.v.m. beheimatet sind; zu guter Letzt folgte ein langes Gespr\u00e4ch mit dem Stadtb\u00fcrgermeister.<br \/>Ausnahmslos wurde eine grosse Distanz zu den bisherigen, offiziellen Planungen vermittelt. Eine \u00dcberbauung Deutschlands gr\u00f6sster und schmackhaftester Quellen mit kommerziellen Profanbauten ist schlichtweg eine groteske Phantasie. \u00dcberall riecht es nach der Erf\u00fcllung von Partikularinteressen. FIRU, ECE und Prof. Steinebach sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Nichts deutet auf den grossen Gewinn f\u00fcr Gerolstein und seine B\u00fcrger_innen hin. St\u00e4dtebauliche S\u00fcnden Sarresdorfs w\u00fcrden wiederholt, im Ort gespiegelt und Nachhaltigkeit, demographischer Wandel, Mobilit\u00e4tswandel, Pariser Klimaschutzabkommen und letztendlich Ideen einer Kommune wieder mehr Gemeinsinn, Gemeinschaftswohl und Zusammensein durch ein derart umfangreiches Unternehmen wie des Stadtumbaus zu erm\u00f6glichen fehlen bisher total.<\/p><p>Stellt sich die Frage: wer hat den Mut es \u00f6ffentlich zu sagen, dass es so wie bisher nicht weiter geht?<br \/>Seien Sie so mutig, vision\u00e4r, treu zu den Gerolsteiner_innen und seien Sie Teil eines Wandels den Gerolstein so sehr verdient und so sehr dringend ben\u00f6tigt. W\u00e4re es nicht auch Ihre Pflicht mit den reichen Erfahrungen und \u00fcberregionalen Erkenntnissen als langj\u00e4hriger Verbandsgemeinde-B\u00fcrgermeister den Mangel \u00f6ffentlich zu machen und Ideen zu sammeln wie den Fehlentwicklungen, die die aktuelle Misere erst erm\u00f6glicht haben, abgeholfen werden kann?<br \/>Schlussendlich sind wir alle verantwortlich, mit oder ohne Amt. Wir alle sind B\u00fcrger_innen einer einzigen Welt.<\/p><p>GEROLSTEINER wird in der Kommunikation \u00fcber den regionalen Tellerrand hinaus eine Deckelung seiner Quellen mit einem Supermarkt niemals rechtfertigen k\u00f6nnen. In Zeiten in denen selbst Coca Cola Bio-Produkte herstellt ist die weite Welt ausserhalb eine andere als es viele in Gerolstein wahr haben wollen oder gar bemerkt haben. Aber auch das endet!<br \/>Um GEROLSTEINER herum entst\u00fcnde ein desastr\u00f6ses Bild, ein Imageschaden gr\u00f6sserer Dimension. Dass ihnen ihre Quellen weniger wichtig sind als der blanke Profit, dass GEROLSTEINER letztendlich k\u00e4uflich ist, sich somit seiner unabh\u00e4ngigen Stimme beraubt, sie begr\u00e4bt, erg\u00e4be unweigerlich weniger Geh\u00f6r bei der immer akuter werdenden Sicherung ihrer Quellen, bedroht durch Raubbau an ihrem Speicher und Filter durch Lavaabbau und Wasservergiftungen durch G\u00fcllebelastungen einer konventionellen Landwirtschaft. Wo doch die Eifel mit ihrem Umfeld von Br\u00fcssel bis Bonn, von K\u00f6ln bis Luxemburg das Land w\u00e4re eine Landwirtschaft auf Bio-Basis zu ern\u00e4hren.<br \/>Forciert die Gerolsteiner Politik ein Kommerzareal auf dem Brunnengel\u00e4nde so bereitet sie GEROLSTEINER ein ernsthaftes Problem. Und umgekehrt sich selbst.<\/p><p>Eine Landesregierung wird nach den desastr\u00f6sen Erfahrungen in der Provinz um den N\u00fcrburgring, im Hunsr\u00fcck, mit dem Flughafen Hahn mit einem, vergleichbar auch kleineren, Vorhaben des Stadtumbaus in Gerolstein sich h\u00fcten die Stadt weiter zu unterst\u00fctzen in den bisherigen Planungen einer offensichtlichen Verneinung von Zukunftsf\u00e4higkeit.<br \/>Sollte es in Mainz noch nicht angekommen sein, so ist dort darauf hinzuweisen. Denn schliesslich geht\u2019s auch um deren Zukunft, die Bewahrung von aufrichtigen F\u00f6rderungen von Stadtentwicklung und um die Sicherung vor Steuerverschwendungen.<\/p><p>Trotz alledem geht vorerst in Gerolstein im Sinne einer Selbstkasteiung das Groteske noch weiter.<\/p><p>Aus aktuellem Anlass folgt daher im Wortlaut ein Leserbrief zu den<br \/>Geschehnissen und Meldungen rund um die Drahtwarenfabrik:<\/p><p><u>Leserbrief kurz vor der Bundestagswahl Sep. 2017<\/u><br \/><span class=\"highlight\">S.O.S. OOS<\/span><br \/>Wenn denn Investoren dar\u00fcber entscheiden,<br \/>ob etwas erhaltenswert ist,<br \/>was einen Ort pr\u00e4gt und ihn lebenswert macht,<br \/>dann brauchen wir weder eine Verwaltung,<br \/>noch eine gew\u00e4hlte Politik<br \/>und Gerolstein noch weniger Millionen und lange Debatten f\u00fcr und um einen Stadtumbau.<br \/>All das ist dann schon entschieden.<\/p><p>Das demokratisch erm\u00e4chtigte Gerolstein t\u00e4te gut daran seinem Souver\u00e4n mitzuteilen,<br \/>wer, was in detaillierten Pl\u00e4nen anstelle einer dann in die Ewigkeit verschwundenen Drahtfabrik<br \/>vorhat zu errichten.<br \/>Ein mit grossen und sch\u00f6nen Bauten \u00fcbers\u00e4tes Gerolstein t\u00e4te gut daran zu wissen,<br \/>ob es stadtpr\u00e4gende Geschichte eintauschen m\u00f6chte gegen Investorentr\u00e4ume, die, wie<br \/>im Falle von Calluna und Sarresdorf nur mehr ein \u00c4rgernis sind.<br \/>Das eine ist bald eine Ruine, das andere ruiniert die Kernstadt Gerolstein.<\/p><p>Das Dilemma ist die Zwanghaftigkeit heutigen Bauens und<br \/>ein stetiger Abbau von Kultur im \u00f6ffentlichen Raum.<br \/>Die auf Gier nach Effizienz und Geiz an Sch\u00f6nheit, Ausdruck und W\u00e4rme<br \/>ausgerichtete Architektur heutiger (Gross-) Bauten<br \/>kann nicht statthalten mit der \u00c4sthetik alter Bauten.<br \/>Andernorts w\u00fcrden diese Bauten gepflegt, wie wir es unseren Vorfahren zuteil kommen lassen.<br \/>Stadt ist der K\u00f6rper in dem wir leben, er braucht unsere F\u00fcrsorge und Anteilnahme.<\/p><p>Sodann stellt sich die Frage, was m\u00f6chte eine Gerolsteiner B\u00fcrgerschaft was von<br \/>ihrer Epoche in die Geschichte eingeht?<br \/>Der Abri\u00df der historischen Eisenbahn nach Pr\u00fcm, wohl auch nach Daun,<br \/>der Abri\u00df der historischen Betriebsst\u00e4tte Brunnengel\u00e4nde,<br \/>der Abri\u00df der Hochbr\u00fccke, der Abri\u00df des historischen Hotels Kaiserhof,<br \/>der Abri\u00df von Stadth\u00e4usern zur Schaffung von sog. Stadtbalkonen,<br \/>der Abri\u00df der historischen und letzten Industriearchitektur der Gr\u00fcnderzeit, der Drahtwarenfabrik?<\/p><p>Am Ende dieser Ereigniskette ist Gerolstein nur mehr platt und ein austauschbarer Autobahnzubringer<br \/>wie Tausende andere auch.<br \/>Bekanntermassen kann es auch anders enden, weitergehen, sich entwickeln.<br \/>Dazu gibt es Nutzungs-Konzepte und Finanzierungsm\u00f6glichkeiten.<\/p><p>Auch wenn Berlin fern ist, die Wahl dennoch so nah,<br \/>die regionalen Kandidaten t\u00e4ten gut daran ihre Sicht von regionaler, zukunftsf\u00e4higer Entwicklung,<br \/>am Fallbeispiel Gerolstein, ihrem Souver\u00e4n mitzuteilen.<\/p><p>Auf die Einw\u00e4nde Herrn Bongartz darauf nun als Demokraten die Beschl\u00fcsse des Bauausschusses zu respektieren und deshalb sich aus den st\u00e4dtischen Belangen heraus zu halten wurde von uns nachfolgend erg\u00e4nzt:<br \/>\u2026.Demokratie hat viele Facetten mehr die weit \u00fcber Abstimmungen in Parlamenten oder Aussch\u00fcssen hinaus gehen.<\/p><p>Beispielhaft: Auf dem Tempelhofer Feld in Berlin, als Teil des weltweit ersten Interkon-tinentalflughafens Tempelhof, zeigten wir, \u00f6rtliche Aktionsgruppen,, der Berliner B\u00fcrger-schaft, dass es zum Plan des Senats einer Bebauung sehr wohl weit mehr an Optionen geben kann.<br \/>Und die Menschen konnten \u00fcberzeugt werden trotz massiver Senatshysterie und angeblicher Alternativlosigkeit und folgten der B\u00fcrgeridee in einem Volksentscheid im Mai 2014. \u00dcber 739.000 Stimmen, bzw. \u00fcber 60% der W\u00e4hlenden entschieden sich gegen den Senatsplan und f\u00fcr den B\u00fcrgerplan.<br \/>Zwei Jahre sp\u00e4ter versuchte der Senat das durch den Volksentscheid verabschiedete Gesetz in Teilen zu \u00e4ndern. Auch dies konnte praktisch g\u00e4nzlich abgewehrt werden.<br \/>Schlussendlich hatten die Berliner_innen von derart Volksvertreter genug und w\u00e4hlten diesen Senat ab. Die Zusammenarbeit ist nun mit einem SPD-Linke-B90Gr\u00fcne-Senat volksn\u00e4her und versteht sich wesentlich mehr auf die Belange der Bev\u00f6lkerung einzugehen, auch und beson-ders ausserhalb von Wahlen.<br \/>Bedurfte es denn einer derartigen Lektion, dass wichtige Entscheidungen einer Kommune nicht ohne die eindeutige Legitimit\u00e4t des Souver\u00e4n der Politik, dem Volk, entschieden werden k\u00f6nnen?<br \/>Eine lebendige Demokratie ist mehr als alle Jubeljahre Kreuze zu verteilen. Politikverdrossenheit und Abschweifen in Hass gegen alles andere sind Produkte auch und besonders einer intransparenten Politik.<br \/>Wenn Sie, die Stadt und die VG das letzte Industrie-Denkmal Gerolsteins, zudem ein architektonisch herausragendes und von pr\u00e4gender Geschichte f\u00fcr die Stadt, vom Angesicht dieser Erde verschwinden lassen wollen, dann ist es aufgrund der Dimensionen des Falls Ihre Pflicht dies in einer \u00f6ffentlichen Veranstaltung dem Souver\u00e4n Ihre Politik mitzuteilen und zu begr\u00fcnden.<br \/>Desweiteren ist es in dieser Veranstaltung und als Auslegung, im Sinne einer demokratischen Transparenz, von gr\u00f6sster Wichtigkeit dem Volk vor einem bisher angedachten Vorhaben der Nach-Bebauung in dieser Gr\u00f6ssenordnung den Gerolsteiner_innen anhand exakter Pl\u00e4ne mitzuteilen wer, was, wann mit welchen Mitteln und F\u00f6rderungen beabsichtigt umzusetzen.<br \/>Sind Sie sich ihrer Sache sicher, so sollte all das keine grosse Herausforderung sein.<br \/>Ohne weiteres ist ein integrierendes Wohnprojekt unterst\u00fctzungswert. Aber warum gerade an- (der)-Stelle der Drahtwarenfabrik? Das sind F\u00f6rder-Konditionierungen und vermeintliche Sachzw\u00e4nge die sich niemandem erschliessen. Best\u00fcnde Einsturzgefahr h\u00e4tten nicht bis vor kurzer Zeit die R\u00e4umlichkeiten noch als Lager benutzt werden k\u00f6nnen. Die Kontaminierung des Bodens ist zudem beinahe ein alter Hut und m\u00fcsste schon l\u00e4ngst korrigiert sein, mit und ohne \u00dcberbau. Warum GEROLSTEINER bis heute darauf wartet ist ein Geheimnis welches sich nicht erkl\u00e4rt. Haben dort zudem Menschen unter Zwang im Krieg ihr Leben lassen m\u00fcssen, dann ist dort im\/am existierenden Bauk\u00f6rper eine Gedenkst\u00e4tte zu errichten.<br \/>Es nutzt wenig im Rathaus sehnsuchtsvolle Fotos alter Geb\u00e4ude, besonders auch alter Industriegeb\u00e4ude, aufzuh\u00e4ngen und bedeutungsschwanger die alten, sch\u00f6nen Zeiten zu beschw\u00f6ren, oder es nur zu suggerieren, wenn daraus keine Lehren entwachsen. Eine kunstvolle Erinnerung anstelle der Fabrik zu errichten geschieht andernorts weil etwas durch ein Ungl\u00fcck in der Geschichte verloren ging. Hier ist es ein Teil der Abri\u00dfplanung.<br \/>Die Motivationen einen Abri\u00df zu wollen scheint doch eher darin begr\u00fcndet zu sein, dass es weder Mut noch Konzepte auf Seiten der Abri\u00df-Entschiedenen gibt f\u00fcr eine neue Entwicklung in alten Gem\u00e4uern. Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Neunutzung und Finanzierungsm\u00f6glichkeiten dazu sind Ihnen, sind allen bekannt. Weiteres kann folgen. Haben Sie die Gr\u00f6sse und sammeln Sie alle Ideen bevor es zu sp\u00e4t ist und Sie sich verantworten m\u00fcssen.<br \/>Als gerade mal vor gut 100 Jahren mit finanziellen Mitteln und Willen aus weiter Ferne der Bau der Geschichte schreibenden Erl\u00f6serkirche mit einer entstehenden und bis heute vor Ort un\u00fcbertroffenen Gr\u00f6sse und demonstrierter christlich-kultureller Vielf\u00e4ltigkeit begann, ward gefunden in tiefer Erde beim Fundamentanlegen die \u00dcberreste einer pr\u00e4chtigen R\u00f6mertherme und Villa.<br \/>Was war geschehen, dass derart Erhabenes aus dem Altertum verschwinden konnte und nur mehr Fundamente \u00fcbrig blieben? Wohl lag es daran, dass der Mensch irgendwann ihren Wert nicht mehr erkannte, ihnen keine Zukunft mehr zusprach und sich gierig \u00fcber das Mauerwerk hermachte. Und alles war abgerissen und vergessen. Es wurde der Menschheit beraubt. Wenn nicht wenigstens Reste \u00fcbrig geblieben w\u00e4ren die auf Initiative Ortsfremder entdeckt wurden.<br \/>Wir alle freuen uns an dem was \u00fcbrig blieb und wundern uns dennoch dar\u00fcber, warum Vor-fahren so unbewusst und Geschichts-vergessen sein konnten. All das soll sich wiederholen\u2026?<br \/>Mag es sein, dass die einen, Kelten, R\u00f6mer, Preussen u.v.m. Aufbauten und die anderen es wieder einreissen?<br \/>Blaue Welle und Kyllrenaturierung zeigen den Weg des Wandels. Kinder gehen wieder in die Kyll baden. Menschen allen Alters, vieler Kulturen und Lebensentw\u00fcrfe treffen sich am Wasser, im \u00f6ffentlichen Raum und freuen sich an der neuen Gemeinsamkeit. Alles friedlich und vergn\u00fcgt. Jedem Menschen und gerade den Heimatverbundenen d\u00fcrfte doch bei diesem Anblick das Herz laut pochen und rufen lassen: davon mehr!<br \/>Im Zuge die Kyll zu den Menschen zu bringen, und umgekehrt, ist die Vision entstanden im Lissinger Kyllbogen \u00fcber die geplante, bei Hochwasser tempor\u00e4r entstehende Auenlandschaft, eine stetige Bedeckung des Areals hin zur Westeifel-Eisenbahnlinie mit Wasser zu erm\u00f6glichen. Der Idee eines solchen Sees w\u00fcrde Gerolstein eine derartig neue innerst\u00e4dtische Identifikation verleihen, dessen Faszination auch die Umweltministerin Hoeffgen als auch der Stadtb\u00fcrgermeister Bongartz teilen.<br \/>Diesen landschaftlichen Wandel kann sehr wohl auch die eigentliche Wasserburg Lissingen erreichen und sie wieder zu dem machen was sie \u00fcber fast 1000 Jahre war, seit 40 Jahren durch ein damals rationales Landschaftsverst\u00e4ndnis und funktionalen Stra\u00dfenbau aber nicht mehr: eine Wasserburg.<br \/>Wie nat\u00fcrlich b\u00f6te sich auf dem westlichen Hang am Lissinger Kyllbogen ein sehnlich erwarteter Hotelbau in green architecture an der die unter ihm liegende Bundestrasse einbettet, sie zum Schweigen br\u00e4chte und so erst dem ganzen Areal zwischen Gerolstein und Lissingen seine Genuss-und Wohlf\u00fchl-Qualit\u00e4ten erm\u00f6glichte und Verbindungen herstellte wo jetzt nur St\u00fcckwerk ist.<br \/>Zur Revitalisierung des Hotel Kaiserhof gibt es prinzipielle Bef\u00fcrworter, durch Lena Marx, als auch durch Dr. Bitschene. Einerseits ist ein durch die Mitarbeit von Migranten mit Fl\u00fcchtlingserfahrung wiederbelebtes und ein f\u00fcr sie als Ausbildungsbetrieb entstandenes Hotel, Hostel sehr wohl f\u00f6rderungsf\u00e4hig und t\u00e4te einen Beitrag dem demographischen Wandel durch den Verbleib von Menschen mit Fl\u00fcchtlingserfahrung entgegen zu wirken, aber auch um \u00fcberhaupt mal jungen Leuten ausserhalb des mainstream einen Ort von Freizeit und anderer Art von Begegnung zu erm\u00f6glichen.<br \/>Dar\u00fcber hinaus ist schlichtweg ein Hotel, ein Hostel des Kaiserhof DAS TOR zur Stadt, eine l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig zu reaktivierende \u00dcbernachtungsst\u00e4tte inmitten einer noch darbenden Innenstadt und gelegen genau gegen\u00fcber vom Bahnhof. Ein Flair von Stadt kann entstehen.<br \/>Dort k\u00f6nnten G\u00e4ste ankommen die bisher so gar nicht auf dem Schirm hiesiger Tourismusstrategen sind. N\u00e4mlich Menschen die die Eifel nicht mit dem Auto bereisen und hier ein H\u00f6her, Schneller, Weiter praktizieren, sondern solche die gar kein Auto besitzen, wie die grosse Mehrheit der st\u00e4dtischen Bewohner_innen, und sich entspannend der Historie, den ber\u00fchmten Quellen, wohl m\u00f6glich in einem nahen, dann entstandenem Spa, sowie den Menschen vor Ort ann\u00e4hern wollen.<br \/>Obwohl vielen Menschen in der Eifel die (lokale) Eisenbahn wie ein beinahe \u00fcberwundenes Relikt einer l\u00e4ngst verblichenen Vergangenheit vorkommt, es oft als ein Transport der Abgehangenen ansehen und selbst ihren eigenen 4 R\u00e4dern fr\u00f6nen, ist anderswo und eben auch in der Provinz l\u00e4ngst das Potential einer stetigen Zugverbindung wiedererkannt worden. Von Berlin bis Gerolstein in weniger als 6 (sechs) Stunden ist Standard. Zuerst mit dem ICE und anschliessend zur Entschleu-nigung mit dem RE oder RB.<br \/>Ganz im Gegensatz zu den Verlautbarungen eines Auto-Mobilit\u00e4ts-Landesamts-Leiters Harald Enders zur Hochbr\u00fcckenthematik und der Info der Bahn zur Nicht-Elektrifizierung der Gesamtstrecke als Ausweichbahn zum Rheintal-G\u00fctertransport mag es auf der Eifelstrecke doch noch grosse Ver\u00e4nderungen geben.<br \/>M\u00f6ge ein \u00f6ffentliches Amt der Mobilit\u00e4t Gerolstein erhalten bleiben und m\u00f6ge es denn tats\u00e4chlich sich umstellen und ausgerichtet sein auf den gesamten Aspekt aller Mobilit\u00e4tsformen, denn dann w\u00fcsste es wohl schon heute von den Planungen in NRW zur Umstrukturierung der K\u00f6ln-Trierer Eisenbahnverbindung, zumindest was es das dortige Bundesland anbelangt.<br \/>Im K\u00f6lner Stadtanzeiger stand dazu im August geschrieben:<\/p><p>\u2026.Stellen Weichen f\u00fcr die Zukunft: NVR-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Norbert Reinkober und Planungsfachmann Winfried Wenzel.<br \/>Diese unter dem Stichwort \u201eBahnknoten K\u00f6ln\u201c firmierende Untersuchung fordert die Verlagerung der Z\u00fcge der Regionallinien auf die Gleise der S-Bahn, so dass mehr Platz f\u00fcr Z\u00fcge im G\u00fcter- und Fernverkehr geschaffen wird. Daf\u00fcr muss dann auch die S-Bahn-Stammstrecke in K\u00f6ln auf eine dichtere Zugfolge von 2,5 Minuten ger\u00fcstet werden. Und die Regionallinien brauchen ebenfalls schnellere Z\u00fcge: Mit Dieselfahrzeugen ist das nicht zu schaffen, Elektro-Fahrzeuge m\u00fcssen her. Die Strecken RB 24 und RE 22 (K\u00f6ln-Gerolstein), RE 12 (K\u00f6ln-Trier) und RB 23 (Bonn-Bad M\u00fcnstereifel) sollen umger\u00fcstet werden.<br \/>Winfried Wenzel ist beim NVR f\u00fcr Planung und Betrieb zust\u00e4ndig. Er berichtet: \u201eDie Machbarkeitsstudie f\u00fcr die Voreifelbahn ist bereits weitgehend fertiggestellt.\u201c Von Bad M\u00fcnstereifel bis Bonn soll elektrifiziert werden. Das daf\u00fcr ben\u00f6tigte Einspeisewerk soll in Euskirchen errichtet werden. Derzeit geht man davon aus, dass es zwischen Euskirchen und Bonn einen 20 Minuten-Takt, von Rheinbach bis Bonn sogar einen Zehn-Minuten-Takt geben soll.Das Einspeisewerk in Euskirchen hat den Vorteil, dass es ebenfalls f\u00fcr die Elektrifizierung von Kall bis K\u00f6ln genutzt werden kann. Diese Strecke RB 24 soll mit der RB 25 \u2013 K\u00f6ln-Gummersbach \u2013 zur Linie S 15 verschmolzen werden. Zwischen Euskirchen und Overath soll es einen 20 Minuten-Takt geben. Eine Machbarkeitsstudie wird demn\u00e4chst beantragt.<br \/><a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/28102158\">Quelle und link: K\u00f6lner Stadtanzeiger<\/a><\/p><p><u>Kommt der Fahrdraht nur bis Kall<\/u><br \/>dann sind weiterf\u00fchrende Z\u00fcge eine technische Herausforderung, Austausch Elektro gegen Diesel, und daher w\u00e4ren Weiterfahrten eher die Ausnahme und nicht mehr die Regel. Das sollte allen klar sein.<br \/>Teil des Wahlprogramms des aktuellen Stadt-B\u00fcrgermeisters bezogen sich explizit auf die Verbesserungen von Eisenbahnverbindungen, besonders nach Norden. Da gilt es Wort zu halten.<br \/>Sollte das Umfeld in Gerolstein wenig sensibel f\u00fcr die Eisenbahn sein, so k\u00f6nnen \u00fcberregionale Allianzen helfen, wie mit Ihrem Parteikollegen, dem CDU Politiker Bernhard Kaster aus Trier.<br \/>Inwiefern sich die SPD f\u00fcr eine St\u00e4rkung der Eisenbahnen in der Eifel einsetzt ist indes eine Frage an f\u00fcr sich. Die Positionen der Linken und B90\/Gr\u00fcne sind eindeutig genug.<\/p><p>Wer die Bahnverbindung nach K\u00f6ln kennt und nutzt, wei\u00df, dass die S-Bahnlinie S15, zumindest bis in die Voreifel, kommen wird. Ein kurzer Takt und ein guter Bahn-Unterbau ab Kall erm\u00f6glichen eine schnelle Zugverbindung nach K\u00f6ln. Die Z\u00fcge sind in diesem Streckenabschnitt zumeist voll besetzt, in den Spitzenzeiten sogar \u00fcberf\u00fcllt. Daher ist eine Regierung und die Netzgesellschaft gefordert den Anforderungen und Anspr\u00fcchen einer modernen Gesellschaft gerecht zu werden.<br \/>In fr\u00fcheren Planungen war die mit Sicherheit kommende neue S-Bahn in die Vor-Eifel sogar bis J\u00fcnkerath ausgelegt. Dennoch ist und gilt Gerolstein als der passende Endpunkt des Verkehrsver-bundes Rhein-Sieg. Der ist gesetzt und wird st\u00fcndlich bedient. So soll es bleiben.<\/p><p>Dennoch hat der Grossraum Eifel mit den Dimensionen eines ganzen Bundeslandes effektiv nur 1 aktive Bahnlinie, die obendrein stark abgehalftert ist. Das ist einmalig in der Bundesrepublik. Andererseits hat die Eifel bezogen auf die Einwohnerzahl das dichteste Strassennetz.<br \/>In diesen Zeiten eines weltweiten Betrugs an Mensch, Tier und Gesundheit durch getricksten Diesel-antrieb gibt es seit dieser Woche ungeahnte Fonds der Bundesregierung zur Verbesserung des \u00d6PNV. In diesen Zusammenh\u00e4ngen sind dringend Unterredungen, gar Verhandlungen, mit NRW, dem NVR, dem SPNV und in Mainz zu f\u00fchren, so dass Gerolstein auch unter Strom zu stellen ist, zumindest aber die gesamte Bahnstrecke einen Zustand erlangt der einem modernen Transportmittel gerecht wird.<br \/>Da m\u00fcssen Sie einfach mal die ersten sein und einfordern.<\/p><p>Warum kann denn nicht auch ein wie die Ank\u00fcndigung eines zu erwartenden Messias verlautbarter Weiterbau der A1, als irrwitziger Parallelbau zur B51 in einer der d\u00fcnn besiedelsten Landstriche der Bundesrepublik, verkn\u00fcpft werden mit den Bedingungen einer Elektrifizierung und Ausbau auf komplette Zweigleisigkeit der Eifelstrecke?<br \/>Jedes aus der Provinz kommende Privatfahrzeug stellt die Ballungsr\u00e4ume vor enorme Herausfor-derungen. Es belastet Mensch und Umwelt mit Abgasen, es versiegelt den Boden weil es Strassen zum Fahren ben\u00f6tigt und Parkraum um es bis zur R\u00fcckfahrt abzustellen. Die eigene Reisefreiheit stets auf Kosten anderer, auf Kosten der Mehrheit? Das klingt nicht sehr christlich.<br \/>Nach Trier mit dem Zug zu reisen ben\u00f6tigt heutzutage fast 90 Minuten, anstatt 60 noch vor Jahren.<br \/>Es ist ein ewiges hin und her auf eingleisiger Strecke und Abwarten auf den Gegenzug. Das ist einer Alternative unw\u00fcrdig und \u00fcberdies ein Zustand wie seit Kriegsende.<\/p><p>Bedenklich wie ein allerortens bew\u00e4hrtes Transportmittel weiterhin missachtet wird, als g\u00e4be es pro Jahr in der BR nicht 30.000 Tote durch Feinstaubbelastung, unmittelbar 4000 Automobilverkehrstote, mit unglaublich stark steigender Tendenz, in RLP ganze 39% in diesem Jahr, und ein Landverbrauch ohne Ende durch immer mehr nur mehr Auto erreichbaren Handel.<br \/>Und gehandelt werden kann sofort um dieses Massensterben zu begrenzen. Es liegt auch in Ihrer Verantwortung. Der nahe Industriestandort Weinsheim, beispielhaft, wird immer gr\u00f6sser. Verschiedene Firmen m\u00f6chten 100 Mio. Euro investieren und Hunderte neuer Arbeitspl\u00e4tze schaffen. L\u00e4ge es nicht auf der Hand die vielen Besch\u00e4ftigten und die dort fabrizierten Massenprodukte, zur Entlastung der Eifel und ihrer Menschen von L\u00e4rm, Staub und Abgasen durch 1000e Autofahrten und LKW-Transporte, mittels Eisenbahn zu transportieren?<br \/>Weinsheim selbst besitzt einen eigenen Eisenbahnanschluss. Einzig m\u00fcsste er reaktiviert werden. Er ist im Besitz der Stadt. Handeln lindert Not und hilft Leben retten.<\/p><p>Zur Wiederbelebung der Innenstadt ist ein in ihr sich befindende Herberge unabdingbar. Zur weiteren Steigerung des Herzens der Stadt mit lebenswichtigen Besucherstr\u00f6men braucht es zus\u00e4tzlich eine Zusammenf\u00fchrung verschiedener Einkaufsm\u00f6glichkeiten die bisher vornehmlich in Sarresdorf beheimatet sind und dort ein v\u00f6llig deplatziertes Ensemble eines middle-west-shoppings \u00fcber die Jahre haben entstehen lassen. Wenn es denn Schandflecke geben sollte, dann ist dies ein Beweis f\u00fcr seine Existenz.<br \/>Dieses in ein Gemeinwohl-Gef\u00fcge wieder zu bringen ist die erkl\u00e4rte Absicht sehr vieler Gerolsteiner _innen, von Politik, Gewerbe, Gastronomie.<br \/>Es gilt das Heft des Handelns wieder in die eigenen H\u00e4nde zu nehmen und nicht weiter es offensicht-lich nicht ausreichend inspirierten und nie in Gerolstein angekommenen Planern zu \u00fcberlassen.<\/p><p>Hoffentlich gibt es gen\u00fcgend und qualitativ Ihnen, der Politik und der gesamten Verwaltung zuarbeitende Mitarbeiter_innen die wachsam sind f\u00fcr Infos ausserhalb des Radarschirms und F\u00f6rderprogramme im Land, im Bund und auf EU-Ebene sondieren. Wodurch sich gleichzeitig diese Arbeiten im Erfolgsfall selbst finanzieren k\u00f6nnen.<br \/>Zu den mehrfach erw\u00e4hnten F\u00f6rdert\u00f6pfen sei auch das Programm des Bundesarbeitsminis-teriums, dass der Sozialen Teilhabe, erw\u00e4hnt. Das BMUB steht dem nicht nach.<br \/>Auch sollte es dann wieder m\u00f6glich sein Informationen zum Stadtumbau in die web-site der Stadt und VG Gerolstein zu stellen, wo sie aktuell fehlen. Aus welchen Gr\u00fcnden auch immer ein derart wichtiges Thema dort nicht pr\u00e4sent sein kann.<\/p><p>Eine aktuell weitere Trag\u00f6die, die des Hotel Calluna, ist die einer Schicksalsgemeinschaft, die mit dem Stadtumbau aufs engste verflochten ist. Kommt ein nachhaltiger Stadtumbau und setzt mit seiner Dynamik die Synergiekr\u00e4fte der Gerolsteiner_innen und des Tales frei, inmitten dessen Deutschlands gr\u00f6sste Quellen liegen, dann sprudelt\u00b4s.<\/p><p>Mit GEROLSTEINER haben wir eine Vereinbarung in steten Kontakt und Austausch zu stehen. Stadt-B\u00fcrgermeister Bongartz pflegt mit uns seit dem Sommer 2016 einen steten Dialog. Patrick Schnieder ist angetan aufgrund der Vielfalt von Vorschl\u00e4gen und m\u00f6chte nach seiner anzunehmenden Wiederwahl alsbald uns in Berlin treffen. Ein Team von Wissenschaftlern der Stadtentwicklung haben Gerolstein im Fokus. Auch ihnen konnte unser Expos\u00e9 vermittelt werden. Wir sind gespannt \u00fcber einen Austausch und deren Sichtweise auf die Entwicklung Gerolsteins kennen zu lernen.<\/p><p>Es gibt viel zu tun. Packen wir\u00b4s gemeinsam an. Das w\u00fcnschen wir uns, Ihnen und vielen weiteren Empf\u00e4ngern diesen offenen Briefes.<br \/>Jetzt ist der Moment den Wandel zu beginnen und ganz Gerolstein ist mit dabei. Und Regierungen, Verwaltungen und viele F\u00f6rderprogramme von nah und fern m\u00f6chten ihren Beitrag dazu leisten.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.roscheiderhof.de\/kulturdb\/client\/einObjekt.php?id=24084\">link: Impressionen zur Drahtwarenfabrik<\/a><\/p><p><u>news von der CUSANUS HOCHSCHULE<\/u><br \/><strong>Beeinflussung und Manipulation in der \u00d6konomischen Bildung \u2013 Neue Studie von Silja Graupe<\/strong><\/p><p>Wussten Sie, dass die \u00f6konomische Bildung weltweit standardisiert ist und damit die Denkweisen von Millionen von Studierenden zu pr\u00e4gen vermag? Und dass dabei wenige Lehrb\u00fccher eine ma\u00dfgebliche Rolle spielen? In den letzten Jahren sind nun ausgerechnet diese Lehrb\u00fccher national wie international in die Kritik geraten. Sie verstellten nicht nur durch ihre Weltferne den Blick auf die realen Prozesse der globalisierten Wirtschaft, sondern indoktrinierten zudem.<\/p><p>Was ist dran an dieser Kritik? Und was genau erweist sich als problematisch? Diesen Fragen ist Prof. Dr. Silja Graupe in einer aktuellen Studie im interdisziplin\u00e4ren Dialog insbesondere von \u00d6konomie und Kognitionswissenschaften anhand zentraler Beispiele nachgegangen. Dabei kommt sie zu dem Ergebnis: \u201eDer Vorwurf der unbewusst bleibenden Beeinflussung der Meinungsbildung von Studierenden l\u00e4sst sich weit st\u00e4rker erh\u00e4rten, als ich es selbst je erwartet h\u00e4tte.\u201c Und weiter: \u201emit einer objektiven Wissenschaft hat dies alles sehr wenig zu tun.\u201c<\/p><p>Die Studie sowie Begleitdokumente k\u00f6nnen hier heruntergeladen werden:<br \/><a href=\"http:\/\/www.silja-graupe.de\/2017\/06\/beeinflussung-und-manipulation-in-der-okonomischen-bildung-hintergrunde-und-beispiele\/\">Cusanus Hochschule, Kues\/Mosel<\/a><\/p><p><u>Expos\u00e9 zum Stadtumbau als offener Brief:<\/u><br \/><span class=\"highlight\">Herzliches Gerolstein,<br \/>geehrte Damen &amp; Herren von GEROLSTEINER.<\/span><\/p><p>Gerolstein und GEROLSTEINER sind wie zwei H\u00e4lften ein und dergleichen Medaille. Die eine steht vor einem grossen Wandel. Und die andere?<\/p><p>Zum Ende des \u00f6ffentlichen Teils der Stadtratsitzung in Gerolstein vom 28. M\u00e4rz 2017 und der Vorstellung diverser Stadtumbaupl\u00e4ne zweier B\u00fcros stellte der Stadt-B\u00fcrgermeister Friedhelm Bongartz uns dem Plenum vor, wo wir im Publikum sa\u00dfen und bereits ihm mehrere Optionen der Stadtentwicklung pr\u00e4sentiert hatten.<br \/>Wir sind ein K\u00fcnstler-Paar mit Sitz in Berlin und arbeiten dort und anderswo in Deutschland, sowie in Brasilien, Indien und auf den Philippinen, wie mit den Mitteln der Kunst B\u00fcrger_innen den \u00f6ffentlichen Raum entdecken, verstehen, bespielen, gestalten und beleben k\u00f6nnen. Ihr Recht auf Stadt, Land und Gesellschaft geltend machen.<br \/>Die Soziale Plastik, Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum, Landschafts-architektur, Land Art, Stadtplanung und Architektur sind entsprechende Wirkungsbereiche. Ihre Wirkungsweise ist die der\u00a0<span class=\"highlight\">Urban Curators<\/span>.<\/p><p>Zu vielen lokalen Wirkungsst\u00e4tten innerhalb der Bundeshauptstadt z\u00e4hlt zu einem der weltweit bekanntesten das\u00a0<span class=\"highlight\">Tempelhofer Feld<\/span>, das im Volksentscheid 2014 f\u00fcr b\u00fcrgernahe Entwicklungen gewonnene ehemalige Zentralflughafen und sein Gel\u00e4nde inmitten Berlins. Der\u00a0<span class=\"highlight\">Biennale der Architektur in Venedig<\/span>, Reporting from the Front, war es 2016 wichtig, diese Entwicklungen einem globalen Publikum in einem eigenen Pavillon interaktiv mit den Aktivisten zu pr\u00e4sentieren.<\/p><p>Auch in\u00a0<span class=\"highlight\">Gerolstein\u00a0<\/span>gilt die Politik der\u00a0<span class=\"highlight\">B\u00fcrgerbeteiligung<\/span>. Ein derart komplexes Unternehmen wie das Bund-Land-Programm des Stadtumbaus macht es auch geradezu erforderlich, da die Auswirkungen der Ma\u00dfnahmen praktisch jede_n ber\u00fchren, ob zur Freude oder nicht.<br \/>Die Notwendigkeiten, Herausforderungen und Erwartungen sind immens. Daher wird alleine die Landesregierung durch ISEK, \u201eStadt im Fluss\u201c und andere Programme weit \u00fcber 10 mio Euro in Gerolstein investieren. Vermutlich aus zwei Gr\u00fcnden:<br \/>Einerseits ist Gerolstein\/GEROLSTEINER eine bekannte Marke in Deutschland, Europa und der Welt, wie R\u00fcdesheim und Wein und wie Champagner und die Champagne. Andererseits findet sich von seinem Nimbus im Ort selber praktisch nichts wieder. Dort existiert ein gro\u00dfes Vakuum. Eine Verbindung ist nicht ersichtlich. Nicht erst allein durch den Abriss des Brunnenbetriebs in der innerst\u00e4dtischen Brunnenstr..<\/p><p>Das Gerolstein seine internationale Ber\u00fchmtheit schenkende ist somit sein Wasser. Durch diverse Konzentrationsprozesse entstand \u00fcber Jahrzehnte davon als Synonym und Alleinstellungsmerkmal GEROLSTEINER.<br \/>GEROLSTEINER selbst produziert, im eigentlichen Sinne, nichts. Es f\u00fcllt \u201enur\u201c ab was ihm die Natur schenkt, und stets, oder noch, praktisch frei von Kosten und Lasten zur Verf\u00fcgung stellt. Diese Natur ist r\u00e4umlich eingefasst in die Ortschaft Gerolstein. Nicht genug der Verbindung, Ihr Produkt tr\u00e4gt auch noch ihren Namen.<\/p><p>Die Unternehmung GEROLSTEINER ist somit geradezu untrennbar mit dem Geschick Gerolsteins verbunden. Und umgekehrt.<br \/>Passiert etwas mit den Quellen \u2013 so ist es aus mit GEROLSTEINER. Sowas kann sich durch einen verungl\u00fcckten Gefahrguttransporter auf der Gerolstein l\u00e4ngs durchziehenden, Quellen tangierenden B410 Brunnenstr. ergeben. Gro\u00dfes Risiko f\u00fcr die Quellen n\u00e4hert sich besonders auch an durch den weiteren Abbau von des Mineralwassers Mineralkraft, Speichervolumens und Geschmack so sehr abh\u00e4ngigen Lava der Vulkan-Eifel.<br \/>Politische Entscheidungen, wie die in Planung befindliche Errichtung eines shopping-Areals direkt auf den Quellen von GEROLSTEINER, sind ebenso m\u00f6gliche Eingriffe in Ihre Existenz. Die<br \/>zumindest auch nur Ihr Image gef\u00e4hrden.<\/p><p>Beeinflusst GEROLSTEINER diese Themen, beeinflusst es Sie?<\/p><p>Die System-Abh\u00e4ngigkeit von GEROLSTEINER zu Gerolstein ist derart omnipr\u00e4sent, dass es die Vorstellungen von nur der Pflege einer Ehe bei weitem \u00fcbertrifft.<\/p><p>Doch was tut de facto GEROLSTEINER f\u00fcr diese (innige) Beziehung, au\u00dfer Arbeit zu geben und Steuern zu zahlen, was eine jede ehrliche Unternehmung pflegt zu tun?<br \/>Wenn Gerolstein dazu befragt wird, dann kommt eher ein Achselzucken und eine gef\u00fchlte Distanz wird zum Ausdruck gebracht.<br \/>Verkehrte Welt mag da konstatiert werden. Ist denn GEROLSTEINER nach dem Abriss des Betriebs Brunnenstr.\/Betrieb Innenstadt nun tats\u00e4chlich fast vollends von seiner Quelle entr\u00fcckt?<br \/>Jahrzehnte zur\u00fcck erkannte GEROLSTEINER noch seine totale Verwobenheit und engagierte sich offensichtlich mit der Stadt und den Menschen innig. Das einstige Sprudelfest ist das prominenteste Beispiel. Die Leute waren voll des Lobes \u00fcber ihr\/Ihr Unternehmen.<\/p><p>Und heute? Die einstigen Partner sehen sich nicht einmal mehr. Man\/n ist sich aus dem Weg gegangen. Nur mehr eine Pipeline verbindet die Quellen der Innenstadt mit den Abf\u00fcllanlagen im ortsfernen Industriegebiet.<br \/>Der Umstand, dass GEROLSTEINER per Gesetz nicht noch weiter vom Ursprung wegziehen kann, darf, sollte zumindest sein Management daran erinnern, dass dieser beiden Verbindung mit Leben zu erf\u00fcllen ist.<br \/>GEROLSTEINER m\u00f6chte sich doch, und tut es sehr erfolgreich, als ein modernes Unternehmen mit einem zeitgem\u00e4\u00dfen und gesundbringenden Produkt pr\u00e4sentieren, welches inmitten einer heilen Welt entsteht.<br \/>Zum Imageaufbau, seiner Pflege und den Werbebotschaften geh\u00f6rt dazu unabdingbar, praktisch alternativlos, eine symbiotische Kooperation mit Ihren Gastgebern: der Natur, der Stadt Gerolstein und seinen Menschen.<\/p><p>Viele Getr\u00e4nkehersteller, gerade solcher boomender lifestyle-\/Bio-Produkte, pflegen inner- wie au\u00dferbetrieblich eine transparente und offene Kommunikation. Das ist gelebte Demokratie. Zum Vorteil des betrieblichen Klimas, der Innovationskraft und der Verbundenheit aller untereinander die zum Entstehen eines Produkts beitragen.<br \/>So tragen wir alle Verantwortung.<\/p><p>Das gilt auch f\u00fcr die \u00d6kologie und Heimatpflege. Doch sie sind unvereinbar mit den Transport-methoden mit denen GEROLSTEINER sein reines Naturprodukt ausschlie\u00dflich bewegt. Mit jeder Brummifahrt gr\u00e4bt es sich, oder anderen, das Wasser ab. Dazu l\u00e4rmt es \u00fcberall, verpestet die Luft und auch deren Ru\u00dfpartikel landen irgendwann im Grundwasser, in unseren und in Ihren Quellen.<br \/>Besonders Sie, als Premiumanbieter, k\u00f6nnen das nicht weiter verantworten. Doch Sie k\u00f6nnen es sich leisten es anders zu tun. Das macht den Wandel besonders einfach.<\/p><p>Ein Pilot-Projekt eines E-Transports vom Abf\u00fcllort zur Bahnverladung und am Zielbahnhof wieder per elektrischer Energie zu den H\u00e4ndlern w\u00fcrde GEROLSTEINER gratis eine gro\u00dfe publicity schenken und garantiert auch neue K\u00e4uferschichten erschlie\u00dfen.<\/p><p>Zum link https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=S8_T2KehTUg das Video zeigt nicht weiter hinnehmbare Verwerfungen eines Transportwesens, aber auch einige, unbekannte Optionen eines Bahn-G\u00fcterverkehrs.<br \/>Ein Austausch mit einer sich nun mit einem anderen Chef (geb\u00fcrtiger Rheinland-Pf\u00e4lzer) neu ausrichtenden Bahn bietet sich jetzt an. Die DB muss n\u00e4mlich zur\u00fcck in die Fl\u00e4che. Das hat sie erkannt.<br \/>Doch DB, oder der bekannte, regionale Bahnlogistiker VulkanEifelBahn, k\u00f6nnen nur eine \u00f6kologische Bahn betreiben, wo es noch Schienen gibt. Das Wirtschaftsministerium in Mainz hat wohl noch nicht gelesen, welche Empfehlungen der Raumordnungsbericht 2017 der Bundes-regierung der Politik erteilt. Ansonsten w\u00fcrde sie die gef\u00e4hrdete WestEifelBahn und die Eifel-QuerBahn sofort vollst\u00e4ndig reaktivieren und diese zumindest zur G\u00fctervorlaufbahn des ICE-G\u00fcterbahnhofs K\u00f6ln-Eifeltor, gelegen direkt an der Eifelbahn K\u00f6ln-Trier, ert\u00fcchtigen. Dort tr\u00e4fen die G\u00fcter der Eifel auf die anderer Premiumanbieter der Getr\u00e4nkeindustie. Die, wie im Falle der global player von Warsteiner und Krombacher, l\u00e4ngst auf den Schieneng\u00fctertransport setzen.<br \/>GEROLSTEINER und BITBURGER w\u00fcnschen wohl ihren Kunden keine freie Auto-Fahrt und auch keine frische Luft zum Atmen.<\/p><p>Das Bund-Land-Programm des Stadtumbaus ist eine der M\u00f6glichkeiten von GEROLSTEINER sich direkt und nachhaltig in Gerolstein zu engagieren. Dabei kommt Ihres Grundst\u00fccks Brunnenstr. weitere Nutzung eine zentrale Rolle zu.<\/p><p>Zur Erinnerung: das Stadtgef\u00fcge unterhalb der L\u00f6wenburg ist seit den Zeiten der industriellen Revolution durch Brunnenbetriebe ma\u00dfgeblich mitgepr\u00e4gt worden. Hunderte von Arbeitenden brauchten ein Heim und Einrichtungen zur Deckung ihrer Konsum- und sozialen Bed\u00fcrfnisse. F\u00fcr diese kam besonders die Hauptstra\u00dfe auf.<br \/>Doch der GEROLSTEINER Wegzug hat dort ein st\u00e4dtisches und gesellschaftliches Vakuum mit- verursacht. Nun ist es auch Ihre Pflicht die gesellschaftliche Verantwortung aktiv anzunehmen um eine neue Balance Ihrer Heimst\u00e4tte zu f\u00f6rdern.<\/p><p>GEROLSTEINER zog aus vielerlei Gr\u00fcnden ins ferne Industriegebiet. In den letzten Jahrzehnten setzten Planer, Politiker und Verwaltung, wie beinahe \u00fcberall, auf die scheinbaren Bequemlich-keiten einer autogerechten Erreichbarkeit. Was nur ging wurde an Wohnen, Handel, Industrie und Freizeit aus der Mitte heraus an den wachsenden Rand mit viel Platz und ihrem Verbrauch, bei gleichbleibender Bev\u00f6lkerungszahl, ausgelagert. Drive in schien die L\u00f6sung und als das Original aus den US und A auch noch kam wirkte alles wie perfekt.<br \/>Denn der Niedergang der Innenstadt hatte l\u00e4ngst eingesetzt. Der Br\u00e4ter sollte ihre Wiederbelebung einl\u00e4uten. Doch seine Anziehungskraft erreichte die Hauptstra\u00dfe nie, sein Fettgeruch indes schon.<\/p><p>Warum sollte nun ausgerechnet das Um- und Ansiedeln von zwei Superm\u00e4rkten auf dem dann noch innenstadtferneren Brunnengel\u00e4nde die Wende bringen? Es ist ein Hoffen wider besserer Erfahr-ungen. Es erschlie\u00dft sich nicht. Au\u00dfer wieder mit dem PKW und der rauscht gerne einfach davon.<\/p><p>W\u00fcrden die Superm\u00e4rkte kommen, so bliebe praktisch nichts von der historischen Nutzung am sich so nennenden Quellort von GEROLSTEINER. Denn, zur Vergewisserung, dieser ist nicht im Industriegebiet, sondern im Herzen Gerolsteins.<br \/>Aus Ehrfurcht und Verst\u00e4ndnis vor der GEROLSTEINER ern\u00e4hrenden Natur, Verbundenheit zu den Quellen, kann synergetisch doch nur eine Konversion diesen Gel\u00e4ndes in Richtung der historischen, aktuellen, wie zuk\u00fcnftigen Nutzung, in Richtung der besonderen Energie der dortigen Erde gehen, in Richtung des aus der Erde sprudelnden Wassers. Was sonst???<\/p><p>Vergessen Sie Ihren Ursprung nicht! Vergessen Sie nicht Ihrer Unternehmung Quellen!<br \/>Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf wie sowas m\u00f6glich ist.<br \/>Diverse Anregungen zum Thema Wasser hat Ihr Planungsb\u00fcro FACO und die B\u00fcrgerbeteiligung mit einem Aqua-Park und mehr ja bereits gestreut. Das ist spritzig, interessant und begr\u00fc\u00dfenswert und zeigt den Weg von Entwicklung auf.<\/p><p>Wie Gerolstein im deutschen Sprachraum gleichbedeutend mit reinstem Wasser ist, so k\u00f6nnte diese Au\u00dfergew\u00f6hnlichkeit weiter aqua-ad\u00e4quat unterstrichen werden.<br \/>Wie mit einem Wasser-Institut. Einer internationalen Einrichtung die den Menschen dieser Welt erkl\u00e4rt und zeigt wie Wasser allerh\u00f6chster Qualit\u00e4t entsteht. Das Konzepte exportiert wie \u00fcberall Trinkwasser gef\u00f6rdert, \u00fcberhaupt oder wieder gewonnen werden kann. Das Au\u00dfenstelle sein kann, als eines der zahlreichen Uni\u00b4s im Umfeld der Eifel, mit Feldforschung und Lehre. Oder als Ort der Praxis des UN-Wasser-Instituts in Koblenz. Das Aus-Bildung am lebendigen Objekt macht.; usw., usf., eben an der Quelle der Erkenntnis ist und den Umgang mit ihr ganz nah am Wasser demonstriert.<br \/>Gerolstein k\u00f6nnte Standort einer wissenschaftlichen Einrichtung sein und in der Eifel, als einer solchen W\u00fcste bisher, diese mit purem Wasser zum Bl\u00fchen bringen und einen Wandel im kognitiven Verst\u00e4ndnis bewirken. Auch zur Bewahrung der Interessen von GEROLSTEINER.<\/p><p>Der Anwendungen und Aufgaben sind keine Grenzen gesetzt. Denn Wasser ist neben Luft das wichtigste Lebensgut und mehr und mehr Grund f\u00fcr Konflikte weltweit.<br \/>\u00dcberhaupt kann sich um das Thema Wasser ein ganzer Campus von Ausbildung, Dienstleistern und Unternehmungen, wie ihn die B\u00fcrgerbeteiligung vorschl\u00e4gt, entwickeln. Bereits jetzt sind, au\u00dfer derer von GEROLSTEINER, Kompetenzen vor Ort. Im benachbarten Pelm wird von AWO Kalkgestein zu Substanzen zur Wasserentsalzung und Filtrierung veredelt, Konzepte f\u00fcr Kommunen erarbeitet und in M\u00fcrlenbach werden von Feluwa Spezialpumpen f\u00fcr die Welt produziert.<br \/>Weitere Optionen sind zum Thema Wasser stattfindende Events, mit denen GEROLSTEINER rund um sein Radsportengagemnet sehr positive Erfahrungen, eben auch f\u00fcr Gerolstein, hat machen k\u00f6nnen. Messen und Kongresse zum Wasser, z.B. auch \u00fcber seinen Einfluss auf unser Wohlergehen und Gesundheit, sind unmittelbar vorstellbar. Im Wasser-Institut sind die H\u00f6rs\u00e4le dann auch ein Kongress-Zentrum. Ein dazu erforderliches Seminar-Hotel integriert auch an der Quelle Wellness-Einrichtungen mit einer Sauna bis zur Kyll. Der Fluss der gerade durch die Landesregierung im Projekt Aktion Blau Plus renaturiert und zum Erleben der Menschen im gesamten Stadtgebiet vorbereitet wird.<\/p><p>Es gilt mit der Landesregierung und Universit\u00e4ten, wie RWTH Aachen, oder GIZ und der UNESCO im nahen Bonn, dem UNESCO Wasser-Institut in Koblenz Gespr\u00e4che zu f\u00fchren wie sich ein W-I-G oder eine Au\u00dfenstelle gestalten k\u00f6nnen.<br \/>Durch den L\u00fcckenschluss der Eifelquerbahn h\u00e4tten dann die beiden Wasser-Institute in Rheinland-Pfalz auch eine direkte, moderne und \u00f6kologische \u00d6PNV-Verbindung.<\/p><p>Zum volksnahen \u201eWasserWissensWerk\u201c im Nationalpark Hunsr\u00fcck-Hochwald w\u00e4re das W-I-G eine wissenschaftliche und unternehmerische Erg\u00e4nzung. Staatssekret\u00e4r Kern vom Mainzer Innenministerium stellte zudem Gerolstein f\u00fcr derat substantielle Vorschl\u00e4ge zus\u00e4tzliche F\u00f6rdergelder zur Konversion des Brunnengel\u00e4ndes in Aussicht.<\/p><p>Aber eben und gerade GEROLSTEINER hat die Gr\u00f6\u00dfe und die Kraft sehr positiv auf \u00f6ffentliche Prozesse einzuwirken. Es hat auch die Verbindungen wie kaum ein anderer Brunnenbetrieb in Deutschland zu entsprechenden Institutionen und Firmen diese von einer win-win-Bewegung in Kenntnis zu setzen und \u00dcberzeugungsarbeit zu leisten davon Teil zu werden.<\/p><p>Anstatt der benachbarten und siechenden Einkaufstra\u00dfe Hauptstra\u00dfe auch noch den Rest an W\u00fcrde, Integrit\u00e4t und Geschlossenheit durch Abrisse und Entstehung von sog. Sichtachsen und Zuwegen zu nehmen, L\u00e4rmbr\u00fccken zur Bundesstra\u00dfe und ein neues shoppen am Rande auf dem Brunnengel\u00e4nde zu schaffen h\u00e4tte eine derart entstehende neue Wasser-Wirtschaft, wie einst die Brunnenbetriebe, eine sehr vitalisierende Wirkung auf das gesamte Stadtgef\u00fcge unterhalb der historischen L\u00f6wenburg.<\/p><p>W\u00e4re GEROLSTEINER denn nicht auch froh und zufrieden mit sich und k\u00f6nnte gar damit werben, wenn es seinen Ursprung pflegt, ihn nicht entwidmet und Gerolstein hilft wieder zu sich zu finden?<\/p><p>Pl\u00e4ne, leerstehende Geb\u00e4ude im alten Areal der Einkaufsstra\u00dfe, der oberen Hauptstra\u00dfe rund ums alte Rathaus, auch zur Unterkunft der f\u00fcr Sie tempor\u00e4r t\u00e4tigen Fachkr\u00e4fte, wieder aufzubauen sind sehr begr\u00fc\u00dfenswert.<\/p><p>Zugereiste K\u00fcnstler malen bereits in dortigen, bisher leerstehenden Ladenlokalen, regen Kunden zum Austausch ein. Alle freuen sich auf mehr und werben darum.<br \/>Das Prinzip von kunsthandwerklichen und k\u00fcnstlerischen Werkst\u00e4tten in leer stehenden Laden-lokalen als Zwischen-Mieter ohne Mietkosten hat sich \u00fcberall bew\u00e4hrt. Nicht staubende Dauer-Ausstellungen, sondern werkt\u00e4glich aktive Ateliers und Werk- wie Prober\u00e4ume die sich verpflichten monatlich einen f\u00fcr alle gemeinsamen Vernissage-Termin anzubieten. Mode, Malerei, Bildhauerei, Musik, vieles von dem was es an Traditionen gibt und jenes was Menschen an Traditionen mitbrachten, alles und modernes kann beim lebendigen Entstehen beobachtet werden. Urpl\u00f6tzlich w\u00e4re die alte Einkaufsstra\u00dfe der oberen Hauptstr. ein swingender Kultur-Ort und attraktiv f\u00fcr die Jugend, junge und erfahrene Erwachsene, Studenten, sonstige Enthusiasten und Besucher von GEROLSTEINER.<br \/>Aufgrund ver\u00e4nderten Konsums, Geiz ist geil, Markt-Konzentration auf wenige Anbieter, online-Handel, allgemeiner S\u00e4ttigung, etc. stehen ehemalige Einkaufsstra\u00dfen Innerorts vor einem Wandel. Der Handel r\u00e4umt auf und r\u00e4umt dem Recht auf Stadt wieder mehr Platz ein. Die exzessive Kommerzialisierung von Innenst\u00e4dten hat \u00fcber die letzten Jahrzehnte sowieso den Blick verstellt f\u00fcr die ureigensten Eigenschaften von St\u00e4dten, n\u00e4mlich dem Ort der kreativen Sch\u00f6pfung.<br \/>Stadt ist historisch das Sinnbild von Freiheit und Austausch, von Begegnung und Respekt, von technischem Fortschritt und Humanismus.<br \/>Diesem Anspruch wieder gerecht zu werden ist das Gl\u00fcck, das im Wandel des Konsums neue Freir\u00e4ume gewinnt und hierin einer Option findet den Baustellen des Lebens zu begegnen: Der Vereinsamung von Menschen, der Ver\u00f6dung von Innenst\u00e4dten, der Entwurzelung von Identit\u00e4t, der Erhaltung der Sch\u00f6pfung, dem Sinn des Ganzen.<br \/>Weil Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten irgendwie verlorenging, l\u00e4sst sich ein Miteinander von Menschen und neue Kooperationen unter den Menschen zu schmieden nicht einfach wieder herbeizaubern. Es braucht die Bereitschaft entsprechenden Besitzes und der Lokalpolitik zur Umwidmung von Immobilien und Lagen. Es braucht vor allem die der Mitwirkung und die Kreativit\u00e4t der B\u00fcrger_innen.<br \/>Vorteilhaft zur Initiierung aller Bestrebungen ist die Koordinierung durch eine Organisation, welche auch \u00fcber ein Budget verf\u00fcgt zur Unterst\u00fctzung von Projekten.<br \/>Hierzu haben sich sogenannte Quartiersmanagements, wie sie von Buenos Aires auch nach Berlin kamen, hervorragend bew\u00e4hrt.<\/p><p>Eine weitere S\u00e4ule peripher gegangener Quartiere, St\u00e4dte und D\u00f6rfer wieder attraktiv f\u00fcr sich selbst zu sein geschieht durch die F\u00f6rderung von Kunst und Kultur.<br \/>Einerseits durch die Investition in kapitalfreie Vermietungen von Arbeits- und Ausstellungsr\u00e4umen, andererseits durch die gezielte monet\u00e4re F\u00f6rderung von Projekten. Kultur belebt. Kein Viertel oder Ort, welcher sich diesem Wagnis hingegeben hat, hat es jemals bereut.<br \/>Auch wird in Gerolstein nachgefragt das Licht (der Kunst) nach Gerolstein zu bringen. Als dauerhafte Licht-Kunst-Installationen, oder tempor\u00e4r und in zeitlich festgelegten Abst\u00e4nden, als Biennalen, an vielen Orten gleichzeitig, von mehreren K\u00fcnstlern, gar in Verbindung mit Wasser. Alles ist m\u00f6glich. Andernorts, wie am nahen Mittel-Rhein, gibt\u2019s dazu bereits viel interessantes und sehr erfolgreiches zu studieren.<br \/>Unterst\u00fctzen wir alle die gro\u00dfen und kleinen Prozesse des Wandels und des sich-wieder-Entdeckens.<\/p><p>GEROLSTEINER hat zwar vor langer Zeit seine Absichten mitgeteilt, dennoch ist ohne offen-sichtliche Dringlichkeit der alte Brunnenbetrieb 2017 abger\u00e4umt worden. Nur mehr ein grauer Sarkophag einer riesigen Betonplatte liegt bleiern mitten im Ort.<br \/>Vieles ist in Gerolstein \u00fcber die Jahre ebenso abgerissen worden. Nichts hat sich dadurch wirklich verbessert.<br \/>Ein wundersch\u00f6ner Brunnenbetrieb stand in der Nachbarschaft des heutigen Rathauses. Fotos erinnern noch an die einstige Eleganz. \u00dcber dem \u00e4ltesten, verbliebenen Industriegeb\u00e4ude Gerolsteins, der Drahtwarenfabrik, lastet nun auch das Schwert eines Total-Abrisses und ein Verschwinden in alle Ewigkeit.<\/p><p>Der ber\u00fchmte Neurologe Manfred Spitzer beschreibt derart Ph\u00e4nomene kurz und knapp: die Erhaltung von kulturellen Errungenschaften, wie Architektur, ist ma\u00dfgeblich verantwortlich damit das Ged\u00e4chtnis dieser Kultur nicht verloren geht. Andernfalls droht Beliebigkeit, Verdummung.<\/p><p>Doch immer noch gilt in Gerolstein: alte Geb\u00e4ude, ob Schulen, Verwaltungen, H\u00e4user, Werkhallen, etc. haben kein Bleiberecht, verlieren sie einmal ihre urspr\u00fcngliche Funktion. Sie werden abgerissen. Existenz berechtigt wohl nur eine st\u00e4ndige Leistungsbereitschaft.<br \/>Gibt es denn keinen Platz f\u00fcr das Alter, f\u00fcr Mu\u00dfe und Kontemplation, f\u00fcr Freude und freien Raum zur Entfaltung? Wenn nicht Geld und Ideen von au\u00dfen k\u00e4men, h\u00e4tte Gerolstein jemals die sich nun entwickelnde \u201eStadt im Fluss \/ Aktion Blau Plus\u201c entdeckt?<\/p><p>Wo ist das sich Erkennende, das Bewahrende in einer doch als so konservativ und christlich geltenden Region und ihrer Bev\u00f6lkerung?<br \/>Es ist schwerlich auszumachen. Vielmehr entstanden \u00fcber die Jahre vielfache Grotesken. Zwischen Geiz und Gier ist eben kaum Raum f\u00fcr \u00c4sthetik. Ein mit viel Erwartungen gestarteter Hotel-Neubau mit dem Aroma einer Autobahnrastst\u00e4tte ist l\u00e4ngst gestrandet. Eine Wild-West-Einkaufsmeile im Stadtteil Sarresdorf in modularer Schnellbauweise mag sich selber nicht mehr sehen und sucht nach Auswegen.<\/p><p>Ein weiterer, dieser schon mal als Schrottimmobilien abgekanzelten, alten Bauk\u00f6rper war auch der Lokschuppen. Bis er nach Jahrzehnten des Verfalls wiederentdeckt wurde und noch bis Jahresende das kulturelle R\u00fcckgrat der Stadt bildete. Eine private Initiative, b\u00fcrgerschaftliches Engagement. und F\u00f6rderungen machten es m\u00f6glich. Wer h\u00e4tte diesen Erfolg je vermuten k\u00f6nnen? Etwas wovon GEROLSTEINER als Werbeargument bei der Findung von F\u00fchrungskr\u00e4ften unmittelbar profitierte. Doch der Wunsch nach Kultur war schw\u00e4cher als die Gier nach nichts.<\/p><p>Geht der Lokschuppen den Weg, wie die mit ihm zu seiner Zeit reaktivierte Eifelquerbahn, und ger\u00e4t ebenso in baldige Vergessenheit? Weil es wenig Bewusstsein f\u00fcr\u00b4s Erbe gibt, sofern es sich nicht unmittelbar auszahlt? Es an Weitsicht in Ministerien fehlt, es an kommunaler Eigeninitiative fehlt? Es mangelt auch mal mutig zu sein andere Konzepte von Dasein zu respektieren und mitzutragen?<br \/>Hat Gerolstein denn \u00fcberhaupt einen Kulturhaushalt? Oder ist das eher Privatsache?<br \/>Wie steht GEROLSTEINER auch zur Kultur vor Ort? Ihr Mutterkonzern zumindest pflegt intensiv ein Kulturleben in Bitburg, auch au\u00dferhalb von Geburtstagen. Ist Gerolstein es weniger wert?<\/p><p>Lokale Wirtschaft zu f\u00f6rdern anstatt ein vermeintlich preiswerteres Angebot von irgendwo auszu-w\u00e4hlen ist auch ein Teil von Kultur und Nachhaltigkeit. Die Nutzung der \u00f6kologicheren Bahn durch GEROLSTEINER, eben auch mittels \u00f6rtlicher Infrastruktur und Firmen, w\u00e4re nicht nur ein wahrhaftiger Umweltschutz, sondern auch ein Zeichen an viele Unternehmen, B\u00fcrger_innen und vor allem Politiker_innen in der Eifel, dass es auch andere, oft alte, Wege gibt gut ans Ziel zu kommen. Au\u00dfer mit dem eigenen Gef\u00e4hrt auf immer breiter werdenden Stra\u00dfen.<br \/>Letztere fordern indes nur mehr Umwelt-Opfer und produzieren, im Umkehrschluss, weniger Mineralwasser. War nicht auch 2017 die trockenste Zeit seit dem Beginn der Klimaaufzeichnung?<\/p><p>Eine Erhebung der Bundesregierung Anfang April 2017 besagt, dass mehr als die H\u00e4lfte der autofahrenden Bundesb\u00fcrger_innen, n\u00e4mlich 60%, sich einen Wechsel zum \u00d6PNV vorstellen k\u00f6nnen. \u201eDas Auto belaste sie mehr als es entlaste. Dazu br\u00e4uchte es aber auch eine ad\u00e4quate Alternative.\u201c<br \/>Dazu sind Sie als gro\u00dfes Unternehmen der Region auch gefragt wie nah sie am Puls der Zeit sind.<\/p><p>Gut 1 Stunde Zug-Fahrzeit nach K\u00f6ln war auch schon mal ein Thema. Warum dauert die Zugfahrt nach Trier im Normalfall mittlerweile fast 90 min, anstatt 60 min, wie noch vor Jahren? Dies bedingt z.T. eine Gleisinfrastruktur wie sie die franz\u00f6sischen Nachbarn nach deren Reparationsabbau des zweiten Streckengleises 1945 hinterlie\u00dfen.<\/p><p>Daran etwas zu \u00e4ndern obl\u00e4ge doch eigentlich einem Landesbetrieb f\u00fcr Mobilit\u00e4t. Der t\u00e4te gut daran seine Planungskompetenzen auf den \u00f6kologischen, regionalen Schienenverkehr zu erweitern, ohne Einschr\u00e4nkungen. Darauf muss ein Land, seine Bev\u00f6lkerung und die Wirtschaft gemeinsam mit dem Bund hinwirken.<br \/>Eine derartige Verwaltung, die fast ausschlie\u00dflich Mobilit\u00e4t mit Automobilit\u00e4t gleichsetzt, ist obendrein nicht neutral. Sie tendiert, wie nat\u00fcrlich, zum Lobbyismus f\u00fcr ihr Vehikel. So als w\u00e4ren wir noch in den 50ern und Diesel-Gate, Feinstaubbelastung, Fahrverbote und Klimawandel w\u00e4ren noch Fremdw\u00f6rter. M\u00f6gen LKW und PKW in den Weiten der Eifel praktisch staufrei dahinrasen, so ist jedes einzelne Gef\u00e4hrt auf seinem Weg in die Ballungsregionen direkt verantwortlich f\u00fcr den tagt\u00e4glichen GAU in den St\u00e4dten, den Autobahnen und in der Volksgesundheit.<br \/>Gedankenlosigkeit auf dem R\u00fccken von Millionen? Es riecht f\u00f6rmlich nach den Notwendigkeiten einer konzeptionellen Neuausrichtung.<br \/>Sie kommt bestimmt im neuen Haus an einem neuen Standort in der Stadt.<\/p><p>Jede lebendige Innenstadt braucht eine Verdichtung seiner Nutzungsfunktionen und eine \u00c4sthetik die den Geist schweifen l\u00e4sst.<br \/>Gerolsteins Zentrum krankt jedoch noch an einem endlosen Vorkommen an Parkpl\u00e4tzen. Das ist einmalig. Entlang der Mittelachse Bundesstra\u00dfe ist alles zugepflastert und mit parallelen Streifen parzelliert. Mit oder, meist, ohne Auto drauf. Das sind generell tote Fl\u00e4chen. Da passiert praktisch nichts. Zudem ist Parkraum der Raumkiller. Wundert sich noch wer warum das Zentrum so tot ist?<br \/>Es geht noch schlimmer, denn Planer wollen den Parkraum, z.B. anstelle des LBM, erweitern.<\/p><p>Im Prozess der Ver\u00e4nderungen kann Gerolstein studieren was andernorts, den sogenannten Schwarmst\u00e4dten, Orte jedweder Gr\u00f6\u00dfe mit einer besonderen Anziehungskraft, wie Berlin, aber auch Monschau, anders ist.<br \/>Diese haben eben ein dezidiertes Kulturleben, f\u00fcr alle. F\u00fcr Menschen unter 25-30 gibt\u2019s vielf\u00e4ltige Angebote und generell wird Verkehr neu organisiert. Fu\u00df-, Rad- und \u00d6PNV-Verkehr haben Vorrang. Stra\u00dfenverkehr und Parkpl\u00e4tze dominieren nicht mehr den \u00f6ffentlichen Raum, sondern ordnen sich unter (wie in der Begegnungszone in Berlin\/ mit Beteiligung des Atelier Camargo Klasen), Kopenhagen (https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=i_ZmTZzbo2k) oder verschwinden gar. Der B\u00fcrgermeister von Paris, Bertrand Delano\u00eb, meint sogar: \u201eAutos haben in den St\u00e4dten nichts mehr zu suchen.\u201c<\/p><p>Viele m\u00f6gen einwenden, dass Gerolstein als kleine Landstadt abh\u00e4ngig vom Auto sei und nicht vergleichbar mit dem riesigen Paris ist. Aber ist umgekehrt Gerolstein nicht mindestens so einzigartig wie Paris und hat Paris nicht das, was ihr die Eifel namentlich schenkte und die Stadt an der Seine weltber\u00fchmt machte?<br \/>Im Verh\u00e4ltnis zu Paris hat aber Gerolstein wesentlich mehr verkehrsbedingte Probleme: Stra\u00dfenl\u00e4rm und eine hohe Abgasbelastung in Sarresdorf und besonders in der Lindenstr., u.a. durch An- und Abtransporte zu und von GEROLSTEINER; LKW-Durchgangsverkehr die zwischen den Autobahnen hin und her fahren und besonders in der Tallage Gerolsteins nachts l\u00e4rmen; zus\u00e4tzlich erzeugte Verkehrsstr\u00f6me durch Auslagerungen von Handel, Industrie und der Schaffungen peripherer Neubaugebiete und subventionierter Parkpl\u00e4tze in Premiumlage.<br \/>Ist Gerolstein denn \u00fcberhaupt noch ein Luftkurort? Sind wohl m\u00f6glich an den verkehrsreichen Abschnitten die Belastungen so hoch, dass Fahrverbote drohen?<br \/>Messungen m\u00fcssen dringend Klarheit schaffen.<\/p><p>Bedeuten denn weniger Parkpl\u00e4tze im Zentrum auch viel weniger Platz f\u00fcr die Kirmes, f\u00fcr gesel-liges Zusammensein auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen oder f\u00fcr Pendler?<br \/>Mitnichten. F\u00fcr diese eine gro\u00dfe Veranstaltung im Jahr kann kein zentraler und so gro\u00dfer Platz als Vorbehalt dienen. Das kann sich keine Kommune leisten. Ist auch nicht notwendig. Es gilt f\u00fcr diese 1 Woche im Jahr die inmitten ihr liegende Bundesstra\u00dfe zu schlie\u00dfen. Diese kann gesperrt werden, wie es eine jede gro\u00dfe Bauma\u00dfnahme wie nat\u00fcrlich t\u00e4te.<br \/>F\u00fcr viele Veranstaltungen wird in Berlin die gr\u00f6\u00dfte innerst\u00e4dtische Stra\u00dfe gesperrt, \u00fcber Wochen, \u00fcber Monate. Das ist mittlerweile normal und die Leute haben sich darauf eingerichtet. Zudem reduzieren gesperrte Stra\u00dfen bei gro\u00dfen Festen das Unfallrisiko enorm, sie offerieren ein freies Umherschlendern und obendrein ein riesiges Potential an Parkpl\u00e4tzen.<\/p><p>P&amp;R-Pendler sind zu unterst\u00fctzen und k\u00f6nnten komplett per \u00d6PNV reisen. F\u00fcr Bus &amp; Bahn als \u00f6ffentliches Transportmittel f\u00fcr alle kann geworben werden, deren Qualit\u00e4ten \u00fcberhaupt wesentlich verbessert werden. Der Kreis, z.B., k\u00f6nnte g\u00fcnstige Tarife anbieten, oder gar den Transport kostenlos anbieten. Anstatt dass die \u00f6ffentliche Hand teure Parkpl\u00e4tze subventioniert oder Busse zumeist leer verkehren.<br \/>Da braucht ein Landrat auch mal den Mut und die R\u00fcckendeckung vom Ministerium. Eine \u00e4u\u00dferst erfolgreiche soziale Marktwirtschaft hat nie einen Hehl aus seiner sozialen Verantwortung f\u00fcrs Ganze gemacht. Beim Verkehr setzt die Politik immer noch auf das 130 Jahre alte, praktisch technisch unver\u00e4nderte Modell des Autos. Alle Aufmerksamkeit und Subvention gilt ihm und noch nicht der Variante des \u00d6kologischen und Gemeinschaftlichen.<\/p><p>Das Auto ist nicht nur der Ausdruck der Klima-Krise, sondern auch und besonders der des Verlustes unserer Innenst\u00e4dte, dem Sterben der Zentren unseres irdischen Daseins.<br \/>In allen Belangen ist es \u00fcberlebenswichtig das Auto an die Bed\u00fcrfnisse der Menschen anzupassen. Nicht umgekehrt.<br \/>Beispiel Oberstdorf im Allg\u00e4u: die Kleinstadt baut sein 25 Jahren ein Modell der Autobefreiung und erlebt eine Gesundung der \u00d6konomie, wie der des Ortsgeistes.<\/p><p>So oder so, ohne ein mehr an Flexibilit\u00e4t im Umgang mit dem Auto wird es nicht weiter laufen.<\/p><p>Ein Fahrrad-Verleih am Bahnhof und Tourismus-Zentrale ist erforderlich. E-Biken in der bergigen Eifel kann unterst\u00fctzt werden. Radwege f\u00fcr nicht-touristische Zwecke k\u00f6nnen ebenso angelegt werden. Zu festen Zeiten zirkulierende Taxen machen Tarife g\u00fcnstig und Verbindungen ohne eigenes Auto m\u00f6glich. Es gibt einfach so vieles an Optionen.<\/p><p>Entsteht die neue Heimst\u00e4tte des Landesbetriebs f\u00fcr Mobilit\u00e4t denn auf Ihrem Brunnengl\u00e4nde? Bliebe das nicht besser ausschlie\u00dflich dem Wasser vorbehalten? W\u00e4re ein neuer Standort des LBM weiterhin im Umfeld des Verkehrstr\u00e4gers Bahnhof, im Zentrum, vielleicht sogar integriert in einen der neu entstehenden oder sich erweiternden Bauk\u00f6rper, nicht weitaus zeitgem\u00e4\u00dfer, nachhaltiger und zielgerichteter f\u00fcr den Wandel in Gerolstein?<br \/>Nicht zuletzt schaffen B\u00fcro-Arbeitspl\u00e4tze in ihrem eigenen Umfeld f\u00fcr Bewegung. Schlie\u00dflich ist dies was f\u00fcr Gerolstein allgemein gew\u00fcnscht ist.<\/p><p>Offizielle Pl\u00e4ne zum Gerolsteiner Stadtumbau deren erster, Kaiserhof, und letzter Punkt, Ihr ehemaliges Verwaltungsgeb\u00e4ude, der to do Liste Abrisse vorsehen negieren das Bestehende. Verstehen es nicht, k\u00f6nnen die Stadt nicht neu oder anders beleben, nicht weiterentwickeln.<\/p><p>Hinter des FIRU-Planers eigener Interpretation von sog. Stadtbalkonen versteckt sich eine irreparable Gedanken- und Phantasielosigkeit vereint mit \u00f6rtlicher Unkenntnis vor deren Grausamkeiten kein Geb\u00e4ude mehr sicher w\u00e4re. Angeblich Ausblicke schaffen und daf\u00fcr die historische Geb\u00e4udegeschlossenheit der Hauptstra\u00dfe des Burgdorfs durch Abrisse aufbrechen?<br \/>Das gilt es zu verhindern.<\/p><p>Die Innenstadt braucht nicht breitere Zuwege, die dann doch ins sprichw\u00f6rtliche Nichts f\u00fchren, in eine durch Verluste an Geb\u00e4uden noch mehr entleerte, aber dann garantiert zugigere Flaniermeile. Sondern eine neue Dynamik, die ihr wieder eine wichtige Rolle im Stadtgef\u00fcge gibt.<br \/>Wer glaubt durch das Ziehen von Z\u00e4hnen die Atmung zu erleichtern, h\u00e4lt auch Ober- und Unterkiefer, n\u00e4mlich die H\u00f6henunterschiede in Gerol-Steins Mitte, wie vorgetragen, f\u00fcr \u00e4hnlich problematisch.<\/p><p>Warum eigentlich sollte dies f\u00fcr Gerolstein gelten? Diese Terrassen sind doch eher charmant und werden andernorts mit viel Aufwand in die platte Landschaft gebaut oder sind einfach Teil einer einzigartigen Stadtlandschaft, wie in bella Italia.<br \/>Wie ein Bild in der Landschaft, wie ein B\u00fchnenbild sind die Staffelungen von Felsen und Bauten.<\/p><p>Da diesem Berg und Gesamtgef\u00fcge von ganz unten, der Kyll, bis zur L\u00f6wenburg bisher nur Parkpl\u00e4tze zu F\u00fcssen liegen, ergebt sich keine Einheit und keine Verbindlichkeit.<br \/>Verschiedene H\u00f6henniveaus, Etagen, mit Leichtigkeit zu \u00fcberwinden, stellt sich indes als Aufgabe in fast jeder shopping-mall. Oder nicht? Denn dort werden ganz nat\u00fcrlich Aufz\u00fcge und Fahrtreppen installiert. Die verbinden, zumindest w\u00e4hrend der diversen Laden\u00f6ffnungszeiten, von 7 bis 22 Uhr.<\/p><p>Im altehrw\u00fcrdigen shopping des Rondell hat es bisher nicht funktioniert, auch mit derart Technik, eine Nutzer-Dynamik aufzubauen. Also l\u00e4ge gut daran das Geb\u00e4ude und das Umfeld umzubauen. Ein erlebnisorientierter Aufstieg im Treppenhaus, u.a. mit einem gl\u00e4sernen Aufzug, als auch mit Akzentuierungen der eigenen Terrassennutzung, helfen. Dar\u00fcber hinaus ist eben dem Rondell dringend geraten Hilfe zur Seite zu stellen.<\/p><p>An anderer Stelle in der Brunnenstra\u00dfe ist ein vorhandener Bauk\u00f6rper in den Hutterparkplatz hinein zu erweitern. In diesem Gesamtbau ist dann ein Mix von Gesch\u00e4ften und Dienstleistungen stragetisch zwischen einem Magneten oben, an der Hauptstr, und einem Magneten unten, wie die eines Drogeriemarktes, zum Hutterparkplatz, positioniert. Gro\u00dfz\u00fcgig, hell und offen sind alle Etagen diesen shoppings dann per stufenloser Fahrtreppen, Fahrsteige, flie\u00dfend verbunden. Das ergibt eine weitere Stadt im Fluss.<\/p><p>Mut und Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr begeisternde Architektur schaffen ein neues Klima. Eine Kultur eines Einkaufens hielte wieder Einzug in Gerolstein. Auch der Dinge des t\u00e4glichen Bedarfs. Die dann nicht mehr nur aus monotonen Einheitsbauten heraus \u00fcber trostlose Parkpl\u00e4tze in Kofferr\u00e4ume verstaut den Weg zur Heimst\u00e4tte der Kundschaft f\u00e4nden.<\/p><p>Ganz zu Recht sehen Planer den Hutterparkplatz vor einer Aufwertung. Scheinbar zuf\u00e4llig ist diesem Ort eine Schl\u00fcsselfunktion zugefallen die ihm einst nicht angedacht war.<br \/>Den Aufenthalt werden neue Dynamiken des Einkaufens im Umfeld ganz entscheidend weiter ver\u00e4ndern. Um dem Areal, jenseits seiner Mono-Funktion als Parkraum, eine Einheit zu geben und dynamischer Teil eines Stadtensembles bis zu den H\u00f6hen der L\u00f6wenburg zu werden braucht er die gef\u00fchlte Geschlossenheit eines Platzes.<br \/>Eine partielle und feinsinnige Randbebauung entlang der B410 Brunnenstr. verleiht diesem noch windigen Ort eine ungeahnte Aufenthaltsqualit\u00e4t und verdichtet die Nutzung der bisher losen, nun zueinander findenden Elemente zwischen Haupt- und Brunnenstr., sowie Bahnhof.<br \/>K\u00e4me dem gro\u00dfen Parkplatz zwischen Rondell und McD. auch eine st\u00e4dtische Aufwertung zu, so h\u00e4tte st\u00e4dtebaulich Gerolstein Gro\u00dfes vollbracht.<br \/>Eine elegante Br\u00fccke mit integrierter Gastronomie \u00fcberf\u00fchrt in einem Schwung vom dortigen Roden-Parkplatz hinein in das letzte Brunnengeb\u00e4ude der ehemaligen Flora-Fabrik, in dem sich ein in Gerolstein etablierter Vollsortimentierer eine neue gro\u00dfz\u00fcgige Verkaufsst\u00e4tte eingerichtet hat.<br \/>Der Kniff der \u00dcberbr\u00fcckung leitet tats\u00e4chlich K\u00e4uferstr\u00f6me in Richtung Innenstadt. Deren Belebung gibt auch wieder lokalen H\u00e4ndlern eine Chance. Eine auf dem Brunnengel\u00e4nde ange-dachte shopping-mall indes b\u00f6te nur Kettenl\u00e4den eine Daseinsberechtigung.<\/p><p>dm gilt immerhin unter den gro\u00dfen Handelsketten als besonders sozial, \u00f6kologisch und gesellschaftlich engagiert. Mit Sicherheit lie\u00dfe sich gemeinsam etwas aufbauen.<br \/>Mit deren Umzugswillen und ganz nebenbei, dank der neuen Attraktivit\u00e4t eines st\u00e4dtischen Einkaufens, verlie\u00dfen mehr und mehr Gesch\u00e4fte das Ensemble der Verkaufs-Baracken im hinteren Sarresdorf. Wodurch sich dort eine neue Bewertung der r\u00e4umlichen Struktur erg\u00e4be.<\/p><p>Z.B. durch eine anspruchsvolle Verbindung der vorhandenen Kulturtr\u00e4ger.<br \/>Der Sarresdorfer Friedhof mit seinen j\u00fcdischen Gr\u00e4bern wird offiziell zum Park, der Erinnerungen, und erstreckt sich weiter, flie\u00dfend, ganzheitlich und deutlich abgrenzend zur Bundesstrasse \u00fcber Museen, G\u00e4rtnerei, Fachwerkbauten, Bach, Fu\u00dfweg zur Kulturst\u00e4tte Drahtwarenfabrik, Caf\u00e9s und, dringend zu ver\u00e4nderndem, Parkplatz, speziellem Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberweg hin zur Erl\u00f6serkirche im byzantinischem Baustil, zur R\u00f6mer-Villa Sarabodis, r\u00f6mischen Thermalquellen und weiter zum Kyllpark der Stadt im Fluss. Das Kultur-Dorf Alt-Sarresdorf aus lauter Juwelen w\u00e4re perfekt und unheimlich attraktiv.<\/p><p>Im hinteren Teil von Sarresdorf ist bereits Bildung ganz stark durch die regionale Berufsschule. Dazu, als Erg\u00e4nzung zum Wasser-Institut, zu ihrem Campus und generell zur erwachten N\u00e4he zum Wasser, w\u00e4re in den frei werdenden Hallen der ehemaligen Superm\u00e4rkte ein Technologie- und Gr\u00fcnderzentrum zu den St\u00e4rken der Eifel, die der Natur, wie Wind, Sonne, Wasserkraft, den Naturprodukten, wie Bio-Lebensmittel, der Veredlung und Aufwertung von Rohstoffen, etc. einzurichten.<br \/>Ein sich dann spezialisierender Handel und Servicedienstleister bereichern und erg\u00e4nzen sich zueinander.<\/p><p>Und wieder zur\u00fcck ins Zentrum. Was es garantiert zwischen den verschiedenen H\u00f6hen-Niveaus in Gerolsteins Mitte nicht braucht sind zus\u00e4tzlich Stadtbalkone, da es bereits ausreichend viele davon hat. Gegen\u00fcber vom alten Rathaus, in einem l\u00e4ngst vergessenen Zentrum der Stadt, als Parkplatz. Was sonst? Umgeben ist dort der entz\u00fcckende Ausblick von historischen, wundersch\u00f6nen Stadth\u00e4usern. Leider sind diese auch sich selbst \u00fcberlassen oder gar im Verfall befindlich. Immerhin ist deren Reaktivierung angedacht und sehr, sehr wichtig und bedeutungsvoll.<br \/>Der Aufgang zur L\u00f6wenburg, wo einst gro\u00dfe Feste unter leuchtendem Aufstieg stattfanden, bietet sch\u00f6nste Pl\u00e4tze und Aussichten, auch der zur St. Anna Kirche. So w\u00e4re auch sie in der Stadt angekommen. Auch gleich mehrere Stadtbalkone, auch noch auf verschiedene Ebenen verteilt, bietet in Form und Funktion das Rondell.<br \/>Da dieser Bau tats\u00e4chlich wie ein letzter Zahn eines Gebisses noch einzeln in der Landschaft steht, es bisher von dort aus nur Sichtkontakt und Verbindungen zu mindestens 3 gro\u00dfen Parkpl\u00e4tzen und eine l\u00e4rmende Bundesstra\u00dfe gibt, hat es das Rondell, obwohl mit einer eigentlich ansprechend Architektur, sehr, sehr schwer.<\/p><p>Da die Idee der, eigentlichen, Stadtbalkone generell sehr charmant ist, k\u00f6nnten alle vorhandenen Stadtbalkone aufgewertet werden.<br \/>Die Westeifelwerkst\u00e4tten stellen Stadtmobiliar, zudem preisgekr\u00f6nt, her. Somit liegt es auf der Hand f\u00fcr jeden dieser einzelnen, sch\u00f6n verschiedenen Stadtbalkone ein eigenes Design einer Sitzgruppe in Auftrag zu geben und zu entwickeln. So mache Gerolstein in eigener Sache was und transformiere sich als showroom f\u00fcr neue Produktlinien der Behindertenwerkst\u00e4tten.<\/p><p>Menschen aus vielen L\u00e4ndern dieser Welt trinken GEROLSTEINER. Sie genie\u00dfen es. Glauben an die Reinheit des Getr\u00e4nks.<br \/>Viele dieser Konsumenten und noch viele mehr reisen nach Europa, weil es hier, immer noch, eine Balance von Historie und Neuzeit, vom Miteinander der Menschen verschiedenster Verm\u00f6gen, Alters und Herk\u00fcnfte gibt. Das ist attraktiv und kreiert ein positives Lebensgef\u00fchl. Das ist in der Summe was die Menschen haben wollen. Europa fasziniert einfach.<br \/>Sie, als f\u00fchrender Getr\u00e4nkehersteller, machen sich all dies zu eigen und verk\u00f6rpern es in Produkten.<\/p><p>Hingegen ist in sehr vielen Ursprungsl\u00e4ndern dieser Touristen und Emigranten fast nichts vom Miteinander aller, egal wo und wie, anzutreffen. Die Umwelt wird ausgebeutet oder ist schon ruiniert, oftmals federf\u00fchrend durch Einwirkungen Europas. Die Gesellschaften sind segmentiert, in jedweder Hinsicht. Trotz einer oftmals verzaubernden Landschaft, lastet \u00fcber der Masse von Menschgeschaffenem eine beinahe totale Abwesenheit von \u00c4sthetik. Billiges Bauen, Landfra\u00df, gewaltige Verkehrswege, Wald-Rodungen etc. sind die markantesten Zeichen.<br \/>Derart Ausdruck von (materieller) Armut ist in aller erster Linie eine kulturelle Armut.<br \/>Denn das Elementare ger\u00e4t in Vergessenheit. Es fehlt an Verbundenheit, an Wissen, an Aus-Bildung und dadurch an Vorstellungs-Verm\u00f6gen wie sich Zust\u00e4nde verstehen und ver\u00e4ndern lassen k\u00f6nnen.<\/p><p>Wieder in Gerolstein stellen Planer eine neue S\u00fcd-Nord-Achse vor.<br \/>Einfach so, als Verbindung vom Kaiserhof \u00fcber den Kreisel der Bundesstra\u00dfe bis zur \u201eFutterkrippe\u201c im Kasselburger Weg, bliebe sie bedeutungslos.<br \/>Au\u00dfer, sie g\u00e4be dem, diese Achse querenden, dann entstehenden Kreuzungs-Bahnhof und seinem Umfeld eine ganz besondere Funktion bei der Neuordnung des Gef\u00fcges in Gerolstein.<\/p><p>Die Bedeutung des Eifeler Eisenbahnknotens Gerolstein steht sowieso vor einer Renaissance. Der Bahnhof lebt schon wieder. Eine Neuordnung im Innern hat\u00b4s erm\u00f6glicht. Die bereits finanzierte Umgestaltung der Bahn-Anlagen wird bald stattfinden und den Stellenwert in der Gesellschaft weiter steigern. Bis es zur Umsetzung kommt will die Planung noch die Umgebung n\u00e4her an den Bahnhof heranholen.<\/p><p>Der Bahnhof ist aus vielen Richtungen her mit allem an \u00d6PNV gut erreichbar. Er ist die wichtigste Schnittstelle in der Vulkaneifel von Fu\u00df-, Rad-, Auto-, Bahn- und Busverkehr und offeriert somit beste Voraussetzungen diese Personenbewegungen zu b\u00fcndeln.<br \/>Dort kreuzen sich die Interessen mit Handel, Dienstleistungen, Gesundheitsversorgung und Gastronomie. In einem unmittelbar angebundenen Standort bietet ein typischer Mix spezialisierten Einzelhandels, von eigentlich gr\u00f6\u00dferen Bahnh\u00f6fen, Menschen den Weg zur Mitte.<br \/>Wo es bisher noch ins Leere geht, strahlt dann eine gr\u00f6\u00dft m\u00f6gliche Attraktivit\u00e4t und Anziehungs-kraft des absoluten Zentrums auf die vielen neuen Optionen in einem sich drumherum wandelnden Umfeld. Urbanit\u00e4t wird erfahrbar.<\/p><p>Denn die gesamte Stadt hat nun mal ihren Bahnhof im Herzen. Von hier aus ist alles fu\u00dfl\u00e4ufig zu erreichen. Anhand der im Ged\u00e4chtnis Gerolsteins kognitiv eingebrannten Wege entstehen auf alten Wegen neue Entwicklungsachsen, wie die S\u00fcd-Nord-Achse.<br \/>Jede weitere Anbindung an vorhandene Schienenstrecken erh\u00f6ht die Besucher-, wie die Kunden-frequenz durch Reisende, Einheimische und Touristen. Auch b\u00f6te sich nicht motorisierten Mitb\u00fcrger_innen \u00fcberhaupt mal wieder eine moderne und w\u00fcrdige Art Eink\u00e4ufe aller Art zu t\u00e4tigen.<br \/>Umstiegswilligen w\u00e4re auch eine Option geboten. Den Verpflichtungen zum Klimaschutz wegen t\u00e4te Gerolstein einen wichtigen Schritt diesen beispielhaft zu f\u00f6rdern.<\/p><p>Mit seinem Bahnhof mit Shopping und umgebenden Flanieren, entlang seines g\u00e4nzlich renaturierten Flussufers, und Kultur schnuppern, in Museen und Galerien, und abends ein Konzert eines Stars im Lokschuppen besuchen ist wie etwas was nahezu eine jede bedeutende Stadt Europas bietet.<br \/>Den Einheimischen und G\u00e4sten b\u00f6te sich eben auch an Sonntagen, aufgrund der Reisebedarfbestim-mungen, eine ganz neue Option des Einkaufs und der Beginn von neuen Erkundungen und Begegnungen.<\/p><p>Eine den Namen Gerolsteins tragende Weltmarke ist ebenso gefordert nicht ruhig zu lassen, Krea-tivit\u00e4t und z\u00fcndende Ideen zu bieten und einzufordern.<br \/>Nur das Beste ist gerade gut genug umgesetzt zu werden und Millionen dazu ausgeben darf. Das hat Gerolstein verdient. Denn Gerolstein hat hier und jetzt die einmalige, historische Chance, ja die Pflicht, aus seinen Potentialen und Gegebenheiten heraus endlich Begeisterndes, zukunftsf\u00e4higes zu erschaffen. Ein Beispiel zu geben.<\/p><p>Das wunderbare in Gerolstein ist, das es all diese Sch\u00f6nheiten der Natur gibt. Einige \u00e4ltere Bauwerke zeugen von dieser Erkenntnis. Wie wird dieser Geist nun in die Jetztzeit hin\u00fcber geholt?<\/p><p>Horizonte \u00f6ffnen sich durch die Stadt im Fluss. Fluxus. Hier bewegt sich was ist die Botschaft.<br \/>Denn durch Stadt im Fluss kommen sich die in die Landschaft eingegrabene Kyll und die Gerolsteiner n\u00e4her. Zumindest so nah wie nie zuvor. Im Stadtgebiet wird an allen Ufern es ein Erlebnis sein das Spiel und den Lauf des Wassers zu beobachten. Ganz wie in Hesses Siddharta.<\/p><p>Dem Flusslauf folgend ist eine sich aus Hochwasser speisende Aue im Lissinger Kyllbogen geplant.<br \/>Das ist genial. Ist Hochwasser, so hat Gerolstein mit Wasser gef\u00fcllte Auen, eben eine kleine Seenplatte.<br \/>Das entstehende Schwemmland k\u00f6nnte indes auch konzeptionell weiter gefasst werden. Zu einem permanenten See, dessen Ausdehnung und Tiefen sich durch die Wasserlagen der Kyll erg\u00e4ben.<\/p><p>Unbestritten bewirkt ein See etwas ganz besonderes. Sie haben eine Aura, wie die Maare der Eifel, der Lago Maggiore und der Wannsee, ebenso ein Fluss-See. Gerolstein bek\u00e4me seine Kr\u00f6nung in dem sich die majest\u00e4tischen Dolomit-Felsen spiegeln.<br \/>Ein See zwischen dem jetzigen Lauf der Kyll und der Westeifelbahn g\u00e4be, zum wichtigen Hochwasserschutz, der Stadt eine neue energetische Identit\u00e4t. Die Menschen h\u00e4tten eine Identifikation mit dem ihre Heimat so sehr pr\u00e4genden Element Wasser durch eine mit ihm bisher unbekannten Kontakt. Eine neue Wahrnehmung, auch und besonders, in einem freizeitlich gepr\u00e4gten Er-Leben.<br \/>Eine ordnende Komponente auf die dortige Raum(infra)struktur h\u00e4tte er zus\u00e4tzlich.<\/p><p>Denn Diskurse \u00fcber eine Reaktivierung der Westeifelbahn, ihre Kosten- und Besitzfrage, Radwegepl\u00e4ne und die Behebung von Verkehrsgef\u00e4hrdungszonen liegen seit Jahren in einer Pattsituation die es zu \u00fcberwinden gilt.<\/p><p>Zu lange schon hinkt Gerolstein auch seinen touristischen Potentialen weit hinterher und sucht daher nach Verbesserungen. Ein neuer Hotel-Standort spielt dabei eine wichtige Rolle und wird mit Dringlichkeit gesucht.<br \/>Ein Hotel am See ist eine weltweit erprobte Idealkombination und w\u00e4re dies wohl auch f\u00fcr Gerolstein, seine Menschen, seine Unternehmungen und einen verantwortlichen Investor.<br \/>Bei der r\u00e4umlichen Zuordnung von See und Hotel dr\u00e4ngt sich eine \u00dcberbauung der zum Wasser parallel verlaufenden Bundesstra\u00dfe, am westlichen Ufer der Kyll im Lissinger Bogen, von der Abzweigung HIT Supermarkt bis zur Bahnquerung, geradezu auf. Vor letzterem ist in einem integrativen System dann ein zivilisiertes Ein- und Abbiegen m\u00f6glich, als auch eine r\u00fcckseitige Zufahrt f\u00fcr die Hotelg\u00e4ste. Lieferdienste und Parkpl\u00e4tze indes sind innerhalb des Hotelunterbaus gut positioniert.<\/p><p>Ein s\u00fcd-\u00f6stlich exponiertes Hotel kann sich als ein architektonisches Schmuckst\u00fcck in green architecture mit dem r\u00fcckw\u00e4rtigen Hang zu einer Einheit verschmelzen in ein einzigartiges Naturschauspiel.<br \/>Von dieser verkehrsl\u00e4rmfreien Zone aus schweifte dann zur Linken der Blick zur Brunnenstadt Gerolstein mit ihren monumentalen Riffbergen von Auberg, Munterley, Hustley und Burgberg der L\u00f6wenburg mit der wilhelminischen Erl\u00f6serkirche mittendrin und den Vulkankegeln der Baarley im Hintergrund. Direkt vor Augen funkelte das Sonnenlicht im Wasser. Zur Rechten w\u00e4re die reaktivierte Bahnstation Lissingen und der f\u00fcr bahngereiste Maler aus England und Holland im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert so inspirierende, beginnende Kyllwald zu sehen. Vor ihm steht still die Jahrhunderte unversehrt \u00fcberstanden habende, einstige Wasser-Burg Lissingen.<\/p><p>Diese kann, wie es der Wunsch vieler ist, touristisch aktiviert und die sie seit den 60ern strang-<br \/>ulierende Bundesstra\u00dfe von ihr etwas distanziert werden. Die Errichtung eines Schallschutzes f\u00fcr das Burgdorf Lissingen ist sowieso geboten.<br \/>Der nat\u00fcrliche Fluss der \u00f6rtlichen Gew\u00e4sser w\u00e4re dann wieder hergestellt und die Wasserburg w\u00e4re das was sie \u00fcber fast 1000 Jahre war und zuvor kein Krieg, Tyrann oder Hungersnot hinbekam.<\/p><p>\u00dcberhaupt erg\u00e4be sich ein h\u00f6chst attraktives, neues innerst\u00e4dtisches Stadtquartier, f\u00fcr alle, auf zumeist, bisherigen Brachen. See, Hotel und das bestehende, sogenannte, Holl\u00e4nderdorf der feinen Ferienbungalows sind gemeinsam eine starke touristische Einheit. Inmitten dieser \u201eTop\u201c-Lage sind auch h\u00f6her preisige, qualitativ anspruchsvolle Apartments, auch als Alterssitze, vorstellbar. Diese k\u00f6nnten das Gesamt-Projekt helfen zu finanzieren. Denn Menschen, auch aus dem nahen Umfeld der Eifel, von Br\u00fcssel bis Bonn, von K\u00f6ln bis Luxemburg, b\u00f6te sich \u00fcberhaupt mal vor Ort eine Chance stilvoll in eine gemeinsame Zukunft zu investieren.<br \/>Es darf ihnen vermittelt werden. Denn nur die Mischung machts.<\/p><p>Stadt-B\u00fcrgermeister Bongartz zeigte sich sehr angetan von der Idee eines See, dem&#8230;Lac de Grande Duchesse de Gerolstein.<br \/>Wie auch zum Wasser-Institut ist Ministerin H\u00f6fken bereits mehrfach in den Dialog um den See involviert worden. Im Antwortschreiben vom 19. April 2017 ermuntert sodann das Ministerium: \u201eIn wie weit es gelingen kann, auch im Sinne unserer Aktion Blau Plus, dabei dem Gew\u00e4ssererlebnis einen besonderen Stellenwert einzur\u00e4umen, h\u00e4ngt von der konkreten Ausgestaltung ab.\u201c<br \/>Wasser hat die Faszination die Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln. Nun liegt es daran sie planerisch auszuarbeiten.<\/p><p>Gespr\u00e4che mit entscheidenden Personen und deren Resonanzen \u00fcber einige unserer Konzepte in Gerolstein haben uns bewogen, wie auch Ihnen hiermit, verschiedene Projektskizzen an eine \u00d6ffentlichkeit weiter zu leiten.<br \/>Denn nicht um Personen, sondern der Sache wegen heisst es sich mitzuteilen, auszutauschen, zu diskutieren um in einer B\u00fcrgerbeteiligung eine Vielfalt und reiches Angebot an Entw\u00fcrfen und Ma\u00dfnahmen als Fundament f\u00fcr Entscheidungsfindungen zu erzielen.<\/p><p>Wenig sachbezogen und emotional, daf\u00fcr konfrontationss\u00fcchtig gef\u00fchrt ist die Debatte um die zu reaktivierende Ost-West-Eisenbahnstrecken. Der Eindruck wird erweckt, als ob die Grosszahl von Autofahrenden pers\u00f6nliche Opfer erbringen m\u00fcssten, z.B. durch unvermeidlich unsicheres Abbiegen, oder durch weniger Autobahn in der gr\u00fcnen Eifel. All das, weil damit andere Menschen mit einem gro\u00dfen b\u00fcrgerschaftlichen Engagement zur Eisenbahnreaktivierung wieder etwas in die G\u00e4nge bringen, was, wie vergessen, ma\u00dfgeblich die Eifel entdeckt und entwickelt hat. Oder?<\/p><p>Generell gilt in demokratischer und demografischer Hinsicht: Politik die Zivilgesellschaft nicht erkennt, respektiert und f\u00f6rdert verspielt die Zukunft.<\/p><p>Die touristischen Fahrten der VulkanEifelBahn in Richtung Osteifel waren ein gro\u00dfer Erfolg. Der Romantik und Naturn\u00e4he wegen kommen die Menschen zu Besuch in die Eifel. Das spiegelt sich in der Eisenbahn wieder und sie bediente den erfolgreichen Maare-Mosel-Radweg.<br \/>Manch Ansicht generierte sich hieraus, dass Radwege auf den eben ebenen Eisenbahntrassen generell das beste seien und die Bahn, l\u00e4ngst ja durch das Auto verzichtbar gemacht, dann eben Platz zu machen habe. Warum der Kyllradweg, obwohl sehr bequem zu befahren, bisher kein Erfolg ist, bleibt demnach ein R\u00e4tsel. Mag es daran liegen, dass Radwege-Planer nicht die Romantik der alten Eisenbahner verstehen und daf\u00fcr Radwege wie in Beton gegossen bauen?<\/p><p>Richtung Koblenz werden von den Gesamtkosten der Reaktivierung der Eifelquerbahn 85% vom Land beigesteuert. Ist die Eifel immer noch so \u00e4rmlich, dass sie sich die Restsumme diesen, weit mehr als touristischen, Mehrwerts nicht leisten kann?<br \/>Richtung Pr\u00fcm soll es an der Unvereinbarkeit von Eisenbahn und parallelem Radweg liegen. Im dichten Stadtraum mag sowas stimmig sein. Aber dort?<br \/>Einem FDP-Wirtschaftsministerium ist die Eisenbahn zu teuer. Gleich 500 Millionen Euro zur Verbindung zweier Eifelst\u00e4dtchen, Daun und Blankenheim, scheinen aber gut angelegt.<br \/>Doch wenn in der Provinz von Mainz bis Mayen noch Stra\u00dfenbau gefordert wird, wird in den Ballungsr\u00e4umen schon offen vom Ende des Autozeitalters gesprochen.<br \/>Wenn es mit Fahrverboten, Maut in den Innenst\u00e4dten, usw. bald damit anf\u00e4ngt, wo wollen denn diese neuen Stra\u00dfen hinf\u00fchren?<br \/>Diese Politik ins Nichts braucht eine Kurskorrektur. Hier ist die Zeit gekommen durch eine professionelle Moderation die unterschiedlichen Interessen und Vertreter_innen an einen Tisch zu bringen. Zum Wohle der Region und um eine Finanzierung zu finden die beide Vorhaben ins Rollen bekommt und die Menschen in Bewegung setzt.<\/p><p>Ein weiter\/er Weg zum Stadtumbau k\u00f6nnte eine Informationsreise m\u00f6glichst vieler, Verantwort-licher und Interessierter, zu zumindest einem Modellort sein. Wo alle unter \u00e4hnlichen Voraussetzungen dort deren Menschen Wege der Erkenntnis und Umsetzung erfahren und diskutieren k\u00f6nnen.<br \/>\u00c4hnliches hatte der Landrat Thiel bereits vorgeschlagen.<\/p><p>Als eine von ganzen zwei Gemeinden in Rheinland-Pfalz ist Gerolstein als besonderer Standort der Integration von Fl\u00fcchtlingen im l\u00e4ndlichen Raum auserw\u00e4hlt worden. K\u00f6nnen Sie sich vorstellen was dies f\u00fcr Ihre Kommune bedeutet? Welche Synergien dort lauern, f\u00e4nden hierdurch sogar Immobilien und Quartiere zu neuem Leben zur\u00fcck?<br \/>Die Kanzlerin hat der der deutschen Provinz erst wieder bei der Integration mehr Bedeutung und Aussichten auf gr\u00f6\u00dferen Erfolg zugewiesen. Im Umkehrschluss sind das nat\u00fcrlich auch weitere und zuk\u00fcnftige Investitionen die die \u00f6ffentliche Hand in \u00f6rtliches Engagement und nachhaltige Konzepte t\u00e4tigen m\u00f6chte.<br \/>Legen Sie also gr\u00f6\u00dften Wert und Aufmerksamkeit auf das jetzt noch 2-j\u00e4hrige Forschungsvorhaben und suchen Sie die enge Zusammenarbeit. Es lohnt sich&#8230;.<\/p><p>Das Hotel Kaiserhof ist ein Ort wo sich sowas bereits auszahlt.<br \/>Gerolstein ist bedauerlicherweise nicht die einzige Gemeinde die ihre Mitte verloren hat und sie wieder finden will.<br \/>Selbst das Bundesland der geselligen Gem\u00fctlichkeit, Bayern, blieb davon in seinen tausend D\u00f6rfern nicht verschont. Bayern w\u00e4re nicht Bayern, wenn das nicht irgendwann tatkr\u00e4ftig angegangen wird.<br \/>Der SPIEGEL wusste dazu zu berichten:<br \/>http:\/\/m.spiegel.de\/reise\/deutschland\/a-1118046.html<br \/>Seinen L\u00f6sungsansatz umschreibt der bekannte Wissenschaftler f\u00fcr Demographie und regionale Wirtschaft, Prof. Harald Simons (geb\u00fcrtiger Rheinland-Pf\u00e4lzer), einfach so: \u201eZiel sollte es sein, dass m\u00f6glichst jedermann(\/frau), der (die) in der Stadt wohnt, oder zu tun hat, einmal am Tag \u00fcber den Marktplatz oder durch die Haupt-Einkaufsstra\u00dfe l\u00e4uft.\u201c (&#8230;nicht f\u00e4hrt..)<\/p><p>Kennen Sie wen der das macht? In Gerolstein? Sonstwo? Sie selber?<br \/>Tats\u00e4chlich ist eine Minderheit in Gerolstein zu Fu\u00df unterwegs. Schlimmer noch. Vielen erscheint zu Fuss zu sein wie sozialer Abstieg und Besch\u00e4ftigung derer die sonst nichts (besseres) zu tun haben.<br \/>Andererseits ist das \u00fcberschaubar gro\u00dfe Gerolstein aber auch in seiner momentanen Erscheinung sehr weitl\u00e4ufig, so wenig zug\u00e4nglich. Um das Auseinandergedriftete um die leere Mitte irgendwie zu binden schien das Auto vor der T\u00fcr der beste Kitt zu sein.<br \/>Aber das brachte auf die Dauer keinen Zusammenhalt. Mehr und mehr Einrichtungen und Gesch\u00e4fte mussten sich dann dem auto-genen Erreichbarkeitswahn unterordnen und isolierten sich voneinander. Ein jeder, sich so nennender Markt, in seiner Box. Folglich verschwanden sozial-\u00f6konomische Bindungen und ganz vieles wirkt nur mehr \u00f6de.<\/p><p>Entsprechend braucht Gerolstein nun eine Wurzel-Behandlung. Sollte Gerolstein wirklich den Wandel wollen und nicht nur Millionen verbauen f\u00fcr ein schmerzliches weiter so, dann braucht es die Analyse nach innen.<br \/>Sollte sich Gerolstein mit dem Wunsch nach neuer Gemeinsamkeit, neuer Gemeinschaft, nach einer neuen Mitte anfreunden, dann st\u00fcnde es mitten im Trend.<\/p><p>Die Hauptstra\u00dfe ist der \u00f6rtliche Klassiker von Vernachl\u00e4ssigung. Jeder einzelne Bedeutungs-verlust, vom Umzug des Rathauses vor Jahrzehnten bis hin zu angedachtem Abr\u00e4umen von bestehenden Bauten, sind einzelne, ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte Sargn\u00e4gel einer Idee von Zentrum.<\/p><p>Doch vorhandene Bausubstanz zu resozialisieren hat immer funktioniert. Wie in Ost-Berlin die von der alten Regierung vernachl\u00e4ssigten Gr\u00fcnderzeitbauten. Heute sind sie das Immobilien-Business der Hauptstadt. Aber auch Kommern in der Eifel hat es als Museum vorgemacht. Dass, was verstanden werden will wie in Alt Sarresdorf mit seinen Neu-Bauten von Fachwerk.<br \/>In Frankfurt\/M und Dresden wurden die Stadtkerne aus dem Nichts wieder neu aufgebaut. In Berlin entsteht sogar ein Nachbau eines Stadtschlosses, dessen konzeptionelle Geschicke als Humboldt-Forum wir, als ACK, mitgestalten. Die St\u00e4dte geben eben doch oft vor, was zeitlich versetzt in der Provinz ankommt. Muss das sein? Vielfalt ist doch nicht nur eine Frage von vielen Menschen. Oder?<br \/>Was w\u00e4re geworden wenn in Westberlin Hausbesetzer die Altbausubstanz nicht vor dem Abriss bewahrt h\u00e4tten? Es stand in der Mauerstadt ja gar so viel leer, so lange schon und verkam. Brachen sollten geschaffen werden, wie heutzutage Stadtbalkone in Gerolstein, zur Durchl\u00fcftung der engen Bebauung. Genau diese ist aber heute total IN und zieht Menschen aus der ganzen Welt an.<br \/>Und Gerolstein will wirklich weiter entkernen? Die Zwanghaftigkeiten der Abrisswellen in deutschen St\u00e4dten nach der Nachkriegszeit sind vorbei. Doch drohen 40 Jahre nach dem Bewusstseinswandel in den heutigen Schwarmst\u00e4dten der Drahtwarenfabrik und dem Hotel Kaiserhof das alte Leid?<\/p><p>Stadtumbau ist l\u00e4ngst bestandsorientiert. Er integriert die alte Infrastruktur und baut sie behutsam um und weiter. Bisher fehlt es doch nur an z\u00fcndenden Ideen die ihn, den Kaiserhof, wie alles andere was kritisch ist, wieder zu besch\u00e4ftigen. Besch\u00e4ftigen wir uns doch damit.<\/p><p>Wir d\u00fcrfen uns vergegenw\u00e4rtigen, dass das alte Hotel-Geb\u00e4ude das letzte seiner Art in der Innenstadt ist. Es war dar\u00fcber hinaus immer ein gesellschaftlicher Treffpunkt und zeigte nicht nur im Karneval seine Qualit\u00e4ten als Ballhaus.<br \/>All dies an Historie und Architektur soll verschwinden f\u00fcr einen zugigen Zugang, breit wie drei Scheunentore, von einem der vielen und windigen Parkpl\u00e4tze. Weil ja dann offensichtlich sich f\u00fcr autovorbeifahrende, ortsunkundige Bundesstra\u00dfenbenutzer ergeben k\u00f6nnte, das Gerolstein noch was hinter den hohen Fassaden der Brunnenstr. versteckt haben k\u00f6nnte.<br \/>Das ist wie das ber\u00fchmte Kaninchen im Hut.<\/p><p>Mindestens so reizend w\u00e4re dort die luftige Aufenthaltsqualit\u00e4t in einem \u00f6rtlichen Klima, welches an mindestens 250 Tagen im Jahr eher als frisch zu beschreiben w\u00e4re. Das soll stattfinden, obwohl eine wesentlich zu steigernde Besucherfrequenz in der Hauptstr. als ein von praktisch allen gew\u00fcnschtes Ziel ist.<\/p><p>Es gibt bereits einen Zugang, eine gro\u00dfe Zufahrt, zur Innenstadt mit Namen Bahnhofstr.\/Hauptstr.. Der kann mal intensiv beworben werden, falls es daran fehlt. Ein zweiter Durchgang, unterhalb des Kaiserhof, k\u00f6nnte k\u00fcnstlerisch gestaltet und dadurch mal f\u00fcr alle sichtbar sein. Der n\u00e4chste, offensichtliche Aufgang ist dann bereits das noch d\u00f6sende Rondell. Allem folgt bereits bald die Treppe r\u00fcckseitig von McD. Dazwischen tummeln sich noch diverse Aufz\u00fcge. So vieles existiert um die Menschen auf ein h\u00f6heres Niveau, das der Hauptstr., zu bringen. Doch alles scheint irgendwie nicht zu Ende gebracht worden zu sein. Und es bleibt am Boden.<br \/>Wie nat\u00fcrlich fehlt da noch ein weiterer Aufgang. Der wird aber dann garantiert ein Erfolg. Zum Schluss hat Gerolstein nur mehr Aufg\u00e4nge, als sei jeden Tag Himmelfahrt.<\/p><p>Abriss ist doch nur Aktionismus der vort\u00e4uscht als ob es einen grossen gestalterischen Plan g\u00e4be. Die \u201eSchuld\u201c einer teils w\u00fcsten Innenstadt kann nicht auf den Schultern der schw\u00e4chsten ausgetragen werden? Das ist, zumindest auch in Bezug auf Dinge, unchristlich.<\/p><p>Die Fragen sind doch viel mehr: Was kann denn wirklich mit den vorhandenen Ressourcen getan werden? Welche Strategien k\u00f6nnten dazu helfen und was tr\u00e4gt der Kaiserhof hierzu bei?<\/p><p>Im nahen Bahnhof ankommende G\u00e4ste f\u00e4nden vis-\u00e0-vis, in Sichtkontakt, in einem kleinen, stilvollen Hotel\/Pension, oder gar Hostel, authentische Zimmer die noch Seele haben, auch und gerade mit Toiletten auf dem Korridor. Bezahlbar und mit dem Charme des Besonderen. Das ist wonach nicht nur viele junge Menschen heutzutage Ausschau halten. Das b\u00f6te tats\u00e4chlich einen Blickfang f\u00fcr Vorbeifahrende.<\/p><p>Erreichbar jede Stunde von K\u00f6ln, Bonn, D\u00fcsseldorf und Trier aus kann auch mal ein autofreies Anreisen f\u00fcr eine Stadtbev\u00f6lkerung beworben werden, die, wie im Falle von K\u00f6ln, zu 56% \u00fcberhaupt garkein Auto besitzt. Die reisen eben auch mal anders: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=A9zFavRxe40 .Viele wollen sich auch nicht immer nur sportlich wandernd und radelnd den Spuren von Neanderthalern, Kelten und R\u00f6mern ann\u00e4hern.<br \/>Im Tal der Kyll haben Kulturen eine besondere Magie vorgefunden und diese bereichert, mit Thermen, Tempel und 3 Burgen. Wie auch das Geschenk des Berliner Kirchenbauvereins mit den Werken der zu seiner Zeit edelsten Architekten und K\u00fcnstler.<\/p><p>Obwohl viel heutiges gar nicht danach aussieht, es von vielen auch nicht erkannt und wahrgenommen wird, so ist diese Energie dennoch nicht verschwunden. Diesem Erbe und der Tradition von Gr\u00f6\u00dfe, Offenheit und Freiheit f\u00fchlte sich des Kaisers Hof verpflichtet.<br \/>Kn\u00fcpfen wir daran an und bieten den Hipstern dieser Welt mal was derartiges mit einem Ho(s)tel KaiserhofFNUNG. Ein Haus welches alles hat einen Kultstatus aufzubauen. So es sich verbindet zu einem Ganzen mit dem was sonst noch m\u00f6glich ist.<\/p><p>Ein sich reformierender Kaiserhof kann zus\u00e4tzlich auch eine Unterkunft, eine neue Bleibe f\u00fcr junge Fl\u00fcchtlinge, den Alleingereisten, sein. Gerade diese Menschen brauchen unsere Aufmerksamkeit und Unterst\u00fctzung. Anstatt sie in ihrer Sozialisierung in die hiesige Gesellschaft alleine zu lassen. In der Einsamkeit entstehen auch Anf\u00e4lligkeiten f\u00fcr krude Erkl\u00e4rungen einer Weltordnung, wie schmerzlich zu erfahren war. So d\u00fcrfen wir ihnen eine neue Heimat anbieten innerhalb eines Hauses mit ganz viel Bewegung. Hier haben die Fl\u00fcchtlinge st\u00e4ndigen Kontakt mit einer hiesigen Gesellschaft, deren Kultur sie nun intensiv mit-erleben und so auch besser verst\u00fcnden als auch bereichern k\u00f6nnen.<br \/>Denn der Fl\u00fcchtlinge Pr\u00e4senz im von vielen Alteingesessenen kaum mehr frequentierten Stadtkern ist jetzt schon erfrischend. Sie zeigen den anderen wie es geht. Diese Lebendigkeit ist Teil eines Stadtumbaus Absichten der Weiterentwicklung von abgehangenen Lebens- und Arbeitsstandorten. Die (Durch-) Mischung machts dann.<\/p><p>Im Kaiserhof selbst k\u00f6nnten in der neuen Aufgabenbandbreite Ausbildungen von Berufen von bestimmter Wichtigkeit f\u00fcr die regionale Entwicklung, in Gastronomie, Hotelerie und Handwerk stattfinden.<br \/>Derart Bildungs-Programme und Unterbringung bedeuten nat\u00fcrlich auch eine (Teil-) Finanzierung dessen, was es an Kosten f\u00fcr den Umbau gilt zu stemmen. Hierf\u00fcr gibt es sehr viele Bundes- und Landesprogramme.<br \/>Mit Sicherheit ergibt die enge Zusammenarbeit mit der Fachkraft des ab Mai 2017 gestarteten 3-j\u00e4hrigen Forschungs-Projekt der TU Kaiserslautern zur Integration von Fl\u00fcchtlingen im l\u00e4ndlichen Raum, zus\u00e4tzlicher Austausch, Informationen und F\u00f6rder-Optionen.<br \/>Nicht zu vergessen der Kanzlerin Aussagen, die dem Zusammen-Kommen von Fl\u00fcchtlingen und Einheimischen in der Provinz eine gro\u00dfe Bedeutung, ergo auch viel Geld beimisst.<br \/>Da heisst es nahe am Thema zu sein, jetzt Projekte zu skizzieren und F\u00f6rderungen zu beantragen. Wer zuerst kommt malt zuerst.<\/p><p>Generell ist in diesen Zeiten in denen europaweit Menschen und Politiker_innen Stimmungen machen gegen alles andere, vielfach auch gegen Deutschland, es das Gebot der Zeit zu zeigen, dass Verst\u00e4ndigung unter den Menschen sehr wohl m\u00f6glich ist, gelebt wird und sehr elegant sein kann.<\/p><p>Die gro\u00dfen Herausforderungen der Welt sind auch in der Provinz angekommen. Da hilft kein business as usual mehr. Es braucht lokale Konzepte und action. Vor allem viel MUT.<br \/>Wunderbarerweise haben das die Eifeler und packen an.<\/p><p>Der Gleichberechtigung vor den Einheimischen wegen ist es indes ebenso wichtig ihre Notwendig-keiten zu respektieren und daf\u00fcr was zu tun.<br \/>Nach Jahrzehnten der Individualisierung suchen viele Menschen wieder Kontakt zu ihres Gleichen. Gemeinsames Kochen ist total IN. Wie auch gemeinsam Singen, Musizieren, Tanzen, Yoga, Dinge reparieren und Basteln, Malen, Filme und Fotos anschauen, Vortr\u00e4gen lauschen, usw. usf., wie auch einfach nur so sich einfinden, unterhalten und Kaffee trinken.<br \/>Selbst organisiert sich treffen um gemeinsam was zu tun ist in aller Munde, in jedwedem Alter.<br \/>Attraktive R\u00e4umlichkeiten, selbst verwaltet und unbelastet von Vereinszugeh\u00f6rigkeiten o.\u00e4.., zentral gelegen und gut erreichbar, all dies b\u00f6te der Kaiser Hoffnung.<br \/>Sodann erg\u00e4be sich mit den G\u00e4sten des Hostel und den Fl\u00fcchtlingen ein Kulturort des Austauschs, der Verst\u00e4ndigung und des gemeinsamen Tuns. Ein Ort, der der unteren Hauptstr. eine Vitalit\u00e4t verleiht die aus heutiger Sicht wie ein M\u00e4rchen anmutet.<\/p><p>Mit einer derartigen, fabelhaften Vision vor Augen engagieren sich viele Menschen b\u00fcrgerschaft-lich, Einheimische, G\u00e4ste und Fl\u00fcchtlinge. Mit all der Freiwilligen handwerklichen Leistungen, ihrem Drang helfen zu wollen und Material-Spenden, wie auch der ortsans\u00e4ssiger Firmen, w\u00fcrde zusammen mit den vielen Zusch\u00fcssen der Umbau des Kaiserhof zur KaiserhofFNUNG gelingen. Garantiert.<br \/>Denn was andernorts m\u00f6glich ist braucht auch hier nur eine Initialz\u00fcndung, Mut und Wille zur Umsetzung und schon sind die Leute mit dabei.<\/p><p>Diese Verantwortung zu \u00fcbernehmen gilt zun\u00e4chst der Politik, der Verwaltung und den \u00f6konomisch starken, wie GEROLSTEINER. So denn sie in einer Kommune leiten und lenken wollen, die sich nicht den Herausforderungen der Zeit verschlie\u00dft, sondern sie sucht zu verstehen, sich auszutau-schen um der Erkenntnisse zum Wohle aller zum \u00f6ffentlichen Gut zu machen.<\/p><p>Angesichts der enormen Vorhaben von st\u00e4dtebaulicher Relevanz ist es nur zu empfehlenswert eine Koordinierungsstelle mit extra Personal einzurichten, wie die eines B\u00fcros eines Quartiersmanagements. Dieses finanziert sich durch Beitr\u00e4ge der vielen, bereits vorhandenen F\u00f6rderungen und solcher F\u00f6rdert\u00f6pfe f\u00fcr die die jetzige Verwaltung gar keine Zeit h\u00e4tte Antr\u00e4ge zu stellen, bzw. von deren Existenz sie oft gar nichts w\u00fcsste.<br \/>Dies Kontaktb\u00fcro, im Wasser-Pavillion nahe dem Rathaus, dem sp\u00e4ter zur Galerie umzufunktionierenden Pavillion, entlastet die nicht immer preiswerten Planungsb\u00fcros und die gr\u00f6\u00dftenteils ehrenamtlich agierenden, wie die politisch Verantwortlichen der Stadt.<br \/>\u00dcberhaupt entst\u00fcnde hier im Ort auch planerische Kompetenz und vor Ort, in diesem wundersch\u00f6nen Glask\u00f6rper, b\u00f6te es sich wie nat\u00fcrlich eine optimale Anlaufstelle f\u00fcr B\u00fcrgerbeteiligung einzurichten.<br \/>Denn sprichw\u00f6rtlich sind die B\u00fcrger_innen der Quell der Ideen der nebenbei ganz umsonst sprudelt und alle Themen und Entscheidungsfindungen enorm bereichert.<br \/>Ist letztendlich das nicht die Idee von (gelebter) Demokratie, gegen Politik-Verdrossenheit und gegen Populismus?<\/p><p>Das Zusammenkommen der ganz unterschiedlichen Str\u00f6mungen in einen zentralen Ort macht alles sehr transparent und \u00fcbersichtlich und ist ein Garant f\u00fcr hohe Qualit\u00e4t und Akzeptanz der sp\u00e4ter kommenden Ma\u00dfnahmen.<br \/>Ganz nat\u00fcrlich h\u00e4tte in den Zeiten des Internets, smart phones und von whatts app auch ein social network seinen Anteil daran. Ergo ist eine solche Plattform einzurichten. Z.B. durch unsere Tempelhofer Feld Kollegen vom Freifunk, die Gerolstein das freie Wlan einrichteten, und liquid democracy, zusammen mit lokalen, digitalen Initiativen.<\/p><p>Sicherlich haben die diversen Konzepte, die wir, als Atelier Camargo Klasen, B\u00fcrgermeister Bongartz haben zukommen lassen, ihn bewogen uns dem Stadtrat gegen\u00fcber offiziell vorzustellen. Generell bed\u00fcrfen alle Konzepte und Ideen einer transparenten und ergebnisoffenen Diskussion. Zus\u00e4tzlich ist es geradezu zwingend erforderlich sich neuer, frischer Quellen zu bedienen.<\/p><p>Eine weitere und obendrein ebenso sehr kosteng\u00fcnstige Option, ist sich den frischen Wind von Universit\u00e4ten und Hochschulen einzuholen. Kontaktieren Sie deren Fachbereiche von Stadtentwicklung und weitere, wie Architektur. Im direkten Umfeld der Eifel finden sich zahlreiche, im In-, wie im Ausland. Dies f\u00f6rdere zudem, auch inmitten einer Grenzregion, den europ\u00e4ischen Gedanken und Austausch, ganz zu Ihrem, zu aller Vorteil und gegen seine Miesmacher.<br \/>Was g\u00e4be es spannenderes f\u00fcr Studenten als an einem realen Vorhaben sich verwirklichen zu k\u00f6nnen? Loben Sie zus\u00e4tzlich auch noch einen Wettbewerb und studentischen Preis aus und Sie werden staunen was es alles gibt. Sollte es auch nur zur Erg\u00e4nzung oder zum Ansporn dienen.<\/p><p>Sind diese Leute einmal in der Stadt und finden es pr\u00e4chtig Konzepte zu erstellen, dann zeigen Sie denen doch bitte die alte Drahtwarenfabrik. Auch dort bieten sich enorme Potentiale, in der letzten verbliebenen Industriebauikone aus der Gr\u00fcnderzeit.<br \/>Zudem w\u00e4re es dringend erforderlich, und f\u00fcr GEROLSTEINER von vitalem Interesse, den kontaminierten Boden auf dem Betriebsgel\u00e4nde der ehemaligen Metallfabrik zu sanieren. Dazu braucht die Geb\u00e4udesubstanz nicht angetastet zu werden. Warum auch?<br \/>Ist denn der Untergrund tats\u00e4chlich so stark belastet ist, dann d\u00fcrfte, obwohl zwischenzeitlich bereits mehr als 2 Jahrzehnte vergangen ist, nicht l\u00e4nger gewartet werden.<br \/>Die Sanierung des gesamten Geb\u00e4udekomplexes ist zu t\u00e4tigen.<\/p><p>Da Sie, GEROLSTEINER, die Brunnenstr-Betriebsgeb\u00e4ude haben abrei\u00dfen lassen, bliebe es nun dem alten Gem\u00e4uer mit der besonderen Ausstrahlung \u00fcberlassen eine kultige Heimst\u00e4tte f\u00fcr start-ups und Kreative zu sein.<br \/>Auch Erfordernisse einer \u201eSchlecht\u201c-Wetter-Unterhaltung von Touristen unterhalb der nahen Nachbarn von Munterley und Auberg f\u00e4nden ein zuhause. F\u00fcr Sch\u00fcler_innen aus Gerolstein und den D\u00f6rfern b\u00f6ten sich R\u00e4umlichkeiten zum Entspannen, mit Mensa, Hausaufgabenhilfe, etc.. Das Land bietet Zusch\u00fcsse.<\/p><p>Das Bund-Land-Programm Stadtumbau ist ein Umbau. Bestimmt aber kein sinnentleerter Stadt-abriss und kein mehr von weiter so was diese Notsituation erst geschaffen hat.<br \/>Verschieben zu einem Rand, was einst an den anderen Rand ging, wird Problemzonen nur austauschen. Nach einer Phase des Umgestaltens und Eingew\u00f6hnens des Neuen w\u00fcrde diese Blase platzen. Das es nicht so weit kommt betrifft alle, da sind alle gefordert.<br \/>Es wird Ver\u00e4nderungen geben. Br\u00fcche mit Gewohnheiten werden stattfinden. Scheinbare Bequemlichkeiten aufzugeben sind die Leute gerne bereit, wenn es etwas gibt was sie mehr bewegt, Freude und Begegnung bringt. Viele sp\u00fcren es, jetzt ist die Gelegenheit gekommen was Neues und Wundersch\u00f6nes aufzubauen.<\/p><p>Und Gerolstein ist weit mehr als das eigentliche Areal des Projekts Stadtumbau. \u00dcberall warten Potentiale auf ihre Entdeckung. Sollte sich Gerolstein an seine Wurzeln erinnern, seine Entfremdung von sich selbst \u00fcberwinden, eine behutsame, integrierte und weit blickende Entwicklung der alten Stadt unter der Burg hinbekommen, seine Verbundenheit zum Wasser zu landschaftlicher Kunst aufbl\u00fchen lassen, dann, ja dann w\u00e4re es das unbestrittene touristische Zentrum der Eifel.<br \/>Dann h\u00e4tte es die Dynamik den ganzen, bestehenden Stadtraum aktiv zu halten. Es h\u00e4tte die Kraft bei einer \u00e4hnlichen Einwohnerzahl fit zu sein f\u00fcr die Zukunft und einer Periode der demographischen Ver\u00e4nderungen, die es vielen Orten fern der St\u00e4dte schwer macht sich zu halten.<br \/>Gerolstein ist geschaffen eine Modellstadt zu sein, eine smart city. Deshalb erh\u00e4lt es all die Unterst\u00fctzung, da zukunftsweisender Stadtumbau eine Investition in das Gemeinwohl ist.<\/p><p>Bis zur Umsetzung der gemeinschaftlich gefundenen Ma\u00dfnahmen sollten nicht Gier, Geiz, eigene Geringsch\u00e4tzung oder gar Sachzw\u00e4nge leiten. Alles braucht Geduld. Gut Ding braucht Weil. Doch kein Warten oder Stillstand, sondern ein Sammeln und Aus-Handeln von Phantasie.<br \/>Das Ausformen der Stadt wird dann in unterschiedlichen Geschwindigkeiten stattfinden. Und auch diese Reise wird mit dem ersten Schritt beginnen. Freuen Sie sich darauf, wir alle sind schon mittendrin&#8230;&#8230;<\/p><div><br \/><span style=\"color: #000000;\"><strong>for the beginners &#8211; time to start<\/strong><\/span><\/div>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-660b40e elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"660b40e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<style>\/*! elementor - v3.17.0 - 08-11-2023 *\/\n.elementor-widget-image{text-align:center}.elementor-widget-image a{display:inline-block}.elementor-widget-image a img[src$=\".svg\"]{width:48px}.elementor-widget-image img{vertical-align:middle;display:inline-block}<\/style>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/qr8or.work\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Rollingstone-1.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-441\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/qr8or.work\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Rollingstone-1.jpg 900w, https:\/\/qr8or.work\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Rollingstone-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/qr8or.work\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Rollingstone-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-658681e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"658681e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>land &amp; social art is about to start<br \/><strong>Lac de Grande Duchesse de Gerolstein<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-315e556 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"315e556\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Vom Himmel her kommt das Nass, macht alles gr\u00fcn und schenkt uns Nahrung. Aus Quellen sprudelt neues Leben. Ein Fluss ist ein str\u00f6mendes Gew\u00e4sser der wie das Leben dahinzieht um sich in den unendlichen Horizont eines Meeres zu ergiessen.<\/p><p>Das Wasser eines Sees ist still. Ist die Pause im steten Fluss, ist eine Kontemplation. Diese Magie ist stark anziehend. Lago Maggiore, Viktoriasee, Wannsee, eben auch die Maare sind eigene Marken, Tr\u00e4ume im Ged\u00e4chtnis der Menschheit. Davon kann es nicht genug geben.<br \/>Seen sind Ausfl\u00fcge in die Seele der Menschheit. Gerolstein hat die Nat\u00fcrlichkeit in diesen Reigen einzukehren und die Chance eine grosse landschaftliche und st\u00e4dtische Genese h\u00f6herer Frequenz zu kreieren.<\/p><p>Eine sich zu einem See verdichtende Auenlandschaft vom Lissinger Kyllbogen bis zur Westeifel-Eisenbahn stellt eine komplett neue Raumwahrnehmung dar und wandelt ein funktional dominiertes Areal in ein energetisches Zentrum. Dies spannt sich sodann von einer Neueinbettung der (ehemaligen) Wasserburg Lissingen durchs Kylltal bis hin zu den ber\u00fchmten Dolomitfelsen. Ein See mit eigener Bahnstation an alter Stelle und neuem Stauwerk mit Stromerzeugung wo nun Br\u00fccken sich queren ist f\u00fcr Einheimische und G\u00e4ste die Option der Faszination Gerolsteiner Wassers zu begegnen. Im Sinne von Genuss, Freizeit, Erholung, Kultur, Sport und Gesundheit. F\u00f6rderlich dazu sind dem Anspruch entsprechende Angebote herumf\u00fchrender Wanderwege, Aufenthalts- und Kontaktfl\u00e4chen zum Wasser, Herbergen und der Harmonie eines neuen Wohn-Lebens am Wasser.<\/p><p>Es ist alles da. Die Natur stellt alles bereit und wird selbst nicht verf\u00e4lscht. Synergien wohin die Sinne schweifen. Think &amp; feel big.<\/p><p>Ein grosser Wurf mit neu organisierten Verkehrswegen, die der Bed\u00fcrftigkeit nach sicherem Verkehrsfluss gen\u00fcgen und gleichzeitig durch den von ihr erzeugten L\u00e4rm der neuen Faszination nicht ihre Kraft raubt.<br \/>Derart Wandel in der sozial-r\u00e4umlichen Landschaft ist im besten Sinne Land-Art. Frei von Gier mit ausschliesslicher Maximierung erhabener Ziele der Freude aller Wesen am Leben.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3c3d274 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"3c3d274\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/qr8or.work\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Rollingstone-2.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-442\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/qr8or.work\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Rollingstone-2.jpg 880w, https:\/\/qr8or.work\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Rollingstone-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/qr8or.work\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Rollingstone-2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" 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